Aefligen
Aefligen
Wappen von Aefligen
Basisdaten
Staat: Schweiz
Kanton: Bern
Verwaltungskreis: Emmentalw
Gemeindenummer: 0401i1f3f4
Postleitzahl: 3426
Koordinaten: (608983 / 216099)47.0958327.556957497Koordinaten: 47° 5′ 45″ N, 7° 33′ 25″ O; CH1903: (608983 / 216099)
Höhe: 497 m ü. M.
Fläche: 2.04 km²
Einwohner: 987 (31. Dezember 2009)[1]
Website: www.aefligen.ch
Karte
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Über dieses Bild
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Aefligen (in einheimischer Mundart: [ˈæflig̊ə])[2] ist eine politische Gemeinde im Verwaltungskreis Emmental des Kantons Bern in der Schweiz.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Aefligen liegt im unteren Emmental, im nordwestlichen Zipfel des Amtes Burgdorf. Das Dorf liegt direkt an der Emme und der Bahnlinie Burgdorf-Solothurn. Aefligen grenzt an die Gemeinden Rüdtligen-Alchenflüh, Fraubrunnen, Schalunen, Bätterkinden, Utzenstorf und Kirchberg.

Verkehr

Die Gemeinde liegt an der Kantonsstrasse von Fraubrunnen nach Utzenstorf und Kirchberg, wo die Autobahn A1 durchführt. Die BLS betreibt in Aefligen einen Bahnhof von wo Züge nach Burgdorf und Solothurn verkehren.

Geschichte

Die erste Erwähnung des Orts als Efflingen geht auf ein Urbar der Grafen von Kyburg von 1261/’63 zurück[3] und ist in einer Abschrift aus dem 15. Jahrhundert erhalten. Der Ortsname, der 1267 als Effelingin, 1279 als Eflingen und 1280/’82 als Afflingen erscheinet, ist von einem althochdeutschen Personennamen mit dem Zugehörikeitssuffix -ing- abgeleitet und bedeutet etwa ‚bei den Leuten des *Affilo/*Effilo‘. [2]

1429 gingen die Verwaltungsrechte des Hofes Kirchberg (heute Kirchgemeinde Kirchberg) an die Stadt Bern über, die das Gebiet 1481 vollständig übernahm. Militärisch gehörte Aefligen fortan zum Amt Burgdorf, zivilrechtlich zum Niedergericht Bätterkinden im Amt Landshut. 1798 erfolgte die vollständige Zuteilung zum Amt Burgdorf. 1910 ereignete sich die letzte grosse Überschwemmung durch die Emme. Nach verschiedenen Hochwasser-Katastrophen die auch Jeremias Gotthelf beschrieb, wurden ab Mitte des 19. Jahrhunderts beidseits der Emme Dämme angelegt. [3]

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Statistik Schweiz – Bilanz der ständigen Wohnbevölkerung nach Kantonen, Bezirken und Gemeinden
  2. a b Andres Kristol: Äfligen BE (Burgdorf) in: Dictionnaire toponymique des communes suisses – Lexikon der schweizerischen Gemeindenamen – Dizionario toponomastico dei comuni svizzeri (DTS|LSG). Centre de dialectologie, Université de Neuchâtel, Verlag Huber, Frauenfeld/Stuttgart/Wien 2005, ISBN 3-7193-1308-5 und Éditions Payot, Lausanne 2005, ISBN 2-601-03336-3, p. 76. Angegebne Lautschrift: [ˈæfligə].
  3. a b Aefligen und seine Geschichte.

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