Denkmal
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Einfache Kennzeichnung für ein Denkmal nach der Haager Konvention

Ein Denkmal (Mehrzahl: Denkmäler oder Denkmale) ist ein "Zeugnis der kulturellen Entwicklung der Menschheit"[1], dem im Rahmen der Erinnerungskultur ein besonderer Wert zugesprochen wird. Der Wert kann sich aus künstlerischer, politischer, technischer, städtebaulicher oder landschaftsgestalterlischer Leistung resultieren. Ebenso fallen darunter historische Ereignisse oder der Erhalt von naturhistorischen Zuständen.[1] Als schützenswertes Gut kann es Denkmalschutz genießen.

Inhaltsverzeichnis

Begriffsgeschichte

Das Wort Denkmal lässt sich erstmals in den Schriften Martin Luthers nachweisen, wo es die Bedeutung „Gedächtnisstütze“ hat. Luther verwendet es als Übersetzung für das griechische mnemosynon und das lateinische monumentum (lat. monēre = „gemahnen“, „erinnern“). Der Begriff bürgerte sich ohne eine allgemeingültige Definition ein und konnte im Extremfall jeden Gegenstand bezeichnen, der ein allgemeineres Interesse auf sich zieht.[2] Bis ins 19. Jahrhundert wurde die Bezeichnung synonym mit Monument verwendet, während heute mit letzterem vor allem Denkmäler besonderer Größe bezeichnet werden (so bezeichnet das Adjektiv monumental heute in erster Linie gewaltige und eindrucksvolle Objekte). Auch im heutigen Sprachgebrauch kann die Definition je nach Fachbereich und Betrachtungsweise unterschiedlich sein. Während beispielsweise in der Kunstgeschichte nur zum Zweck der Erinnerung geschaffene Werke als Denkmal bezeichnet werden, verwendet der Denkmalschutz einen weitaus umfassenderen Denkmalbegriff.

Begriffsdefinition

In der Literatur wird stets die Heterogenität des Begriffs "Denkmal" hervorgehoben.[3] Seit dem frühen 19. Jahrhundert wird der Begriff "Denkmal" unterteilt in ein "Denkmal im engeren Sinne" und ein "Denkmal im weiteren Sinne". Das "Conversations-Lexikon oder Enzyklopädisches Handbuch für gebildete Stände" (1816) begründete diese Differenzierung, welche, über Alois Riegl bis in die heutige Wissenschaftsliteratur tradiert wurde.[4] Dabei wird als "Denkmal im weiteren Sinne" ein kulturgeschichtlich bedeutsamer Gegenstand und als "Denkmal im engeren Sinne" ein für eine Person oder Ereignis errichtetes Erinnerungsmal bezeichnet.[5] Mit den Worten Gustav Droysens ist dies eine Unterscheidung von Denkmälern aus der Zeit und für die Zeit.[6] Zugleich zeigt sich in dieser Unterscheidung unser Umgang mit der Vergangenheit (Denkmal im weiteren Sinne) und welche Folgerungen daraus, im Sinne der Erinnerungskultur, für die Zukunft geschlossen werden (Denkmal im engeren Sinne). Die Brockhaus Enzyklopädie bezeichnet als Denkmal "im engeren Sinn ein zur Erinnerung an bestimmte Personen oder Ereignisse errichtetes Werk der Bau- oder Bildhauerkunst."[7] Genauer geht das "Lexikon der Kunst" darauf ein, indem es als Denkmal im engeren Sinn "jedes bewusst mit der Absicht der Wahrung des Andenkens an Personen oder Ereignisse errichtete architekton[ische] oder plast[ische] Werk. D[enkmäler] propagieren meist die herrschenden Ideen und führenden Persönlichkeiten der jeweiligen hist[orischen] Formation b[e]z[iehungs]w[eise] ihrer einzelnen Perioden und entfalten deshalb eine aktive gesellschaftspolit[ische] Wirksamkeit."[8]

Denkmäler sind Ausdruck eines Zeitgeistes, sie "vergegenwärtigen unser Erbe, konfrontieren uns mit einer fortwirkenden Vergangenheit, die – beharrlich, unbarmherzig, bisweilen auch versöhnlich – in unsere Gegenwart hineinragt."[9] Sie sind bis zur Demokratisierung Deutschlands als Verbindungsglied zwischen herrschender Klasse und Bürgerschicht zu verstehen. Dem Volk wurden vorherrschende Ideale vermittelt und die "oberen Schichten" sahen sich durch Denkmäler an "Fürsorgepflichten" gebunden.[10] Erst die Demokratisierung nach 1945 – die Zeit der Weimarer Republik einmal ausgenommen, in welcher kaum Denkmäler entstanden –, und die damit verbundene Übergabe der Macht an das Volk, führten herrschende Klasse und Volk zusammen und lösten diese Verbindung einer „Fürsorgepflicht“ auf.

Ein Denkmal ist ein Monument und soll, im Sinne des lateinischen monere (= erinnern), an eine Person, an eine Sache oder ein historisches Ereignis erinnern, kurz: gedenken.[11] Darüber hinaus wird ihm die Funktion zugeschrieben die Jugend zu bilden und zu erziehen. So in etwa meinte es Böckh, als er den antiken Topos "mortui viventes obligant" mit "Den Gefallenen zum Gedächtnis, den Lebenden zur Anerkennung, den künftigen zur Nacheiferung"[12] übersetzte. Dieser Schriftzug fand sich nach 1819 auf zahlreichen Denkmälern als Inschrift oder Widmung wieder. Notwendig zum Gedenken und Erziehen ist, dass das Denkmal öffentlich zugänglich ist – räumlich aber auch inhaltlich erfahrbar gemacht werden kann – und Nachhaltigkeit besitzt. Erstere lässt sich auf zweierlei Wege erreichen; über eine Aufstellung im Öffentlichen Raum oder die Rezeption über die bürgerliche Öffentlichkeit auf anderem Wege. Letzteres durch seine Werkhaftigkeit oder direkten Übergang des Inhaltes in das kollektive oder das kulturelle Gedächtnis.

Alois Riegl bezeichnet in seiner Schrift "Der moderne Denkmalskultus – sein Wesen und seine Entstehung" das Denkmal als

„ein Werk von Menschenhand, errichtet zu dem bestimmten Zweck, um einzelne menschliche Taten oder Geschicke (oder Komplexe mehrerer solcher) im Bewusstsein der nachlebenden Generationen stets gegenwärtig und lebendig zu halten. Es kann entweder ein Kunstdenkmal oder ein Schriftdenkmal sein, je nachdem es das zu verewigende Ereignis mit den bloßen Ausdrucksmitteln der bildenden Kunst oder unter Zuhilfenahme einer Inschrift dem Beschauer zur Kenntnis bringt (...).[13]

Auf eine Besonderheit des "Denkmals" macht Helmut Scharf in seinem Buch "Kleine Kunstgeschichte des Deutschen Denkmals" (1984) aufmerksam. Darin schreibt er:

„Denkmal existiert als Objekt und als Bezeichnung desselben. Als Sprachsymbol bezeichnet Denkmal in der Regel etwas Konkretes, seltener wird es auch metaphorisch verwandt (...). Denkmal kann Sprachsymbol für eine Einheit mehrerer Denkmäler (..) oder nur für ein einzelnes (...) sein, es kann im weiteren Sinne aber auch fast in allen denk- und sinnesmäßig erfaßbaren Seinsebenen gebraucht werden. (...) Was Denkmal ist, hängt immer davon ab, welchen Stellenwert das herrschende oder als Tradition überkommende Bewußtsein einer spezifischen historischen und gesellschaftlichen Situation ihm beimißt.[14]

Grundsätzlich lässt sich für den Begriff "Denkmal" festhalten, dass sein Definitionsrahmen von den je aktuellen historischen Rahmenbedingungen abhängig sind. An ihn sind zudem Aspekte der "Erinnerungskultur" und des "Kulturellen Gedächtnisses" ebenso geknüpft, wie Fragen nach dem Begriff der "Öffentlichkeit" und "Dauerhaftigkeit"[15] (vom je memorierten) sowie nach der Gestalt und dem Inhalt[16] des Denkmals (werkhaften Erinnerungsmal). Aus kunstwissenschaftlicher Sicht eröffnet gerade die Dichotomie von Inhalt und Gestalt das Problem der "Sprachfähigkeit" des Denkmals.[17] Dabei wird deutlich, dass die Sprache eminenter Teil eines Denkmals ist und auch an "ungegenständlichen" oder "architektonischen Denkmälern" oft zumindest mit einer Gedenktafel vertreten ist. Hierbei berührt die Debatte die gesellschaftlichen Mechanismen, welche an das Gedenken verbunden sind. Das sind Akzeptanz des Erinnerungsmales als Objekt, die transportierten Inhalte und die Wirkung dieser Inhalte.

Eine Abgrenzung zum Mahnmal ist begrifflich schwierig zu vollziehen. Oftmals werden beide Begriffe synonym genutzt.[18] Zugleich lassen sich aber auch immer Versuche einer Abgrenzung finden.[19]

Definition des Denkmalwerts

Der Denkmalwert – also ob ein Objekt als wertvoll und denkmalwürdig bewertet wird – wird verschieden definiert, die Richtlinien des Denkmalschutzes folgen meist internationalen Standards, während die Denkmalpflege Aufgabe staatlicher Institutionen und des Besitzers ist.

Denkmalschutzurkunde für eine Rokokokirche in Bergkirchen

Die wissenschaftliche Sichtweise des Denkmalwertes wurde in Chartas des ICOMOS festgelegt. International ausschlaggebend sind u. a. die Charta von Venedig (für Bauten), die Charta von Florenz[20] (für Gärten und Landschaften) und die Charta von Washington (für historische Siedlungen und Stadtgebiete); wissenschaftliche Bedeutung hat auch die vom australischen Nationalkomitee des ICOMOS verabschiedete Charta von Burra[21][22]. Laut der Charta von Burra bedeutet ‚Denkmalwert‘ „ästhetische, historische, wissenschaftliche oder gesellschaftliche Werte für vergangene, gegenwärtige und zukünftige Generationen“.[23]

Aufgabe des Denkmalschutzes ist auch die Inventarisierung des Denkmalbestands; in Denkmallisten werden geschützte Denkmale verzeichnet.

Unterteilungen von Denkmalen

Nach dem Umfang des Denkmals

  • Ein Flächendenkmal, Ensembledenkmal oder Denkmalensemble ist die Sachgesamtheit mehrerer Objekte, die selbst nicht oder nicht alle Einzeldenkmäler sein müssen aber insgesamt ein Kulturdenkmal bilden. Das Konzept entstand als Reaktion auf Flächensanierungen und Landschaftszerstörungen in den 1970er Jahren über die Ideen von Stadtbildpflege, Gebietscharakter und Kulturlandschaftsschutz.

Nach der Art des Denkmals

  • Ein denkmalgeschütztes Bauwerk (auch als Baudenkmal bezeichnet) umfasst bauliche Anlagen oder Teile davon, die überirdisch erhalten sind.
  • Ein Gartendenkmal ist eine denkmalgeschützte Gartenanlage.
  • Ein Flurdenkmal ist ein von Menschen geschaffenes Objekt außerhalb von Ortschaften, z.B. ein Grenzstein oder Wegkreuz.
  • Ein archäologisches Denkmal (auch als Bodendenkmal bezeichnet) umfasst unterirdische bauliche Anlagen oder unterirdische Reste überirdischer baulicher Anlagen.
  • Ein bewegliches Denkmal ist ein Denkmal, das zivilrechtlich eine bewegliche Sache darstellt. Dafür gelten im Kulturgüterschutz und in den Denkmalschutzgesetzen besondere Regelungen, da sich der traditionelle Denkmalschutz in der Regel mit immobilen Denkmälern befasst – heute werden aber auch Dinge wie Möblierungen, Kron- und geistliche Schätze, Kleidungsstücke, Dokumente und vieles mehr unter dem modernen Denkmalbegriff erfasst. Zu den beweglichen Denkmalen gehört auch sogenanntes rollendes Gut von unter Schutz gestellten Eisenbahnen, siehe beispielsweise Liste der Radebeuler Kulturdenkmale der Lößnitzgrundbahn#Mobilien.

Nach dem Ursprung des Denkmals

Kulturdenkmale im rechtlichen Sinne sind von Menschen geschaffene Gegenstände, die die Zeiten überdauert haben und Quellen und Zeugnisse menschlicher Geschichte und Entwicklung darstellen und an deren Erhalt ein öffentliches Interesse besteht. Sie stehen üblicherweise unter Denkmalschutz. Historische Grünanlagen (z. B. Gärten, Alleen, Tanzlinden, usw.) können gleichzeitig Kultur- und Naturdenkmal sein, da der jeweilige Schutzzweck verschieden ist. Nach den Denkmalschutzgesetzen einiger Länder werden durch eine Legalfiktion auch Fossilien – an sich ja Naturdenkmale – zu Kulturdenkmalen erklärt.[24]

Ein „gewachsenes Denkmal“ wurde nicht als Denkmal errichtet. Vielmehr kommt ihm sein Denkmalwert in der Regel durch Zeitablauf zu und dadurch, dass es aus einer Vielzahl ähnlicher Objekte diese Zeitläufe überstanden hat.

Ein Naturdenkmal ist ein unter Schutz stehendes Landschaftselement. Dazu können z. B. Höhlen, alte oder markante und alte Baumexemplare oder artenreiche Naturflächen, Fossilien und andere natürlich entstandene Objekte zählen.

Das Denkmal als künstlerisches Objekt

Denkmale im engeren Sinn der Kunstgeschichte, und entsprechend oft auch in der allgemeinsprachlichen Verwendung, sind künstlerisch gestaltete Objekte, die mit dem Ziel geschaffen wurden, an ein geschichtliches Ereignis oder historische Persönlichkeiten öffentlich zu erinnern. Sie müssen nicht zwingend Kulturdenkmale sein. Sie gehören zu den klassischen Genres von Baukunst und Bildhauerei (Pyramiden von Gizeh, Grabmal des Konfuzius oder Herrscherstatuen). Sie lassen sich wiederum in weitere Gruppen einteilen:

  • Die Gedenktafel dokumentiert geschichtliche Ereignisse und Hintergründe: Sie ist (sofern sie nicht selber ein künstlerisch oder historisch wertvolles Objekt darstellt) kein Denkmal in diesem Sinne, sondern ein Hinweisschild.
  • Keine Denkmale sind im Allgemeinen auch Museen, die sich monografisch einem Künstler oder einer Künstlergruppe widmen, sowie Gedenkzimmer und andere Devotionaleinrichtungen im Kontext des Tourismus

Nationale und internationale rechtliche Regelungen

Denkmalschutz und Denkmalpflege als die Gesamtheit aller Maßnahmen, die zur Erhaltung denkwürdiger Objekte im öffentlichen Interesse dienen, sind heute in den meisten Staaten der Welt durch Denkmalschutzgesetze rechtlich verankert. Richtlinien über den Handel mit Denkmalen beruhen auf nationalen und zwischenstaatlichen Regeln.

Nach Völkerrecht, nach der Haager Konvention zum Schutz von Kulturgut bei bewaffneten Konflikten, besteht ein Kulturgutschutz bei kriegerischen Auseinandersetzungen.

Daneben gibt es seitens der UN-Sonderorganisation UNESCO eine Einstufung als Welterbe, die – über nationale Interessen hinausgehend – ein Kultur- oder Naturgut als unverzichtbar für die gesamte Menschheit deklariert.

Kennzeichnung

Schwedisches Verkehrsschild Sevärdhet ‚Sehenswürdigkeit‘

Am bekanntesten ist die Kennzeichnung von Kulturgütern nach den Vorschriften der Haager Konvention zum Schutz von Kulturgut bei bewaffneten Konflikten.

Bodendenkmale, vor allem für vor- und frühgeschichtliche Sehenswürdigkeiten, werden, von Skandinavien ausgehend, zunehmend mit dem Johannskreuz, dem Zeichen gekennzeichnet.

Denkmalkennzeichnung der DDR

In Deutschland gibt es in den Bundesländern Berlin und Nordrhein-Westfalen landesweite eigene Kennzeichnungen von Denkmalen unter Verwendung des jeweiligen Landeswappens. In der DDR mussten Denkmäler mit einem Emblem gekennzeichnet werden[25], das dem der Kennzeichnung nach der Haager Konvention zum Schutz von Kulturgut bei bewaffneten Konflikten sehr ähnlich sieht und noch heute häufig verwechselt wird. Das Schild existierte in zwei Ausfertigungen: zum einen mit der Beschriftung „Denkmal“, zum anderen mit der Beschriftung „Denkmalschutzgebiet“.

Förderung des Denkmalwesens

An den von der EU eingeführten European Heritage Days, die europaweit im September jeden Jahres durchgeführt werden, soll das Bewusstsein der kulturellen Bedeutung von Denkmalen gefördert und die herausragende kulturelle Bedeutung von Denkmalen im Sinne einer „lebendigen Geschichte“ hervorgehoben werden. Auch die Schweiz ist mit dem Europäischen Tag des Denkmals an dieser Aktion beteiligt.

Literatur

  • Alings, Reinhard: Monument und Nation: das Bild vom Nationalstaat im Medium Denkmal - zum Verhältnis von Nation und Staat im deutschen Kaiserreich 1871 - 1918. Beiträge zur Kommunikationsgeschichte Bd. 4. Berlin [u.a.]: de Gruyter, 1996
  • Bloch, Peter (1977): „Vom Ende des Denkmals“. In: Piel, Friedrich/Jörg Traeger (Hgg.): Festschrift Wolfgang Braunfels. Tübingen, S. 25-30
  • Diers, Michael (Hg.): Mo(nu)mente. Formen und Funktionen ephemerer Denkmäler. Berlin, 1993, S. 179-189
  • Dunk, Thomas von der: Das deutsche Denkmal. Eine Geschichte in Bronze und Stein vom Hochmittelalter bis zum Barock. Köln, 1999
  • Eckstein, Beate (2005): Im öffentlichen Auftrag. Architektur- und Denkmalsplastik der 1920er bis 1950er Jahre. Hamburg
  • Fornoff, Roger: Mythen aus Stein. Nationale Monumente als Medien kollektiver Identitätsfindung im 19. und 20. Jahrhundert. In: Jürgen Plöhn (Hrsg.): Sofioter Perspektiven auf Deutschland und Europa. Berlin 2006, S. 41-68. ISBN 3-8258-9498-3
  • Kreis, Georg: Zeitzeichen für die Ewigkeit. 300 Jahre schweizerische Denkmaltopografie. Buchverlag Neue Zürcher Zeitung, Zürich, 2008. 540 Seiten. ISBN 978-3-03823-417-3
  • Hausmann, Brigitte : Duell mit der Verdrängung? Denkmäler für die Opfer des Nationalsozialismus in der Bundesrepublik Deutschland 1980 bis 1990. Münster, 1997
  • Heinrich, Christoph: Strategien des Erinnerns: der veränderte Denkmalbegriff in der Kunst der achtziger Jahre. München: Schreiber, 1993
  • Jochmann, Herbert: Öffentliche Kunst als Denkmalkritik. Studien zur Spezifik zeitgenössischer Kunst in Bezugnahme auf öffentliche Erinnerungszeichen. Weimar, 2001
  • Lipp, Wilfried (Hg.): Denkmal – Werte – Gesellschaft. Zur Pluralität des Denkmalbegriffs. Frankfurt a. M. und New York, 1993
  • Mai, Ekkehard/Gisela Schmirber (Hgg.): Denkmal – Zeichen – Monument. Skulptur und Öffentlicher Raum heute. München, 1989
  • Menkovic, Biljana: Politische Gedenkkultur. Denkmäler: die Visualisierung politischer Macht im öffentlichen Raum. Wien, 1998
  • Mittig, Hans-Ernst (1987): „Das Denkmal“. In: Busch, Werner/Peter Schmoock (Hgg.): Kunst. Die Geschichte ihrer Funktion. Weinheim u.a., S. 457-489
  • Mittig, Hans-Ernst/Volker Plaggemann (Hgg.): Denkmäler im 19. Jahrhundert. Deutung und Kritik. Studien zur Kunst des 19. Jahrhunderts Bd 20. München, 1972
  • Reuße, Felix: Das Denkmal an der Grenze seiner Sprachfähigkeit. Sprache und Geschichte Bd. 23 Stuttgart: Klett-Cotta, 1995
  • Scharf, Helmut:Kleine Kunstgeschichte des deutschen Denkmals. Darmstadt 1984, ISBN 3-5340-9548-0
  • Scharf, Helmut: Zum Stolze der Nation. Deutsche Denkmäler des 19. Jahrhunderts. Dortmund 1983. ISBN 3-88379-375-2
  • Schlie, Ulrich: Die Nation erinnert sich: die Denkmäler der Deutschen. Beck'sche Reihe Bd. 1469. München: Beck, 2002
  • Springer, Peter (1988): "Denkmäler der Avantgarde". In: Wallraf-Richartz-Jahrbuch (1988): Rhetorik der Standhaftigkeit. Monument und Sockel nach dem Ende des Traditionellen Denkmals. Sonderdruck aus dem Wallraf-Richartz-Jahrbuch XLVIII/XLIX. Köln, S. 365-408
  • Stavginski, Hans-Georg: Das Holocaust-Denkmal: der Streit um das "Denkmal für die ermordeten Juden Europas" in Berlin (1988 - 1999). Paderborn [u.a.]: Schöningh, 2002
  • Tomberger, Corinna: Das Gegendenkmal. Avantgardekunst, Geschichtspolitik und Geschlecht in der bundesdeutschen Erinnerungskultur. Bielefeld, 2007
  • Trier, Eduard (1985): „Das Denkmal ist tot, es lebe das Denkmal! Vorstellung einiger Denkmale der 80er Jahre“. In: Schuchard, Jutta (Hg.): Vergänglichkeit und Denkmal. Beiträge zur Sepulkralkultur. Bonn, 1985, S. 165-168
  • Young, James E. (Hg.): Mahnmale des Holocausts. Motive, Rituale und Stätten des Gedenkens. München, 1994
  • Young, James E. (1997): Formen des Erinnerns. Gedenkstätten des Holocausts. Wien

Weblinks

 Wikiquote: Denkmal – Zitate
Wiktionary Wiktionary: Denkmal – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
 Commons: Denkmäler – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Deutschland:

Österreich

Schweiz

International:

Einzelnachweise

  1. a b Lexikon der Kunst: Architektur, bildende Kunst, angewandte Kunst, Industrieformgestaltung, Kunsttheorie. Bd. 2: Cin - Gree. 2. unveränd. Aufl. Leipzig: Seemann, 2004, S. 121
  2. Selbmann, Rolf: Dichterdenkmäler in Deutschland. Stuttgart 1988, S. 1.
  3. z.B.: Scharf, Helmut: Kleine Kunstgeschichte des deutschen Denkmals. Darmstadt: Wiss. Buchges., 1984, S. 5; Menkovic, Biljana: Politische Gedenkkultur. Denkmäler: die Visualisierung politischer Macht im öffentlichen Raum. Wien, 1998, S. 10; Stavginski, Hans-Georg: Das Holocaust-Denkmal: der Streit um das "Denkmal für die ermordeten Juden Europas" in Berlin (1988 - 1999). Paderborn [u.a.]: Schöningh, 2002, S. 132
  4. Heinrich, Christoph: Strategien des Erinnerns: der veränderte Denkmalbegriff in der Kunst der achtziger Jahre. München: Schreiber, 1993; Alings, Reinhard: Monument und Nation: das Bild vom Nationalstaat im Medium Denkmal - zum Verhältnis von Nation und Staat im deutschen Kaiserreich 1871 - 1918. Beiträge zur Kommunikationsgeschichte Bd. 4. Berlin [u.a.]: de Gruyter, 1996, S. 13f
  5. Scharf 1984, S. 8; Alings 1996, S. 13f
  6. Stavginski 2002, S. 132
  7. Brockhaus-Enzyklopädie in zwanzig Bänden (1968a): Bd. 4. Chod – Dol. 17. Aufl. Wiesbaden, S. 418f
  8. Lexikon der Kunst 2004, S. 121
  9. Schlie, Ulrich: Die Nation erinnert sich: die Denkmäler der Deutschen. Beck'sche Reihe Bd. 1469. München: Beck, 2002, S. 8
  10. Kellein, Thomas (1987): „Von der Mutterschaft zur Vaterschaft. Eine Denkmalrenaissance in Münster. Hausse für das Denkmalbemühen“. In: Ausst.-Katalog Münster: Skulptur Projekte in Münster 1987. Ausstellung vom 14. Juni bis 4. Oktober 1987. Köln, 1987, S. 299 – 308 hier S. 299
  11. Uber, Ursula: Stadtbildgestaltung durch Freiplastiken: Paradigma Münster (Westf.). Münster (Westf.), Univ., Diss., 1976, S. 13
  12. Böckh zitiert nach Schlie 2002, S. 14
  13. Riegl, Alois: Gesammelte Aufsätze. Neuausgabe. Edition Logos. Berlin: Mann, 1995, S. 144
  14. Scharf 1984, S. 5
  15. Menkovic 1998, S. 10
  16. B. Menkovic spricht hier von einer "Verallgemeinernden Symbolik" als einem von drei Hauptmerkmalen - neben Dauerhaftigkeit und Öffentlichkeit - des Denkmals. Dabei scheint sie Gestalt und Inhalt als eine Einheit zu werten. (Menkovic 1998, S. 10)
  17. Reuße, Felix: Das Denkmal an der Grenze seiner Sprachfähigkeit. Sprache und Geschichte Bd. 23 Stuttgart: Klett-Cotta, 1995
  18. Krankenhagen, Stefan: Auschwitz darstellen: Ästhetische Positionen zwischen Adorno, Spielberg und Walser. Beiträge zur Geschichtskultur Bd. 23. Köln [u.a.]: Böhlau, 2001, S. 235
  19. z.B. die Möglichkeit das "Mahnmal" über die räumliche Nähe zu einem historischen Ort zu fassen (Gausmann, Angelika; Schäferjohann-Bursian, Iris (1993): „Das vergessene Mahnmal Josef Glahes – Kunst als Mittel der Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus im Bürener Land (1949-1974)“. In: Westfalen: Hefte für Geschichte, Kunst und Volkskunde. 1993, Nr. 71. Münster, S. 121-138 hier S. 122). In anderen Publikationen wird das Mahnmal eng an die Aufarbeitung des Holocaust gebunden.
  20. Charta von Florenz, Bundesdenkmalamt (PDF-Datei)
  21. The Burra Charter (aktuell, englisch)
  22. Charta von Burra (deutsche Übersetzung, PDF-Datei)
  23. Charta über den denkmalpflegerischen Umgang mit Objekten von kultureller Bedeutung (Charta von Burra), Artikel 1, Absatz 2.
  24. vgl. etwa Hessisches Denkmalschutzgesetz.
  25. Durchführungsbestimmung zum Denkmalpflegegesetz – Kennzeichnung von Denkmalen, vom 20. Februar 1980. In: GBl. DDR, 18. März 1980, S. 86ff.

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