Cómiso

Cómiso
Comiso
Comiso (Italien)
DMS
Comiso
Staat: Italien
Region: Sizilien
Provinz: Ragusa (RG)
Lokale Bezeichnung: Còmmisu / U Còmisu
Koordinaten: 36° 57′ N, 14° 36′ O36.9514.6209Koordinaten: 36° 57′ 0″ N, 14° 36′ 0″ O
Höhe: 209 m s.l.m.
Fläche: 64,93 km²
Einwohner: 29.826 (2007)
Bevölkerungsdichte: 444 Einw./km²
Postleitzahl: 97013
Vorwahl: 0932
ISTAT-Nummer: 088003
Demonym: Comisani
Schutzpatron: San Biagio
Website: Comiso

Comiso ist eine Gemeinde in der Provinz Ragusa in der Region Sizilien in Italien.

Inhaltsverzeichnis

Lage und Daten

Chiasa Madre

Comiso liegt 22 km westlich von Ragusa im Süden Siziliens. Hier wohnen 29.826 Einwohner[1], die hauptsächlich in der Landwirtschaft (Wein und Gemüse) und im Handwerk (Schmiedekunst, Schreinerei und Marmorverabeitung) arbeiten.

Die Ortsteile sind Comiso, Pedalino und Quaglio.

Die Nachbargemeinden sind Chiaramonte Gulfi, Ragusa und Vittoria.

Comiso hat einen Bahnhof, der an der Bahnstrecke Syrakus - Licata liegt. Die Fahrzeit nach Ragusa beträgt 30 Minuten, nach Syrakus 2 Stunden 30 Minuten und nach Licata 1 Stunde und 45 Minuten.

Geschichte

In der Antike war Comiso (griech. Kasmenai) eine griechische Kolonie. Die Stadt wurde 642 v. Chr. von Syrakusanern gegründet, 212 v. Chr. wurde sie von den Römern zerstört. 1693 wurde die Stadt bei einem Erdbeben stark beschädigt. Comiso wurde an gleicher Stelle wieder aufgebaut. Ab 1983 stationierte die NATO auf dem heutigen Verkehrsflughafen Comiso Cruise Missiles, die später infolge des INF-Vertrags wieder abgezogen wurden.

Sehenswürdigkeiten

Diana Brunnen
  • Thermalbad, es ist aus römischer Zeit, es gibt noch Reste von Mosaiken aus dem 2. Jahrhundert nach Christus zu besichtigen
  • Marienkirche aus dem 15. Jahrhundert, bei dem Erdbeben 1693 stark beschädigt, bei dem Wiederaufbau wurde die Kirche im Aufbau stark verändert
  • Kirche San Filippo Neri aus dem 16. Jahrhundert
  • Kirche San Francesco, erbaut im 13. Jahrhundert, im 15. Jahrhundert wurde ein Kloster angebaut
  • Kirche Annunziata aus dem 16. Jahrhundert, zwischen 1772 und 1773 umgebaut und mit einer Barockfassade versehen.
  • Kastell Naselli aus byzantinischer Zeit

Söhne und Töchter der Stadt

Einzelnachweise

  1. ISTAT, Stand am 31. Mai 2007

Weblinks



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