Adolf Bex

Adolf Bex (* 6. Dezember 1907 in Dülken; † 2. Dezember 2001) war ein deutscher Politiker (CDU). Er war von 1947 bis 1966 Abgeordneter des Landtags von Nordrhein-Westfalen.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Nach dem Besuch der Volksschule absolvierte Bex die Berufsschule und machte im Jahr 1928 die Gesellenprüfung zum Schreiner. Er arbeitete in seinem Beruf in Bremen, Berlin und Böhmisch-Kamnitz und arbeitete auch als Flugzeugschlosser. Von 1927 bis 1933 war er Mitglied des Windthorstbundes und ab 1928 war er Mitglied der deutschen Kolpingsfamilie. Von 1933 bis 1938 war er Senior der Kolpingsfamilie Dülken und Bezirkssenior im Bezirk Niederrhein.

Politik

Bex trat im Jahr 1945 der CDU bei, deren Stadtverband er in Dülken mitgründete. Ein Jahr später wurde er Mitglied des Stadtrates in Dülken und war bis November 1949 CDU-Fraktionsvorsitzender. Von November 1949 an war er bis Januar 1965 Bürgermeister der Stadt. Bex war von 1946 bis 1947 Mitglied des Kreistags und CDU-Fraktionsvorsitzender. Am 20. April 1947 wurde er Abgeordneter der ersten Legislaturperiode des Landtags von Nordrhein-Westfalen, dem er bis zum 23. Juli 1966 angehörte, als er nach der fünften Periode aus dem Parlament ausschied. Er wurde bei jeder Wahl direkt im Wahlkreis 034 Kempen-West gewählt. Kurz vor seinem Ausscheiden wurde bekannt, dass er in den Anfangsjahren während seines Abgeordnetenmandats zehn oder sogar zwölf Jahre lang widerrechtlich Zahlungen für einen fingierten Verdienstausfall bezogen haben soll.[1]

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Einzelnachweise

  1. Johnens Vertuschungsversuch. In: Die Zeit, Nr. 10/1966

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