Aeugst am Albis
Aeugst am Albis
Wappen von Aeugst am Albis
Basisdaten
Staat: Schweiz
Kanton: Zürich
Bezirk: Affolternw
Gemeindenummer: 0001i1f3f4
Postleitzahl: 8914
Koordinaten: (679205 / 235736)47.2677738.485278696Koordinaten: 47° 16′ 4″ N, 8° 29′ 7″ O; CH1903: (679205 / 235736)
Höhe: 696 m ü. M.
Fläche: 7.87 km²
Einwohner: 1822 (31. Dezember 2010)[1]
Website: www.aeugst-albis.ch
Karte
Türlersee Zürichsee Horgen (Bezirk) Zürich (Bezirk) Dietikon (Bezirk) Kanton Zug Kanton Aargau Aeugst am Albis Affoltern am Albis Bonstetten ZH Hausen am Albis Hedingen Kappel am Albis Knonau Maschwanden Mettmenstetten Obfelden Ottenbach ZH Rifferswil Stallikon Wettswil am Albis Meilen (Bezirk)Karte von Aeugst am Albis
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Aeugst am Albis (bis 1976 offiziell und heute im Volksmund Aeugst genannt) ist eine politische Gemeinde im Bezirk Affoltern des Kantons Zürich in der Schweiz.

Inhaltsverzeichnis

Wappen

Wappen von Aeugst am Albis
Blasonierung:

„In Silber ein kauerndes rotes Eichhörnchen, an einer goldenen Nuss nagend.“



Geographie

Aeugst und die dazu gehörenden Weiler Aeugstertal, Müliberg, Habersaat und Wengi liegen beinahe kreisförmig um den bewaldeten Aeugsterberg 829 m ü. M. herum. An diesem vorbei zwängt sich die Reppisch durch das obere Reppischtal nach Birmensdorf. Topografisch ist Gemeinde zweigeteilt: in das Reppischtal und die südliche Hanglage am Aeugsterberg, die sich bis ins Jonental erstreckt. Entsprechend fliessen die Gewässer der Gemeinde einerseits mit der Reppisch in die Limmat und andererseits mit dem Jonenbach in die Reuss bis sie sich im Wasserschloss der Schweiz vereinen.

Der Türlersee, welchem die Reppisch entspringt, ist ein bedeutendes Naherholungsgebiet und liegt zum grössten Teil auf dem Gemeindegebiet von Aeugst. Der tiefste Punkt der Gemeinde ist Wengi im Jonental mit 536 m ü. M. und der höchste der Aeugsterberg.

Türlersee mit Weiler Habersaat und Albis

Bevölkerung

Bevölkerungsentwicklung
Jahr Einwohner
1454 ca. 50
1695 408
1800 573
1900 607
1940 538
1990 1230

Wirtschaft

Neben der Landwirtschaft hatte sich im Aeugstertal vor allem im 19. Jahrhundert etwas Textilindustrie angesiedelt. Im Bergwerk Riedhof im Weiler Aeugstertal wurde vor allem im Zweiten Weltkrieg Kohle abgebaut. Mit der Bedeutung der Wasserkraft als Energiequelle, verlor auch der Standort an Anziehungskraft. Heute ist Aeugst eine ländliche Agglomerationsgemeinde von Zürich.

Reformierte Kirche von 1667

Geschichte

Erste Siedlungen im Gemeindegebiet war Aeugst, damals Ousta welches 876/887 erstmals fassbar wird. Das heute nicht mehr bestehende Borsikon, das beim heutigen Aeugstertal lag, wird als Porsinchova im Jahr 883 erwähnt. Im Haus Chloster im Aeugstertal befand sich das vor 1500 aufgehobene Beginenklösterchen. Seit dem Jahr 1512 gehört Aeugst zur Vogtei Knonau.

Die Aeugster Kirche wurde 1667 erbaut. Es waren auch militärische Argumente, mit denen der Theologe Hansrudolf Wirz die Kantonalregierung von dem Bauvorhaben der Aeugster Kirche überzeugen konnte. Der Standort der Kirche wäre «den Feinden im Notfall eine Schrecknuss», schrieb er nach Zürich. Gemeint waren wohl die katholischen fünf Orte (LU, UR, SZ, UW, ZG), die Konfessionalisierung war noch nicht abgeschlossen.

Weblinks

 Commons: Aeugst am Albis – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Statistisches Amt des Kantons Zürich – Bevölkerung in den Gemeinden und Regionen des Kantons Zürich, 2010

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