Add-in
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Ein Add-on [ˈædɒn] (von engl. to add „hinzufügen“, auf Deutsch etwa „Erweiterungspack“ oder „Erweiterung“) ist ein optionales Modul, welches bestehende Hard- oder Software ergänzt oder erweitert. Hierfür werden die vorhandenen Bibliotheken der jeweiligen Software genutzt und neue Funktionalitäten programmiert. Ein Plug-in hingegen stellt eigene Bibliotheken zur Verfügung, die nicht Teil der Software sind, in die es integriert wird. Mit Hilfe des Plug-ins, und damit des Nutzens fremder Bibliotheken, kann die Software nun neue Funktionen bereitstellen, die nicht Bestandteil des Kerns der Software waren (siehe z. B. die Browser-Plug-ins für PDF, Quicktime etc.)

Inhaltsverzeichnis

Add-on als Erweiterung eines Computerspiels

Als meist kostenpflichtige Erweiterung bereichert ein Add-on ein bereits erschienenes Computerspiel um neuen Inhalt. Dies können etwa neue Levels, Karten, Gegner, Waffen, Kampagnen oder auch ein Multiplayermodus sein. Add-ons (zum Beispiel Warcraft III – The Frozen Throne oder Die Sims 2 - Open for Business) sind in der Regel unselbstständig: Für ihre Installation wird meist das Grundspiel (hier Warcraft III – Reign of Chaos, oder Die Sims 2) auf dem Rechner benötigt. Es gibt jedoch auch selbstständige Add-ons (Stand-Alone), die auch ohne das zugrundeliegende Spiel laufen (zum Beispiel Unreal – Return to NaPali oder Crysis Warhead).

Anders als bei Fortsetzungen wird bei einem Add-on das ursprüngliche Spielprinzip und die Grafik gegenüber dem Grundspiel nicht stark verändert, da dieselbe Grafik-Engine genutzt wird. Eine kostenlose Aktualisierung oder ein Patch beseitigt in der Regel hingegen nur die Fehler (Bugs) eines bestehenden Programms, bietet aber keine neuen Inhalte. Alle bis zum Herstellungsdatum erschienenen Patchs des Hauptprogramms werden üblicherweise in Add-ons integriert, sodass auch diese manchmal eine höhere Stabilität bringen im Vergleich zum (ungepatchten) Hauptprogramm. Zudem werden oft kleinere Änderungen beispielsweise an Standardeinstellungen oder der Spielbalance (zum Beispiel bei Diablo II Änderungen der Fähigkeiten der Charaktere) durchgeführt.

Ein Add-on kostet meistens wesentlich weniger Geld als das eigentliche Hauptprogramm. Es gibt auch kostenlose Add-ons, die die Entwickler den Spielern zur Verfügung stellen. Nehmen Spieler selbst Änderungen an dem Spiel vor, spricht man üblicherweise von Mods und nicht von Add-ons.

Für besonders erfolgreiche Spiele erscheinen teilweise auch mehrere Add-ons. Einer der Spitzenreiter in dieser Beziehung dürfte der Microsoft Flight Simulator sein, welcher mit mittlerweile hunderten von kommerziellen Add-ons für beinahe alle erschienenen Versionen aufwarten kann. Außerdem gibt es im Internet eine sehr große Zahl an kostenfreien Add-ons von teilweise hoher Qualität.

Download Content

Eine neue Form von Add-on ist sogenannter Download Content (DLC; auch Downloadable Content), der über das Internet (z. B. Xbox Live, PlayStation Network, Games for Windows – Live) angeboten wird und, falls überhaupt, erst später auf einem herkömmlichen Datenträger veröffentlicht wird.

DLC kostet meist weniger als herkömmliche Add-ons, bietet dabei aber auch weniger Umfang.

Add-on als Erweiterung eines Web-Browsers

Firefox

Durch seinen modularen Aufbau bietet der Browser Mozilla Firefox die Möglichkeit, weitere Funktionen nachzurüsten. Es gibt zu nahezu allen Bereichen Add-ons, wie zum Beispiel Cookie-Rechtevergabe[1], Werbeblocker, Tor-Netzwerk- und Proxy-Server-Anbindungen so wie zusätzliche Sprachen für die Firefox-Rechtschreibprüfung und zusätzliche Skins zum Verändern des Aussehens des Browsers. Viele der Add-ons stammen von nichtkommerziellen Entwicklern und sind unter der GPL lizenziert. Die offizielle Webseite für Add-ons zu Mozilla-Produkten ist addons.mozilla.org, dort sind allerdings nur Add-ons verzeichnet, die vom Autor selbst hochgeladen wurden. Daneben existieren auch unabhängige Verzeichnisse wie beispielsweise erweiterungen.de, das sich gezielt auf deutschsprachige Add-ons bezieht.

Opera

Opera ermöglicht die Einbindung von User-Javascripten[2] und das Ausführen von Widget-Applikationen[3], die zum Teil die gleichen Funktionen erfüllen wie ein Add-on.

Internet Explorer

Auch für den Windows Internet Explorer von Microsoft gibt es Add-ons. Sie wurden im Ende 2006 mit der Version 7 des Browsers erstmals eingeführt. Als Beispiel wäre hier die Google-Toolbar zu nennen.

Einzelnachweise

  1. https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/2497
  2. http://my.opera.com/community/forums/forum.dml?id=114
  3. http://widgets.opera.com/

Siehe auch


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