Adolf Dembach

Adolf Dembach (* 3. September 1894 in Krefeld-Uerdingen; † 14. Oktober 1982) war ein deutscher Politiker (Zentrum, CDU).

Dembach besuchte nach der Volksschule die Berufsschule und schloss eine Lehre als Schlosser ab. Er belegete Volkswirtschaftliche und staatspolitische Kurse und trat 1918 der Deutschen Zentrumspartei bei. Bereits ab 1911 war er christlicher Gewerkschafter und war auch Mitglied des katholischen Arbeitervereins. Von 1924 bis 1933 und ab 1945 war er Stadtverordneter in Krefeld.

Nach dem Zweiten Weltkrieg trat er der CDU bei und ab 1945 war er auch Vorsitzender der Verwaltungsstelle Krefeld der Industriegewerkschaft Chemie, Papier, Keramik. Dembach war zweiter Vorsitzender der CDU im Kreis Krefeld. Von 1949 bis 1956 war er Bezirksbürgermeister von Krefeld-Uerdingen und ab November 1950 Stellvertreter des Oberbürgermeisters von Krefeld. Vom 20. April 1947 bis zum 4. Juli 1954 war er für zwei Legislaturperioden Mitglied des Landtages von Nordrhein-Westfalen. Beim ersten Mal wurde er durch ein Direktmandat im Wahlkreis 037 Krefeld-Süd und bei der zweiten Mal im Wahlkreis 036 Krefeld-Nord direkt gewählt.

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