Adolf IV. von Berg

Adolf IV. von Berg (* 1220; † 22. April 1259 in Neuss), ältester Sohn des Heinrich IV. von Limburg, regierte schon früh mit und ab 1246 alleine die Grafschaft Berg, während sein jüngerer Bruder Herzog von Limburg wurde. Er war mit Margarete von Hochstaden verheiratet. 1234 nahm er am Kreuzzug gegen die Stedinger teil.

Seit 1246 schloss sich Adolf von Berg seinem Schwager, dem Kölner Erzbischof an und ergriff gegen den Kaiser und für Heinrich Raspe Partei. Nach dessen Tod folgte er Wilhelm von Holland, von dem er 1248 die Reichshöfe Rath und Mettman, die Reichsgefälle zu Remagen und die Belehnung seiner übrigen bergischen Besitztümer erhielt.

1248 war er bei der Grundsteinlegung zum Kölner Dom anwesend. 1255 legte er zusammen mit seinem Bruder Walram Herzog von Limburg den Grundstein zu der Klosterkirche in Altenberg.

Die im Jahre 1226 eroberte und zerstörte Burg Bensberg wurde von ihm wiederhergestellt.

Er starb am 22. April 1259 an einer Turnierverletzung in Neuss. Er hatte an vielen Fehden teilgenommen und wurde post mortem 1264 mit dem Beinamen mit dem Bart geführt.

Sein Sohn Adolf V. von Berg siegte 1288 bei der Schlacht von Worringen. Seine Witwe heiratete den Herren von Hückeswagen. Sie starb am 2. Februar 1314.

Kinder

Literatur

  • Carl vom Berg/ Wilhelm Fülle: Bergische Fürsten und Heimatblätter, Düsseldorf und Barmen 1926
  • Hansjörg Laute: Die Herren von Berg - Auf den Spuren der Geschichte des Bergischen Landes (1101-1806)
  • Karl Leopold Strauven: Adolf IV., Graf von Berg. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 1, Duncker & Humblot, Leipzig 1875, S. 93.
  • Helmut Dahm: Adolf IV. (VI.), Graf von Berg. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 1, Duncker & Humblot, Berlin 1953, S. 76.

Weblinks



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