Adieu Bulle
Filmdaten
Deutscher Titel: Adieu, Bulle
Originaltitel: Adieu, poulet
Produktionsland: Frankreich
Erscheinungsjahr: 1975
Länge: 96 Minuten
Originalsprache: Französisch
Altersfreigabe: FSK 16
Stab
Regie: Pierre Granier-Deferre
Drehbuch: Francis Veber
Produktion: Jonathan T. Taplin
Musik: Philippe Sarde
Kamera: Jean Collomb
Schnitt: Jean Ravel
Besetzung
  • Lino Ventura: Verjeat
  • Patrick Dewaere: Lefèvre
  • Victor Lanoux: Pierre Lardatte
  • Julien Guiomar: Ledoux
  • Pierre Tornade: Pignol
  • Françoise Brion: Marthe
  • Claude Rich: le juge Delmesse
  • Michel Peyrelon: Roger
  • Claude Brosset: Antoine Portor
  • Jacques Rispal: Mercier

Adieu, Bulle (Original: Adieu poulet; DDR-Titel: Ungleiches Duell) ist ein französischer Spielfilm von Pierre Granier-Deferre aus dem Jahr 1975. Er basiert auf einem Roman von Raf Vallet.

Handlung

Im Wahlkampf in der französischen Provinz wird in der Nacht eine Gruppe von Plakatierern von einer Schlägertruppe überfallen, wobei einer der Plakatierer getötet wird. Ein Polizist, der den Überfallenen zu Hilfe kommt, wird angeschossen und kommt schwer verletzt ins Krankenhaus.

Nach einer versuchten Geiselnahme durch die Familie des getöteten Plakatierers übernimmt Verjeat, ein angesehener, entschlossener und wortkarger Kommissar, die Ermittlungen und erkennt, dass der skrupellose Regionalpolitiker Pierre Lardatte derartige Methoden anordnet oder billigend in Kauf nimmt. Lardatte erkennt schnell, dass die Situation seinen Ambitionen gefährlich werden kann und versucht über seine Kontakte zu erwirken, dass Verjeat die Ermittlungen entzogen werden. Da die Amtsführung Verjeats tadellos ist, gelingt dies nur, indem er Verjeat eine Beförderung verschafft, die mit einer Versetzung nach Montpellier verknüpft ist.

Verjeat durchschaut das Spiel. Mit Hilfe seines Assistenten Lefèvre inszeniert er einen gegen sich selbst gerichteten Korruptionsverdacht, der zu Ermittlungen gegen ihn führt. Damit erreicht Verjeat die Aussetzung seiner Beförderung und die Weiterarbeit an dem Fall.

Der angeschossene Polizist verstirbt im Krankenhaus. Verjeat unterdrückt die Todesnachricht, ersetzt ihn durch einen Kollegen und versucht so, dem Anführer der Schlägertruppe Portor, der den letzten Zeugen beseitigen muss, eine Falle zu stellen. Dies misslingt jedoch ebenso wie weitere Versuche, ihn festzunehmen.

Infolge der Fehlschläge und des zunehmenden Druckes durch die Ermittlungen gegen ihn sieht sich Verjeat veranlasst, den fingierten Bestechungsvorwurf seinem Vorgesetzten gegenüber aufzudecken, woraufhin ihm der Fall endgültig entzogen wird.

Schließlich nimmt Portor Pierre Lardatte als Geisel und verlangt einen Fluchtwagen. Portor akzeptiert ausschließlich Verjeat als Verhandlungspartner. Als Verjeat am Tatort eintrifft, verweigert er sich mit den Worten „Kommissar Verjeat ist versetzt nach Montpellier!“ und überlässt Lardatte seinem Schicksal.

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