Adelheid von Hanau (Klarenthal)

Adelheid von Hanau († 13. November 1440) war die jüngste Tochter Ulrichs V. von Hanau (* ca. 1370; † 1419) und seiner Ehefrau, Gräfin Elisabeth von Ziegenhain (* ca. 1375; † 1. Dezember 1431), Tochter des Grafen Gottfried VIII. von Ziegenhain.

Ahnentafel der Adelheid von Hanau
Urgroßeltern

Ulrich III. von Hanau (* ca. 1310 – † 1369/70)

Adelheid von Nassau († 1344)

Graf Eberhard von Wertheim († 1373)

Burggräfin Katharina von Hohenzollern († 1369)

Gotfried VII. von Ziegenhain (* vor 1360; † 1394) ∞
Agnes von Falkenstein († 1380)

Herzog Ernst I. von Braunschweig-Göttingen (* 1305; † 1367)

Landgräfin Elisabeth von Hessen († 1390)

Großeltern

Ulrich IV. von Hanau (* 1330/40; † 1380)

Gräfin Elisabeth von Wertheim (* 1347; † 1378)

Graf Gottfried VIII. von Ziegenhain (* 1360; † 1394)

Herzogin Agnes von Braunschweig-Lüneburg-Göttingen († 1416)

Eltern

Ulrich V. von Hanau (* 1370; † 1419)

Gräfin Elisabeth von Ziegenhain (* 1375; † 1431)

Adelheid

Zur Familie vgl. Hauptartikel: Herren und Grafen von Hanau

Adelheid trat gemeinsam mit ihrer Schwester Agnes 1412 in das Kloster Klarenthal ein. Anlässlich dieses Aktes verzichteten die Schwestern auf alle Ansprüche an die Herrschaft Hanau. Im Gegenzug dafür erhielten sie die für einen Eintritt in das Kloster erforderliche Ausstattung. Dies war in adeligen Familien ein übliches Verfahren, jüngere Töchter zu versorgen.

Adelheid starb am 13. November 1440 und wurde wohl im Kloster Klarenthal beigesetzt.

Literatur

  • Walter Czysz: Klarenthal bei Wiesbaden. Ein Frauenkloster im Mittelalter 1298–1559. Seyfried, Wiesbaden 1987, ISBN 3-922604-10-2
  • Hermann Langkabel: Kloster Klarenthal. Hessisches Hauptstaatsarchiv, Wiesbaden 1981 (Repertorien des Hessischen Hauptstaatsarchivs Wiesbaden, Abt. 18)
  • Fr. Otto: Clarenthaler Studien I. Die Äbtissinnen des Klosters Clarenthal bei Wiesbaden. In: Nassauische Annalen. 29, 1897/98, S. 184
  • Reinhard Suchier: Genealogie des Hanauer Grafenhauses. In: Festschrift des Hanauer Geschichtsvereins zu seiner fünfzigjährigen Jubelfeier am 27. August 1894. Hanau 1894, S. 11

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