Adolf Kellermüller
Mustermesse Basel, Eingang der Halle 2
Kraftwerk Birsfelden

Kellermüller & Hofmann war ein Schweizer Architekturbüro, das vor allem im Wohnungsbau im Musterbau auf Bauausstellungen und im Siedlungsbau international Beachtung fand.

Inhaltsverzeichnis

Hans Hofmann

Hans Hofmann (* 8. April 1897 in Zürich, † 25. Dezember 1957 ebenda) war ein Schweizer Architekt und Hochschulprofessor der ETH Zürich.

Nach der Matura 1917 und anfänglichem Medizinstudium absolvierte er 1918–22 ein Architekturstudium an der ETH mit Diplom bei Karl Moser. Nach einem Aufenthalt in Stuttgart und Berlin (1922–25) bei Mebes & Emmerich eröffnete er 1925 ein Architekturbüro in Zürich. Im Jahr 1928 ging er eine Partnerschaft mit Adolf Kellermüller ein, und das Büro Kellermüller & Hofmann entstand. Von 1937–39 war er Chefarchitekt der Schweizer Landesausstellung in Zürich.

Im Jahr 1939 wurde er Ehrenmitglied der Architectural Association London. Die Universität Zürich verlieh ihm im Jahr 1940 die Ehrendoktorwürde. Ab 1941 war er Professor für Architektur an der ETH Zürich. In der Folge gab er die Bürogemeinschaft mit Kellermüller auf; erst Ende der vierziger Jahre und dann vermehrt in den fünfziger Jahren hatte er wieder grössere Bauprojekte.

Adolf Kellermüller

Adolf Kellermüller (* 29. Mai 1895 in Winterthur, † 2. Februar 1981 ebenda) war ein Schweizer Architekt.

Nach Ausbildung am Technikum Winterthur und Studium an der Akademie der Künste Berlin nahm er 1916 eine Anstellung in Ostpreußen an. Ab 1919 führte er in Goldap ein eigenes Architekturbüro. Seit 1923 in die Schweiz zurückgekehrt, arbeitete er mit Hans Bernoulli zusammen, bis er mit Hofmann das gemeinsame Büro gründete.

Werke

  • Siedlung Stadtrain, Winterthur, 1928–43
  • Schweizer Abteilung an der Weltausstellung, Barcelona, 1929
  • Laubenganghaus, Wohnungsbauausstellung (WOBA), Basel, 1930
  • Kindergarten und Mietshäuser ABZ Zurlindenstrasse, Zürich, 1931–32
  • Wohnkolonie Waidfussweg, Zürich, 1934–36
  • Schweizer Pavillon an der Weltausstellung, Brüssel, 1935
  • First Church of Christ, Zürich
  • Schweizerische Landesausstellung, Zürich, 1939
  • Rundhofgebäude, Halle 10­21 der Mustermesse (MUBA), Basel, 1953
  • Kraftwerk Birsfelden, Birsfelden, 1953–54
  • AIAG Verwaltungsgebäude der Aluminium-Industrie-Aktiengesellschaft, Zürich, 1955–56
  • Thomaskirche Im Gut, Zürich-Wiedikon, 1959–61 (posthum)
  • Schweizer Botschaft, Bangkok, 1956–61 (posthum)
  • Schweizer Botschaft, New Delhi, 1957–63 (posthum)

Literatur

  • Christoph Luchsinger (Hg.): Hans Hofmann, vom neuen Bauen zur neuen Baukunst, gta Verlag, ISBN 3-85676-024-5
  • Isabelle Rucki und Dorothee Huber (Hg): Architektenlexikon der Schweiz - 19./20. Jahrhundert Basel: Birkhäuser 1998. ISBN 3-7643-5261-2

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