Deutschlandfunk


Deutschlandfunk
Deutschlandfunk
Logo des Deutschlandfunks
Allgemeine Informationen
Empfang terrestrisch (UKW, DAB, MW, LW, KW), via Satellit (analog, ADR, DVB-S), als Internet-Livestream und in den meisten Kabelnetzen
Sendegebiet DeutschlandDeutschland Deutschland
Sendeanstalt Deutschlandradio
Intendant Willi Steul
Sendestart 1. Januar 1962
Rechtsform Öffentlich-rechtlich
Programmtyp Information und Kultur
Homepage dradio.de/dlf
Liste der Hörfunksender
Deutschlandfunk-Gebäude in Köln
Radio-Interview bei der Wikimania 2005 in Frankfurt am Main

Deutschlandfunk (DLF) ist der Name für das informations- und kulturorientierte Hörfunkprogramm des Deutschlandradios. Bis 1993 war der Deutschlandfunk eigenständig, seit 1994 bzw. 2009 (Sendebeginn DRadio Wissen) ist er neben Deutschlandradio Kultur und DRadio Wissen eines von drei Programmen des Deutschlandradios. Studiostandort ist Köln-Marienburg. Das Deutschlandradio bezeichnet sich als der nationale Hörfunk.[1]

Inhaltsverzeichnis

Programm

Die thematischen Schwerpunkte des Deutschlandfunks sind einerseits Informationen und Hintergrundberichte, andererseits kulturorientierte Sendungen. Tagsüber stehen vor allem tagesaktuelle Geschehnisse aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft im Vordergrund, während danach die Kultur (Musik, Hörspiele, Lesungen, Berichte über kulturelle Themen) das Programm bestimmt. Demzufolge ist der Musikanteil am Tage verhältnismäßig gering, während er abends und nachts sowie am Wochenende etwa die Hälfte der Sendezeit beträgt.

  • Nachrichten werden wochentags von 05:00 bis 18:00 Uhr zu jeder vollen und halben Stunde, in den übrigen Zeiträumen zur vollen Stunde gesendet, die anschließende Verkehrsfunksendung deckt das gesamte Gebiet der Bundesrepublik Deutschland ab.
  • Wochentags sendet der DLF von 05:00 bis 09:00 Uhr das Nachrichtenmagazin Informationen am Morgen mit Wortbeiträgen und Interviews von etwa fünf bis zehn Minuten Länge. Weitere Informationsmagazine sind die Informationen am Mittag von 12:00 bis 13:30 Uhr, die Informationen am Abend von 18:10 bis 18:40 Uhr und die Sendung Das war der Tag von 23:10 bis 23:57 Uhr, eine aktuelle Zusammenfassung der Ereignisse des Tages. Der Sendung Informationen am Abend folgt bis 19:00 Uhr die Sendung Hintergrund; hier wird stets ein Thema der Zeitgeschichte ausführlich und analytisch abgehandelt. Mehrmals täglich wird eine nationale und eine internationale Presseschau mit Auszügen aktueller Kommentare erstellt. Die Informationen am Morgen gelten als Flaggschiff des Deutschlandfunks. Innerhalb dieser Sendung ragen die Hauptinterviews werktäglich gegen 07:15 Uhr und 08:15 Uhr als Interview am Morgen, meistens telefonisch mit einem Politiker, besonders hervor. Diese Interviews sind häufig Gegenstand der tagesaktuellen Berichterstattung in den meinungsbildenden Medien. Seit der Einführung des öffentlich-rechtlichen Frühstücksfernsehens, das ebenfalls Live-Interviews bietet, hat die mediale Bedeutung des Interviews etwas abgenommen, es gilt aber aufgrund der exzellenten journalistischen Leistungen gegenüber seinem Fernsehpendant in Informationswert und Nachfragestil häufig immer noch als führend. Das Deutschlandradio, als den Deutschlandfunk betreibende Rundfunkanstalt, weist in seiner Selbstdarstellung darauf hin, dass seine Informationssendungen in Multiplikatorenkreisen (Journalisten, Entscheider in Politik und Wirtschaft) einen hohen Stellenwert besäßen, sehr beliebt seien und die Informationsprogramme der Landesrundfunkanstalten diesbezüglich deutlich in den Schatten stellten.
  • Wochentags laufen außerhalb der tagesaktuellen Magazine von 05:00 bis 18:00 Uhr täglich wiederkehrende Schwerpunktmagazine, wie zum Beispiel Europa heute mit Reportagen aus anderen europäischen Ländern, Deutschland heute entsprechend zu Inlandsthemen, Campus und Karriere bietet Orientierung in Fragen der Hochschulausbildung und des beruflichen Fortkommens, Büchermarkt, Forschung aktuell der Wissenschaftsredaktion mit Berichten zu neuen Entwicklungen in der Naturwissenschaft und Medizin (darin integriert um 16:57 Uhr die Sternzeit, mit Hinweisen zu tagesaktuellen astronomischen Beobachtungsthemen), Umwelt und Verbraucher und Kultur heute. Des Weiteren werden zwei tägliche Wirtschaftsmagazine gesendet. Eines – Wirtschaft am Mittag – behandelt das Börsen- und Unternehmensgeschehen, das andere – Wirtschaft und Gesellschaft – fokussiert sozioökonomische Entwicklungen. Das Journal am Vormittag bietet ein eineinhalbstündiges Gesprächsformat mit Studiogästen und Höreranrufen zu jeweils einem Thema. Nachmittags wird ein einstündiges Magazin zur Szenekultur mit Musik gesendet, Corso. Darüber hinaus wurde vom 1. Januar 2006 bis zum 31. Dezember 2010 im Lyrikkalender jeden Tag ein Gedicht dreimal am Tag gesendet.[2] Dem Lyrikkalender war keine Uhrzeit zugeordnet, stattdessen variierte der Ausstrahlungszeitpunkt.
  • Nach den Informationen am Abend folgt die 20-minütige Schwerpunktsendung Hintergrund, gefolgt von drei Kommentaren zu den Themen des Tages. Danach folgt das Abendprogramm, in dem montags zwischen 19:15 und 20:00 Uhr die Sendung Andruck – Das Magazin für politische Literatur mit ausführlichen Besprechungen übertragen wird.
  • Abends gibt es einstündige Schwerpunktsendungen, die sich teilweise jeweils nur mit einem Thema, teilweise im Magazinformat mit mehreren befassen, sowie Hörspiele, Features und längere Musikstrecken. Die Lange Nacht (wöchentlich jeweils samstags ab 23:00 Uhr, als Wiederholung der nachts zuvor in Deutschlandradio Kultur ausgestrahlten Sendung) ist mit ihren drei Stunden, früher einmal sogar fünf Stunden, das längste durchgehende Schwerpunktformat in der deutschen Rundfunklandschaft.
  • Sonntags wird von 09:30 bis 10:00 Uhr die mehrteilige Reihe Essay und Diskurs (bis 2006: Kultur am Sonntagmorgen) ausgestrahlt. Themen waren bislang unter anderem: Islam in Deutschland (August bis September 2001), Was ist ein Bild? – Antworten der Kunst und Philosophie, der Neurophysiologie, der Medienwissenschaft und Kunstgeschichte (August bis September 2002) und Der Dialog der Generationen (Januar bis März 2005). Von 16:30 bis 16:57 Uhr (anschl. Sternzeit) strahlt die Wissenschaftsredaktion in Wissenschaft im Brennpunkt dann eine knapp halbstündige vertiefende Schwerpunktsendung zu kontroversen Wissenschaftsthemen aus.

Im Kölner Funkhaus werden teilweise auch Sendungsbestandteile für Deutschlandradio Kultur produziert. Das gesamte Programm des DLF ist frei von Werbung. Der Sender gehört zu den wenigen verbliebenen deutschen Rundfunksendern, die täglich die Nationalhymne ausstrahlen (gegen 24 Uhr unmittelbar vor dem Datumswechsel, in einem Streichorchesterarrangement, das auf Haydns Streichquartettfassung basiert). Seit Anfang 2007 folgt dabei auf die Nationalhymne die Europahymne.

Auf der Internetpräsenz des Deutschlandfunks sind zu zahlreichen Sendungen ausführliche Begleitinformationen abrufbar; ausgewählte Beiträge sind mittlerweile auch als Audio-Dateien (Audio-on-Demand) verfügbar.

Geschichte

DLF-Gebäude. Im Hintergrund ist das ehemalige Rundfunkgebäude der Deutschen Welle mit dem blauen Büroturm und dem roten Studioturm zu sehen.
Logo des DLF bis zum Jahr 1994

Anfang der 1950er Jahre gaben die Mitglieder der ARD dem Nordwestdeutschen Rundfunk (NWDR) den Auftrag, auf Langwelle ein bundesweites Hörfunkprogramm zu produzieren und auszustrahlen, nachdem der Rundfunk der DDR einen Langwellensender (Deutschlandsender) in Betrieb nehmen konnte.

Nach langwierigen Verhandlungen strahlte der NWDR 1953 die ersten Versuchssendungen aus. Drei Jahre später (1956) konnte der inzwischen gegründete Norddeutsche Rundfunk (NDR) den Regelbetrieb des mit Deutscher Langwellensender bezeichneten Programms aufnehmen.

Im Jahre 1960 wurde per Bundesgesetz der Deutschlandfunk (DLF) als eigenständige Anstalt des öffentlichen Rechts gegründet. Das am 26. Oktober 1960[3] vom Deutschen Bundestag verabschiedete Gesetz über die Errichtung von Rundfunkanstalten des Bundesrechts legte fest, dass die mit diesem Gesetz ebenfalls eigenständig werdende Deutsche Welle über Kurzwelle Rundfunksendungen für das Ausland und der Deutschlandfunk Rundfunksendungen für (ganz) Deutschland und das europäische Ausland produzieren sollten, wobei die Sendungen des Deutschlandfunks laut § 5 (1) ein umfassendes Bild Deutschlands vermitteln[4] sollten. Mit Inkrafttreten des Gesetzes am 16. Dezember 1960 galten die beiden neuen Anstalten nach § 33 als errichtet[4]. Der Auftrag der ARD an den NDR, den Deutschen Langwellensender zu betreiben, erlosch. Die Langwelle wurde dem neuen Sender Deutschlandfunk mit Sitz in Köln übergeben, der am 1. Januar 1962 mit der Ausstrahlung eines deutschsprachigen Hörfunkprogramms begann. Später wurden auch fremdsprachige Sendungen produziert, die in den Abendstunden über Langwelle, Mittelwelle und später auch über Satellit in weite Teile Europas ausgestrahlt wurden. Zielgruppen der Programme waren Hörer in der DDR, in Osteuropa sowie in westeuropäischen Nachbarländern wie Italien, Frankreich, Benelux, Großbritannien, Irland, Dänemark, Norwegen und Schweden. Der Deutschlandfunk wurde somit das Pendant zur Stimme der DDR, vormals Deutschlandsender.

Der Deutschlandfunk war der erste deutsche Radiosender, der regelmäßig einen Verkehrsfunk ausstrahlte; bei ihm wurde der berühmte „Verkehrspiepser“ (Hinz-Triller) entwickelt.

Übertragungswagen „Ü5“ des Deutschlandradios (DLF, DKultur); hier vor dem Bremer Konzerthaus Die Glocke (Musikfest Bremen 2009)

Nach der Vereinigung beider deutscher Staaten 1990 hatte der DLF seinen ursprünglichen Auftrag, die DDR und Osteuropa mit Informationen aus dem freiheitlich-demokratischen Deutschland zu versorgen, verloren. Dennoch wollte man weiterhin überregionalen Hörfunk für das vereinigte Deutschland anbieten. Daher einigten sich die 16 Bundesländer mit Wirkung zum 1. Januar 1994 darauf, die Körperschaft des öffentlichen Rechts Deutschlandradio per Staatsvertrag unter einem gemeinsamen Dach von ARD und ZDF zu errichten. In dieser neuen Körperschaft gingen die bisherige Bundesanstalt des öffentlichen Rechts Deutschlandfunk zusammen mit dem ehemaligen West-Berliner RIAS und dem ehemaligen DDR-Deutschlandsender auf. Die fremdsprachigen DLF-Auslandsprogramme wurden bereits zum 1. Juni 1993 an den deutschen Auslandsrundfunk, die Deutsche Welle, abgetreten.

Seit 1998 verleiht der Deutschlandfunk gemeinsam mit den Veranstaltern des Musikfests Bremen einen angesehenen Nachwuchsförderpreis für klassische Musikkünstler, den Förderpreis Deutschlandfunk, der u. a. mit einem Artist-in-Residence-Stipendium verbunden ist.

Nachdem die neue Körperschaft Deutschlandradio (bis März 2005 „DeutschlandRadio“ geschrieben) auf Grund des Staatsvertrages künftig zwei Hörfunkprogramme auszustrahlen hatte, blieb der Name Deutschlandfunk für das aus Köln zu produzierende Programm erhalten. Einen eigenen Intendanten hat der DLF seit 1994 jedoch nicht mehr.

Seit Jahresbeginn 2006 hat der Deutschlandfunk eine neue akustische Verpackung. Dazu gehören erstmals auch Jingles vor und nach den Nachrichten. Diese sind allerdings verhältnismäßig zurückhaltend und leise gestaltet.

Als Station Voice fungiert Matthias Ponnier. Jingles am Beginn der Sendungen waren bereits Mitte der 1990er Jahre kurzfristig im Einsatz gewesen, erfreuten sich jedoch äußerst geringer Beliebtheit.

Intendanten 1960–1993

Seit dem 1. Januar 1994 ist der Deutschlandfunk Bestandteil des Deutschlandradios.

Chefredakteure

Rainer Burchardt (*1945) von 1994 - 2006
Dieter Jepsen-Föge
Stephan Detjen (seit Juni 2008)

Korrespondenten

Sendetechnik

Das Programm des Deutschlandfunks wird über UKW, DAB, Mittelwelle (Senderstandorte Neumünster, Nordkirchen, Braunschweig, Thurnau, Heusweiler und Ravensburg), Langwelle (Senderstandorte Donebach und Aholming), Kurzwelle (Senderstandort Berlin-Britz) sowie digital über das Astra-Satellitensystem und in den deutschen und einigen europäischen Kabelnetzen ausgestrahlt.

Bis zum 23. November 1978 wurden die Standorte Donebach (Langwelle), Ravensburg, Bad Dürrheim, Cremlingen und Neumünster (alle Mittelwelle) genutzt. Mit Inkrafttreten des Genfer Wellenplans wurde der Mittelwellensender Bad Dürrheim stillgelegt, dafür kamen 1979 die Sender Erching (Langwelle, nur Tagbetrieb) und 1980/81 die Sender Thurnau und Nordkirchen (beide Mittelwelle) hinzu. Am 1. Januar 1989 übernahm der Sender Aholming die Aufgabe des Senders in Erching. Somit war auch auf der zweiten Langwellenfrequenz ein 24-Stunden-Betrieb möglich. Seit dem 1. Oktober 1994 wird das Programm des Deutschlandfunks auch über den Mittelwellensender des Saarländischen Rundfunks in Heusweiler verbreitet, im Gegenzug ging am 31. Dezember 1994 der Mittelwellensender Mainflingen an den Evangeliums-Rundfunk.

Im Jahr 2010 bewarb sich der Deutschlandfunk mit seinen Schwesterprogrammen um Sendeplätze im nationalen DAB-Bouquet. An den meisten Standorten, wo der Deutschlandfunk bereits vor dem 18. Januar 2010 mit 128 kB/s über DAB vertreten war, wurde die Bandbreite auf zwei 64 kB/s-Programmstreams zugunsten des DLF und des neuen Programms aufgeteilt. Seit die KEF die DAB-Fördermittel zurückgefahren hat, trägt der Deutschlandfunk die zur DAB-Ausstrahlung fälligen Kosten aus dem eigenen Etat.

Mit dem Aufbau eines UKW-Sendernetzes wurde erst in den 1980er-Jahren begonnen, vor allem in Süddeutschland erhielt der Sender aber nur schwache Stützfrequenzen in den Städten. Das führt dazu, dass der Deutschlandfunk auf UKW außerhalb der Städte oft nur sehr schwer zu empfangen ist, im Gegensatz zur Langwelle mit ihrer guten Flächenabdeckung.

Seit 2001 wird in Brüssel das Programm BRF-DLF auf UKW ausgestrahlt, das sich aus Sendungen des Belgischen Rundfunks und des Deutschlandfunks zusammensetzt.

UKW

Die folgende (unvollständige) Liste beschränkt sich auf Frequenzen mit mindestens 0,5 kW Sendeleistung oder sonstige wichtige Standorte, sortiert von Norden nach Süden. Insgesamt ist der Deutschlandfunk auf 147 UKW-Frequenzen zu empfangen (Stand: Januar 2009).

MHz Senderstandort Sendegebiet Leistung
103,3 Flensburg Schleswig, südliches Dänemark 20 kW
101,9 Bungsberg Holstein, westliches Mecklenburg 95 kW
88,7 Hamburg Hamburg 3 kW
96,5 Helpterberg östliches Mecklenburg, Uckermark, Westpommern 10 kW
101,8 Aurich nordwestliches Niedersachsen, östliche Niederlande 100 kW
107,1 Bremen Bremen und niedersächsisches Umland 100 kW
102,2 Höhbeck Wendland, westliches Mecklenburg 94 kW
102,0 Lingen westliches Niedersachsen, Münsterland, östliche Niederlande 25 kW
97,7 Berlin Berlin/Brandenburg 100 kW
102,0 Magdeburg nördliches Sachsen-Anhalt 20 kW
103,5 Torfhaus/Harz östliches Niedersachsen, Sachsen-Anhalt 100 kW
96,6 Leipzig Raum Halle/Leipzig 100 kW
102,7 Aachen-Karlshöhe Aachen, Grenzland 0,5 kW
102,7 Nordhelle Sauerland 20 kW
102,8 Wesel Niederrhein 50 kW
97,3 Dresden östliches Sachsen 100 kW
99,5 Löbau Oberlausitz und Niederschlesien 2 kW
97,0 Chemnitz südliches Sachsen 100 kW
91,3 Rimberg Nordhessen 50 kW
104,6 Saarburg Saarland, westliches Rheinland-Pfalz 20 kW
103,3 Heidelstein/Rhön Unterfranken, Osthessen 100 kW
100,3 Ochsenkopf Oberfranken 100 kW
100,1 Brotjacklriegel Ostbayern 100 kW
106,3 Hornisgrinde Nordschwarzwald, Neckar-Alb, Pfalz, östliches Saarland 80 kW
100,6 Witthoh westliche Bodenseeregion 40 kW
105,1 Blauen Breisgau, Südschwarzwald 10 kW
100,3 Högl östliches Oberbayern 15 kW

Kurzwelle

kHz Senderstandort Leistung
6190 Berlin 17 kW

Mittelwelle

Höhendiagramm der Sendemasten der Lang- und Mittelwellensender des Deutschlandfunks
kHz Senderstandort Sendegebiet Leistung
1269 Neumünster Schleswig-Holstein, Hamburg, nördliches Niedersachsen 300 kW
756 Braunschweig östliches und südliches Niedersachsen, Sachsen-Anhalt 200 kW
549 Nordkirchen Nordrhein-Westfalen 100 kW
1422 Heusweiler Rheinland-Pfalz, Saarland, Rhein-Main, Rhein-Neckar 400 kW
549 Thurnau Nordbayern, Thüringen, südwestliches Sachsen 100 kW
756 Ravensburg Südwürttemberg, Allgäu 100 kW

Langwelle

kHz Senderstandort Sendegebiet Leistung
153 Donebach Deutschland (außer Ostbayern), Schweiz, Nordosten Frankreichs, Luxemburg, Belgien, Niederlande 500 kW
207 Aholming Südhälfte Deutschlands, Österreich, Tschechien 500 kW

Livestream

Auf der Homepage des Senders kann das aktuelle Programm als Livestream empfangen werden. Ausgewählte Beiträge sind online archiviert und können via Audio-on-Demand angehört werden. Seit Mitte 2005 besteht ein breites Angebot, das als Podcasting herunterzuladen ist. Des Weiteren gibt es den dradio-Recorder, mit dem sich die Sendungen des Deutschlandfunks mitschneiden lassen.[5]

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Elitz: „Journalisten sind Welterklärer – Am letzten Arbeitstag zieht Deutschlandradio-Intendant Ernst Elitz Bilanz (Ernst Elitz im Gespräch mit Jochen Spengler am 31. März 2009)
  2. http://www.dradio.de/dlf/sendungen/lyrikkalender/1354680/
  3. Zeittafel zu den Kabinettsprotokollen der Bundesregierung 1960 des Bundesarchivs
  4. a b Gesetz über die Errichtung von Rundfunkanstalten des Bundesrechts vom 29. November 1960 im Bundesgesetzblatt vom 2. Dezember 1960 (BGBl. I S. 862; PDF, 729 kB)
  5. http://www.dradio.de/recorder/999551/ Artikel zum dradio-Recorder auf dradio.de

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