Affektiver Filter

Ein affektiver Filter ist in der Lernpsychologie eine emotionale Reaktion (Affekt), die einen Lernprozess beeinflusst.

Ein Beispiel für einen affektiven Filter ist Langeweile: Löst der zu lernende Stoff beim Lernenden starke Langeweile aus, so vermindert dieses Gefühl der Abneigung seine Aufnahmefähigkeit.

Experimente haben gezeigt, dass Kinder besser in der Lage sind, Hemmungen durch affektive Filter zu überwinden, als Erwachsene. Alkoholgenuss senkt die negativen Wirkungen affektiver Filter, obschon dies in den meisten Fällen keine ernst zu nehmende Alternative darstellt.

Der Terminus ist eng verknüpft mit der Arbeit von Stephen Krashen (* 1941).


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