Abu l-Fawari

Abu l-Fawaris Ahmad ibn Ali ibn al-Ichschid (arabischأبو الفوارس أحمد بن علي بن الإخشيد‎, DMG Abū l-Fawāris Aḫmad b. ʿAlī b. al-Iḫšīd; * 957) war Herrscher der Ichschididen in Ägypten (968-969).

Nach dem Tod von Kafur (946-968) übernahm der Ichschidid Abu l-Fawaris Ahmad im Alter von elf Jahren die Herrschaft. Einem neuen Angriff der Fatimiden aus Ifriqiya konnten die Ichschididen allerdings nicht mehr standhalten.

Auch schloss der Wesir der Ichschididen mit Dschauhar as-Siqilli einen Vertrag über die Machtübergabe und die Garantie der Religionsfreiheit für die sunnitischen Muslime durch die schiitischen Fatimiden. In Folge dieser Vereinbarungen konnte Dschawar 969 den Widerstand der letzten loyalen Ichschididentruppen brechen und Ägypten besetzen. Mit der Gründung von Kairo und der Umsiedlung des Kalifen Abu Tamin al-Muizz wurde Ägypten politisches Zentrum des Fatimidenreichs.


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