Achim Landwehr

Achim Landwehr (* 1968 in Heilbronn) ist ein deutscher Historiker, der vor allem im Bereich der Kulturgeschichte tätig ist.

Leben

Nach dem Abitur 1988 am Kolleg St. Blasien studierte Achim Landwehr von 1990 bis 1995 Geschichte, Germanistik und Rechtswissenschaft an den Universitäten Augsburg, Freiburg, Basel und Dublin. 1995 schloss er mit einem Magister Artium ab und promovierte 1999 mit der Arbeit Policey im Alltag. Die Implementation frühneuzeitlicher Policeyordnungen in Leonberg in Freiburg im Breisgau. Ab 2003 war Achim Landwehr Juniorprofessor für Europastudien an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Mit Beginn des Sommersemester 2008 bekam Landwehr eine Professur für Geschichte der Frühen Neuzeit am historischen Seminar der Heinrich-Heine-Universität.

Schriften

  • Policey im Alltag. Die Implementation frühneuzeitlicher Policeyordnungen in Leonberg. Dissertation. Klostermann, Frankfurt am Main 2000, ISBN 3-465-03045-1.
  • mit Friso Ross (Hrsg.): Denunziation und Justiz. Historische Dimensionen eines sozialen Phänomens. Diskord, Tübingen 2000, ISBN 3-89295-689-8.
  • Geschichte des Sagbaren. Einführung in die historische Diskursanalyse. Diskord, Tübingen 2001, ISBN 3-89295-713-4.
  • mit Thomas Simon (Hrsg.): Repertorium der Policeyordnungen der Frühen Neuzeit. Band 4: Baden und Württemberg. Klostermann, Frankfurt am Main 2001, ISBN 3-465-03134-2.
  • mit Stefanie Stockhorst: Einführung in die Europäische Kulturgeschichte. Schöningh, Paderborn 2004, ISBN 3-506-71712-X.
  • Kulturgeschichte. Ulmer, Stuttgart 2009, ISBN 978-3-8001-2899-0.

Weblinks


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