Adolf Heinrichs

Adolf Heinrichs (* 25. September 1857 in Hannover; † 21. Oktober 1924 in Lüneburg), war von 1908 bis 1914 Regierungspräsident des Regierungsbezirkes Lüneburg in Lüneburg und von 1914 bis 1919 Unterstaatssekretär im preußischen Innenministerium in Berlin.

Heinrichs studierte Rechtswissenschaften an den Universitäten Göttingen und Leipzig. In Göttingen wurde er Mitglied des Corps Hannovera. Nach dem Referendarexamen 1879 absolvierte er die Referendarzeit in der Provinz Hannover und in Danzig. 1884 wurde er Regierungsassessor in Schleswig, 1885 beim Landrat in Fallingbostel. Ab 1896 war er als Regierungsrat beim Oberpräsidenten in Hannover, ab 1900 als Oberregierungsrat in Posen und 1902 Vortragender Rat im preußischen Innenministerium, ab 1905 als Geheimer Oberregierungsrat.

Gestorben als Wirkl. Geheimer Rat und Exzellenz. Adolf Heinrichs war verheiratet mit Maria geb. Winter, der Tochter des Direktors der Winter'schen Papierfabriken in Lüneburg. Sein Sohn war der Regierungspräsident Kurt Heinrichs.

Literatur

  • Heinrich F. Curschmann: Blaubuch des Corps Hannovera zu Göttingen, Band 1: 1809-1899 Göttingen 2002, S. 226, Nr. 730

Weblinks


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