Adelheid von Schorn

Adelheid von Schorn (* 1841; † 1916) war eine deutsche Schriftstellerin.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Adelheid von Schorn, geborene von Stein zu Nordheim, war die Tochter der Schriftstellerin Henriette von Schorn. Sie lebte in Weimar und pflegte Kontakte zum Literaturhistoriker Adolf Bartels, der sie nach eigenen Angaben redaktionell unterstützte.

Darüber hinaus war sie Schülerin Franz Liszts und über ihre Mutter befreundet mit Ludwig Bechstein.

Ihr Nachlass befindet sich im Thüringischen Staatsarchiv.[1]

Werke

  • Erinnerungen und Briefe. Hrsg. v. Adelheid von Schorn. Fischer: Berlin 1901
  • Franz Liszt et la Pcess de Sayn-Wittgenstein (Souvenirs intimes et correspondance), Dujarric et Cie, Paris 1904
  • Zwei Menschenalter; Erinnerungen und Briefe aus Weimar und Rom. Greiner u. Pfeiffer: Stuttgart 1913
  • Das nachklassische Weimar unter der Regierungszeit Karl Friedrichs und Maria Pawlownas. Gustav Kiepenheuer: Weimar 1911

Literatur

  • Hubert Amft, Dem Geist des Ortes verpflichtet: Lebensbilder und Werk von sechs Weimarer Schriftstellerinnen, Johanna Schopenhauer 1766-1838, Jenny von Pappenheim 1811-1890, Adelheid von Schorn 1841-1916, Helene Böhlau 1856-1940, Gabriele Reuter 1859-1941, Erika von Watzdorf-Bachoff 1878-1963. Hrsg. v. Kreis der Freunde und Förderer des Stadtmuseums Weimar, Weimar 2005. (= Weimarer Schriften; 58) ISBN 3-910053-38-6

Weblinks

Quellen

  1. Thüringisches Hauptstaatsarchiv Weimar

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