Accipiter brevipe
Kurzfangsperber
Kurzfangsperber (Accipiter brevipes)

Kurzfangsperber (Accipiter brevipes)

Systematik
Ordnung: Greifvögel (Falconiformes)
Familie: Habichtartige (Accipitridae)
Unterfamilie: Habichte und Sperber (Accipitrinae)
Gattung: Habichte und Sperber (Accipiter)
Art: Kurzfangsperber
Wissenschaftlicher Name
Accipiter brevipes
(Severtzov, 1850)

Der Kurzfangsperber (Accipiter brevipes) gehört zur Familie der Habichtartigen (Accipitridae).

Inhaltsverzeichnis

Aussehen

Er wird etwa 30 bis 40 Zentimeter lang und erreicht Spannweiten von bis zu 80 Zentimetern. Die Unterseite der Vögel ist beim Männchen fast weiß, beim Weibchen mit Querbändern durchsetzt. Im Vergleich zum Sperber ist er schlanker, hat spitzere Flügel mit schwarzen Spitzen und einen kürzeren Schwanz.

Verbreitung und Lebensraum

Er ist spärlich in Südosteuropa verbreitet, die meisten leben in einem Streifen nördlich des Schwarzen bis zum Kaspischen Meer im Osten. Die ausgeprägten Zugvögel ziehen im September konzentriert in ihre Winterquartiere, die eventuell im Süden des Sudan, in Niger, Tschad, Abessinien oder auf der Arabischen Halbinsel liegen.

Er lebt vorwiegend in mit Laubbäumen bewaldeten Gegenden; bevorzugt in hügeliger, abwechslungsreicher Landschaft.

Ernährung

Sie ernähren sich meist von kleinen Säugetieren, Eidechsen und Insekten, seltener auch von Vögeln.

Fortpflanzung

Der Horst wird in Laubbäumen gebaut. Schon im Alter von einem Jahr können Eier gelegt werden. Üblicherweise bestehen die Gelege aus drei bis fünf Eiern, die vom Mai bis zum Juniende gelegt werden.

Literatur

  • Benny Génsbol, Walther Thiede; Greifvögel - Alle europäischen Arten, Bestimmungsmerkmale, Flugbilder, Biologie, Verbreitung, Gefährdung, Bestandsentwicklung, BLV Verlag München, 1997, ISBN 3-405-14386-1
  • Theodor Mebs; Greifvögel Europas - Biologie - Bestandsverhältnisse - Bestandsgefährdung Franckh-Kosmos Verlag Stuttgart 2002, ISBN 3-440-06838-2

Weblinks

  • Accipiter brevipes in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2008. Eingestellt von: BirdLife International, 2008. Abgerufen am 18. Januar 2009

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