Admiral's Cup

Der Admiral’s Cup ist einer der bedeutendsten Segelwettbewerbe für Hochseeyachten, er gilt als inoffizielle Weltmeisterschaft im Hochseesegeln.

Ausrichter der Regatta ist der Royal Ocean Racing Club (RORC) in Cowes auf der Isle of Wight. Seit 1957 wird der prestigeträchtige Vergleich in jedem ungeraden Jahr ausgetragen. Ursprünglich waren nur nationale Mannschaften mit je drei Booten zugelassen, seit 2003 gehen Vereinsmannschaften mit je zwei Booten an den Start. Der Admiral’s Cup wird zuweilen mit dem America’s Cup verwechselt.

Ereignisse

1971 war der britische Premierminister Edward Heath Skipper eines der Gewinnerboote.

Das Fastnet-Rennen war bis 1999 einer der Einzelwettbewerbe und Abschlussrennen des Admiral’s Cup, wird jetzt jedoch als eigenständige Veranstaltung organisiert. 1979 endete das Fastnet-Rennen tragisch. Das Regattafeld geriet in einen nicht vorhergesagten Orkan. Im Bereich der Labadie-Sandbank kenterten viele Boote und 15 Teilnehmer und vier Retter ertranken. In der Folge wurden die Sicherheitsregeln verschärft und die Teilnehmerzahl beschränkt.

1983 und 1985 gewann die Kieler Yacht Outsider mit Thomas Thomasky und Eigner Tilmar Hansen den Cup, 1993 gewann die „Container“ von Udo Schütz zusammen mit Pinta und Rubin XII für Deutschland.

2001 und 2005 fiel das Rennen mangels einer ausreichenden Zahl von Anmeldungen aus.

Siege und Platzierungen

  • 1957 1. Großbritannien, 2. Vereinigte Staaten
  • 1959 1. Großbritannien, 2. Niederlande, 3. Frankreich
  • 1961 1. Vereinigte Staaten, 2. Großbritannien, 3. Niederlande
  • 1963 1. Großbritannien, 2. Vereinigte Staaten, 3. Schweden
  • 1965 1. Großbritannien, 2. Australien, 3. Niederlande
  • 1967 1. Australien, 2. Großbritannien, 3. Vereinigte Staaten
  • 1969 1. Vereinigte Staaten, 2. Australien, 3. Großbritannien
  • 1971 1. Großbritannien, 2. Vereinigte Staaten, 3. Australien
  • 1973 1. Deutschland, 2. Australien, 3. Vereinigte Staaten
  • 1975 1. Großbritannien, 2. Deutschland, 3. Vereinigte Staaten
  • 1977 1. Großbritannien, 2. Vereinigte Staaten, 3. Hong Kong
  • 1979 1. Australien, 2. Vereinigte Staaten, 3. Italien
  • 1981 1. Großbritannien, 2. Vereinigte Staaten, 3. Deutschland
  • 1983 1. Deutschland, 2. Italien, 3. Vereinigte Staaten
  • 1985 1. Deutschland, 2. Großbritannien, 3. Neuseeland
  • 1987 1. Neuseeland, 2. Großbritannien, 3. Australien
  • 1989 1. Großbritannien, 2. Dänemark 3. Neuseeland
  • 1991 1. Frankreich, 2. Italien, 3. Vereinigte Staaten
  • 1993 1. Deutschland, 2. Australien, 3. Frankreich
  • 1995 1. Italien, 2. Vereinigte Staaten, 3. Deutschland
  • 1997 1. Vereinigte Staaten, 2. Deutschland, 3. Italien
  • 1999 1. Niederlande, 2. Europa, 3. Großbritannien
  • 2001 – annulliert –
  • 2003 1. Australien, 2. Spanien, 3. Großbritannien und Italien
  • 2005 – annulliert –

Weblinks


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