Adolfov
Adolfov
Adolfov führt kein Wappen
Adolfov (Tschechien)
Paris plan pointer b jms.svg
Basisdaten
Staat: Tschechien
Region: Ústecký kraj
Bezirk: Ústí nad Labem
Gemeinde: [[Petrovice]]
Geographische Lage: 50° 44′ N, 13° 54′ O50.73416666666713.903611111111Koordinaten: 50° 44′ 3″ N, 13° 54′ 13″ O
Einwohner:

Adolfov (deutsch Adolfsgrün) ist ein Ortsteil der Gemeinde Petrovice (Peterswald) im Bezirk Okres Ústí nad Labem (Aussig), Tschechien.

Inhaltsverzeichnis

Geografische Lage

Adolfov ist ein Dorf im Norden der Tschechischen Republik. Die kleine Ortschaft liegt in einer Höhe von 750 m ü. NN im östlichen Erzgebirge und grenzt an Streckenwald, Cínovec und Fürstenwalde.

Hier lebten 1939 30 Einwohner in 9 Häusern. Eine Gaststätte namens "Zechbergbaude" war auch vorhanden, sie gehörte zur Scheithauers Gaststätte und wurde auch "Fichtelschänke" genannt. Damals gehörte diese als Ortsteil zu Streckenwald.

Geschichte

1833 gilt als Gründungsjahr des Ortes. Sein Gründer war Graf Adolf von Ledebur auf Tellnitz, dem der Grund und Boden gehörte, auf dem der Ort angelegt worden ist. Nach 1900 entwickelte sich der Ort zu einer beliebten Sommerfrische und einem Wintersportort, der über eine eigene Sprungschanze und mehrere Abfahrtsstrecken mit Skilift verfügt. Die heute noch vorhandenen Häuser werden hauptsächlich als Wochenendgrundstücke genutzt.

Gasthof Stadt Dresden um 1915

Tourismus

Durch den Ort führt der heute als Europäischer Fernwanderweg E3 markierte Kammweg und die Krušnohorská lyžařská magistrála (deutsch: Erzgebirgische Skimagistrale), ein Skifernwanderweg.

Im Ort befindet sich das Berghotel "Adolfovský dvůr", Ausgangspunkt mehrerer gespurter Rundloipen auf dem Kamm des Erzgebirges.

Weblinks


Wikimedia Foundation.

Schlagen Sie auch in anderen Wörterbüchern nach:

  • Adolfsgrün — Dieser Artikel beschreibt die Ortschaft Adolfov im Erzgebirge. Für die ehemalige Kolonie im Böhmerwald, siehe Vimperk. Adolfov …   Deutsch Wikipedia

  • Fürstenwalde (Geising) — Fürstenwalde ist ein Ortsteil von Geising im Sachsen im östlichen Osterzgebirge, unweit der tschechischen Grenze. Kirche um 1903 …   Deutsch Wikipedia

  • Volyňka — Quelle der Volyňka Mü …   Deutsch Wikipedia

  • Wolinka — Quelle der Volyňka Mündung in die Otava in Strakonice Die Volyňka (deutsch Wolinka, auch Wollinka) ist ein rechter Zufluss der Otava in …   Deutsch Wikipedia

  • List of German exonyms for places in the Czech Republic — Below are links to subpages with more detailed listings of the German language names of towns and villages in different regions of the Czech Republic. Many of these German names are now exonyms, but used to be endonyms commonly used by the local… …   Wikipedia

  • Bergwiesen im Osterzgebirge — Das Naturschutzgroßprojekt Bergwiesen im Osterzgebirge ist das 50. Projekt des seit 1979 bestehenden Förderprogramms „chance.natur Bundesförderung Naturschutz“ in Deutschland.[1] Inhaltsverzeichnis 1 Beschreibung 2 Finanzierung 3 Einzelnachweise …   Deutsch Wikipedia

  • Fojtovice — Fojtovice …   Deutsch Wikipedia

  • Habartice u Krupky — Blick auf das ehemalige Ebersdorf Habartice (deutsch Ebersdorf) ist eine aufgelassene Ortschaft auf den Fluren der Stadt Krupka in Tschechien. Geografische Lage Habartice befindet sich im Norden der Tschechischen Republik und liegt zwischen 664… …   Deutsch Wikipedia

  • Liste deutscher Bezeichnungen tschechischer Orte — In dieser Liste werden deutschen (heute großteils nicht mehr geläufigen) topografischen Namen die tschechischen, amtlichen Pendants gegenübergestellt. Durch die Vertreibungen nach 1945 wurden viele kleinere Orte und Gehöfte, insbesondere in… …   Deutsch Wikipedia

  • Mohelnice (Krupka) — Mohelnice (deutsch Böhmisch Müglitz) ist eine Wüstung auf dem Gebiet der Stadt Krupka im Norden Tschechiens. Geografische Lage Mohelnice war eine selbständige Gemeinde im Erzgebirge. Es war die Nachbargemeinde von Fürstenau, Müglitz und… …   Deutsch Wikipedia

Share the article and excerpts

Direct link
Do a right-click on the link above
and select “Copy Link”