DerStandard.at
derStandard.at
Beschreibung Online-Nachrichtenmagazin
Verlag Bronner Online AG
Erstausgabe Februar 1995
Erscheinungsweise laufend
Chefredakteur Gerlinde Hinterleitner
Weblink http://derstandard.at

derStandard.at wurde als Webauftritt der österreichischen Tageszeitung Der Standard gegründet, wird jedoch heute als eigenständiges Nachrichtenportal von der Bronner Online AG betrieben.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

derStandard.at wurde Anfang Februar 1995 als nach eigenen Angaben erster Web-Auftritt einer deutschsprachigen Zeitung gegründet. 1997 wurden die gesamten Print-Inhalte online gebracht und erstmals online-exklusive Inhalte erstellt. 1999 wurde der Betrieb der Website in eine eigenständige Gesellschaft ausgegründet. Seit 2004 operiert das Unternehmen gewinnbringend.[1]

Seit März 2008 ist derstandard.at als „Content-Partner“ für die Nachrichteninhalte des Webportals gmx.at zuständig, nachdem dieses vom deutschen Betreiber GMX österreich-spezifisch umgestaltet wurde.

Ende 2008 wurde ein überarbeitetes Seitenlayout freigeschaltet. Es stellt im Wesentlichen eine Anpassung der alten Layouts an veränderte Nutzungsbedingungen, vor allem an die größere Bildschirmauflösung heutiger Internetbenutzer, dar. Dementsprechend wurde Schrift- und Bildgröße erhöht und die Indizierung für Google zur besseren Auffindbarkeit der Artikel verbessert. In den folgenden Monaten soll auch die Navigation noch übersichtlicher werden.[2]

Unternehmensstruktur

derStandard.at ist im Eigentum der Bronner Online AG, die wiederum im Eigentum der Bronner Familien-Privatstiftung (90%) und Oscar Bronner (10%) ist.[3]. 2008 zählte das Unternehmen rund 100 Mitarbeiter, 50 davon im Redaktionsbereich.[2] Chefredakteurin und Mit-Geschäftsführerin ist Gerlinde Hinterleitner, die seit der Gründung den Online-Auftritt der Zeitung betreute.

2007 erwirtschaftete derStandard.at bei 56 Beschäftigten 9,8 Millionen Euro Umsatz mit Werbung, Kleinanzeigen und der Vermarktung von Inhalten.

Reichweite

Laut Österreichischer Webanalyse (ÖWA) vom Juni 2008 erreicht das Nachrichtenportal 1,2 Millionen Unique Clients pro Tag und liegt hiermit vor allen anderen österreichischen Nachrichtenportalen mit Ausnahme jenes des ORF.[4]

Im Jahr 2006 hatte derStandard.at eine Reichweite von 1.137.111 Benutzern und ist damit eine der meistbesuchten Websites Österreichs.[5]

Community-Funktionen

Zu online veröffentlichten Artikeln können registrierte Nutzer einen kurzen Kommentar abgeben. Als weitere Funktion wurde die Möglichkeit eingerichtet, Kommentare anderer Nutzer positiv oder negativ zu bewerten. Kommentare wurden in den ersten Jahren des Erscheinens nicht sofort online gestellt, sondern vorher von Mitarbeitern der Redaktion auf ihre Inhalte überprüft. Seit Mitte 2005 wird diese Aufgabe großteils von einem automatisierten System übernommen, wobei besonders auf die Forenregeln Rücksicht genommen wird.[6] Ebenso behält sich die Redaktion das Recht vor, Nutzerbeiträge bei bestimmten Themen prinzipiell nicht zu erlauben. Das geschah etwa anlässlich der Todesfälle von Papst Johannes Paul II., Liese Prokop, Kurt Waldheim und Jörg Haider.[7]

Seit geraumer Zeit werden auch häufig Chats mit prominenten Personen geführt. Während des Wahlkampfes für die Nationalratswahl 2006 beteiligte sich (mit Ausnahme von Wolfgang Schüssel und Parteien unter einer Stimmanzahl von 1 %) jeder Spitzenkandidat einer Partei. Die Moderation wählt eine Auswahl an Fragen, die von Benutzern innerhalb einer Stunde gestellt werden können. Nach dem Chat gibt es für die Benutzer als Rückmeldung eine Möglichkeit die Antworten des Interviewten positiv bzw. negativ zu bewerten.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Artikel über die Unternehmensgeschichte im SIL-Magazin
  2. a b Karin Tzschentke: Site-Lifting für ‚derStandard.at‘. Der Standard, 20./21. Dezember 2008, S. 24
  3. http://www.firmenabc.at/bronner-online-ag_FwQ
  4. www.oewa.at – Österreichische Webanalsye, Kennzahlen der Einzelangebote, Juni 2008 (abgerufen am 20. September 2008)
  5. ÖWA: Seitenkontingente Jahresschnitt 2006]
  6. Der Standard Community
  7. Stellungnahme des Standard zu gesperrten Foren

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