Aerarium ecclesiasticum
Opferstock mit Dreibolzenschloss
Öffentlicher Opferstock an einem Pastorat in Lübeck
Alter Opferstock in der romanisch/spätgotischen Friedhofskapelle St.Stephan, Wülfershausen an der Saale

Der Gotteskasten, aus dem „Oblationarium“ hervorgegangen, ist seit dem Mittelalter ein Behältnis zur Aufbewahrung des Geldes einer Kirchengemeinde.

Der Gotteskasten konnte dann auch für das im Gottesdienst gesammelte Geld verwendet werden und wurde in dieser Funktion auch Opferstock genannt. Zudem wurde der Gotteskasten auch zur Aufbewahrung wichtiger vermögensrechtlicher Urkunden von Privatpersonen genutzt. Der Urkunde wurde dann ein so genannter Denarius Dei beigelegt. Mit dem Ende des Mittelalters steht die Bezeichnung Gotteskasten dann aber zunehmend nur noch im übertragenen Sinne für das Vermögen einer Gemeinde.


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  • ARCAE Ecclesiarum — quibus olim Diaconi praefecti erant. Paulin. de Vita Martini l. 4. Protinus adstanti Diacono, quem more priorum Antistes sanctae custodem legerat arcae. Inde Arcarii, arcarum Ecclesiae custodes, apud Odonem Abbatem de Mirac. S. Mauri c. 10. inter …   Hofmann J. Lexicon universale

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