Adelzhausen
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Adelzhausen
Adelzhausen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Adelzhausen hervorgehoben
48.3511.133333333333492
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Aichach-Friedberg
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Dasing
Höhe: 492 m ü. NN
Fläche: 16,97 km²
Einwohner:

1.608 (31. Dez. 2010)[1]

Bevölkerungsdichte: 95 Einwohner je km²
Postleitzahl: 86559
Vorwahl: 08258
Kfz-Kennzeichen: AIC
Gemeindeschlüssel: 09 7 71 111
Adresse der Verbandsverwaltung: Kirchstr. 7
86453 Dasing
Webpräsenz: www.adelzhausen.de
Bürgermeister: Lorenz Braun (Parteilose Wählergemeinschaft)
Lage der Gemeinde Adelzhausen im Landkreis Aichach-Friedberg
Baar (Schwaben) Pöttmes Todtenweis Aindling Petersdorf (Schwaben) Inchenhofen Kühbach Schiltberg Sielenbach Adelzhausen Eurasburg (Schwaben) Ried (bei Mering) Mering Merching Schmiechen Steindorf (Schwaben) Kissing Obergriesbach Hollenbach Rehling Affing Aichach Friedberg (Bayern) Dasing Augsburg Landkreis Neuburg-Schrobenhausen Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm Landkreis Dachau Landkreis Fürstenfeldbruck Landkreis Donau-Ries Landkreis Augsburg Landkreis Landsberg am Lech Landkreis Donau-Ries Landkreis Dillingen an der DonauKarte
Über dieses Bild

Adelzhausen ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Aichach-Friedberg und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Dasing.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Adelzhausen liegt an der Ecknach in der Region Augsburg und ist im östlichen Teil des Landkreises Aichach-Friedberg - rund 15 Kilometer östlich der Stadt Augsburg.

Nachbargemeinden

Dasing
(Landkreis Aichach-Friedberg)
Sielenbach
(Landkreis Aichach-Friedberg)
Compass card (de).svg Altomünster
(Landkreis Dachau)
Eurasburg
(Landkreis Aichach-Friedberg)


Gemeindegliederung

Zur Gemeinde Adelzhausen gehören seit der Gemeindegebietsreform noch folgende Ortsteile:

  • Adelzhausen, Pfarrdorf und Gemarkung
    • Tremmel, Weiler
  • Burgadelzhausen, Kirchdorf und Gemarkung
    • Landmannsdorf, Kirchdorf
    • Weinsbach, Einöde
  • Heretshausen, Pfarrdorf und Gemarkung
    • Haunsried, Einöde
    • Irschenhofen, Dorf
    • Michelau, Weiler

Geschichte

In Landmannsdorf befand sich zur Römerzeit ausweislich archäologischer Befunde eine Ziegelei.[2]

Adelzhausen wurde erstmals im Jahr 782 in einer Schenkungsurkunde an das Bistum Freising als „Adalhelmshusir“ erwähnt. Adelzhausen gehörte später zum Rentamt München und zum Landgericht Aichach des Kurfürstentums Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

In und nahe Adelzhausen existieren, wenn auch nur noch als Bodendenkmäler, die Reste verschiedener mittelalterlicher Bauwerke (siehe: Burgstall Adelzhausen und Burgstall Bäckerberg).

Eingemeindungen

Am 1. April 1972 wurde die bis dahin selbstständige Gemeinde Heretshausen eingemeindet.[3]

Einwohnerentwicklung

Auf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 862, 1987 dann 1.084 und im Jahr 2000 1.431 Einwohner gezählt.

Politik

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 613 €/Tag, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 110 €/Tag.

Gemeinderat

Der Gemeinderat besteht aus 12 Mitgliedern. Seit Mai 2008 sind 8 Mitglieder der "Parteilosen Wählergemeinschaft" und 4 Mitglieder der "Alternative Adelzhausen" vertreten.

Bürgermeister

Bürgermeister ist seit Mai 2008 Lorenz Braun (Parteilose Wählergemeinschaft).

Wappen

Die Wappenbeschreibung lautet: In Rot über einem waagrecht gelegten silbernen Mühleisen ein halber silberner Adler mit goldenem Schnabel.


Kultur und Sehenswürdigkeiten

Bauwerke

  • St. Laurentius-Kirche in Heretshausen
  • St. Johannes-Gualbertus-Kirche in Weinsbach
  • St. Elisabeth-Kirche in Adelzhausen
  • St. Leonhard-Kirche in Heretshausen
  • St. Nepomuk-Kirche in Burgadelzhausen
  • St. Sebastian-Kirche in Landmannsdorf
  • Kapelle St. Salvator an der Autobahn

siehe auch: Liste der Baudenkmäler in Adelzhausen

Wirtschaft und Infrastruktur

Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft

Es gab 1998 im Bereich der Land- und Forstwirtschaft keine, im produzierenden Gewerbe 50 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren 50 am Arbeitsort Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 444. Im verarbeitenden Gewerbe gab es keine Betriebe, im Bauhauptgewerbe 7 Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 41 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1.014 ha. Davon waren 779 ha Ackerfläche.

Verkehr

Adelzhausen liegt unmittelbar an der Bundesautobahn 8 und ist über die gleichnamige Anschlussstelle leicht zu erreichen.

Bildung

Im Jahr 1999 existierten folgende Einrichtungen:

  • Kindergärten: 75 Kindergartenplätze mit 58 Kindern
  • Volksschulen: 1 mit 11 Lehrern und 193 Schülern

Einzelnachweise

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung – Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Quartale (hier viertes Quartal, Stichtag zum Quartalsende) (Hilfe dazu)
  2. Ulrich Brandl und Emmi Federhofer: Ton + Technik. Römische Ziegel. Theiss, Stuttgart 2010, ISBN 978-3-8062-2403-0 (Schriften des Limesmuseums Aalen. Nr. 61)
  3. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7. Seite 415

Weblinks

 Commons: Adelzhausen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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