Adalbert Jaschinski

Adalbert Jaschinski genannt AJA (* 14. Oktober 1905 in Königsberg (Ostpreußen); † 17. Februar 1989 in Köln) war ein deutscher Maler und Grafiker mit eigener Galerie.[1][2][3][4]

Leben

„Bei meiner Tätigkeit als Auswertungszeichner der Luftwaffe hatte ich immer noch Gelegenheit, Skizzen vorn fremden Landschaften bis hinunter zum Plattensee zu machen, die ich dann später für größere Bildwerke verwenden konnte. Auch nach Kriegsende, in amerikanischer Gefangenschaft, konnte ich durch Porträtzeichnungen unserer Bewacher mir und meinen Kameraden das Lagerleben erleichtern.“

  • 1947 Privatdozent in Heidelberg.
  • 1950 Mitglied im Verband Bildender Künstler (VBK) Heidelberg - Karlsruhe.
  • ab 1956 in Köln ansässig als freischaffender Künstler.
  • 1961 eigene Galerie „AJA“ in Köln am Neumarkt.
  • 1964 Galerie und Atelier „AJA“ in Köln-Deutz.
  • 1987 Aufgabe der Galerie aus Altersgründen. Das Atelier mit seinen Arbeiten besteht noch heute.

Leistungen

AJA unternahm vielfältige Studienreisen durch Europa und in die Mittelmeerländer. Auf zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland konnte er sich und seine Arbeiten präsentieren.

„Die Verbundenheit mit der Natur kommt immer wieder in meinen Landschaften zum Ausdruck und bleibt mir auch weiterhin Vorbild und Leitfaden.“

Sein Werk umfasst Wandmalereien, Zeichnungen, Aquarelle, Pastellarbeiten, Porträts, Lackkompositionen und Ölgemälde. Neben verschiedenen Ansichten der Stadt Köln interessierten ihn als freischaffenden Künstler vor allem aber Landschaftsbilder. Den teilweise geradezu impressionistisch aufgefassten Motiven aus Jaschinskis ostpreußischer Heimat galt seine ganz besondere Vorliebe: in Ihnen spürt man die Tiefe und Weite dieser von Wolken und Wasser geprägten Landschaft.

Einzelnachweise

  1. Personenregister, Buchstabe J, Webseite www.ostdeutsche-biographie.de der Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen
  2. Adalbert Jaschinski (Aja). Artnet.de. Abgerufen am 14. Juli 2010.
  3. K.G.Saur Verlag: Kunstadressbuch Deutschland, Österreich, Schweiz, Seite 489, 18. Buch-Ausgabe 2008, XXV, 526 Seiten, ISBN 978-3-598-23116-2
  4. Webseite mit Werkschau von Aja

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