Adm.Wm.M.Callaghan
Adm.Wm.M.Callaghan
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Schiffsdaten
Schiffstyp: Trailerschiff
Bauwerft: Sun Shipbuilding & Dry Dock Co., Chester, Vereinigte Staaten
Reederei: Sunexport Holdings Corp., Vereinigte Staaten
Technische Daten[1]
Vermessung: 24471 BRT
Tragfähigkeit: 13500 t
Länge über alles: 211.60 m
Länge zwischen den Loten: 193,10 m
Breite über alles: 28,10 m
Seitenhöhe: 18,30 m
Tiefgang: 8,80 m
Antriebsanlage[2]
Antrieb: 2 x Pratt & Whitney FT 4 A-2 Gasturbine auf 2 Festpropeller
Maschinenleistung: 36750 KW
Höchstgeschwindigkeit: 25,5 kn
Laderäume[2]
RORO-Bereich: 5 Decks mit 15330 m² Decksfläche a 4,5 m Höhe
Sonstiges
Verbleib: Bereitschaftsflotte der Military Sealift Command

Das Gasturbinenschiff Adm.Wm.M.Callaghan war der erste Neubau eines mit Gasturbinen versehenen Frachtschiffs. Sie wurde 1967 von der Werft Sun Shipbuilding & Dry Dock Co. in Chester, Pennsylvania, Vereinigte Staaten, für die Reederei Sunexport Holdings Corp. gebaut und an den Military Sea Transport Service, dem militärischen Seetransport der U.S. Navy verchartert, was den Betrieb eines solch neuartigen Fahrzeug vermutlich erst ermöglichte. Das Zweischraubenschiff Adm.Wm.M.Callaghan war mit zwei für den Bordbetrieb umgebauten Flugzeugturbinen vom Typ Pratt & Whitney FT4 mit je 18.375 KW ausgerüstet. Sie erreichte eine Geschwindigkeit von 25,5 Knoten und hielt damit zwei Jahre den Geschwindigkeitsrekord für Frachtschiffe auf dem Atlantik. Im Unterschied zum herkömmlichen RoRo-Schiff wurde die Adm.Wm.M.Callaghan als Trailerschiff gebaut, was eine Mindesthöhe von 4,20 Meter pro Deck bedeutet.[1][2] Noch heute gehört das Schiff zur Bereitschaftsflotte der U.S. Navy[3]

Der Namensgeber William M. Callaghan

Laderaumanordnung

Die Adm.Wm.M.Callaghan hat fünf Glattdeckluken, mit Zugang zum Laderaum mit fünf Trailerdecks die über eine 12,8 Meter breite und 5,5 Meter hohe gerade Heckrampe erreicht werden können. Weiterhin waren auch noch je zwei 4,6 x 4,0 Meter messende Seitenpforten zu finden. Der RORO-Bereich hat ein inneres Rampensystem. An Deck stehen zum herkömmlichen Lade- und Löschbetrieb zwölf 15 Tonnen Ladebäume und zwei 120 Tonnen Schwergutbäume, die auch gekoppelt gefahren werden können, zur Verfügung.[2]

Einzelnachweise

  1. a b http://www.miramarshipindex.org.nz/ship/show/88910 Miramar (englisch) eingesehen 29. April 2009
  2. a b c d Rolf Schönknecht/Uwe Laue: Hochseefrachter der Weltschiffahrt. Band 1, transpress VEB Verlag für Verkehrswesen, Berlin 1987, ISBN 3-344-00182-5
  3. http://www.msc.navy.mil/inventory/ships.asp?ship=22&type=RollonRolloffShip U.S.Navy Seite (englisch) eingesehen 29. April 2009

Siehe auch


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