African Union
Afrikanische Union
Flagge Emblem
(Details) (Details)
Hymne: Let Us All Unite and Celebrate Together
Hauptsitz Addis Abeba, Äthiopien (Art. 24)
Sitz des Panafrikanischen Parlaments Midrand, Südafrika
Sitz der Afrikanischen Zentralbank
Offizielle Amtssprachen
Präsident der Afrikanischen Union Muammar al-Gaddafi
Vorsitzender der Kommission Jean Ping
Parlamentspräsident Gertrude Mongella
Fläche Platz 1*
29.797.500 km²
Bevölkerung (2000) Platz 3*
766.848.000
Bevölkerungsdichte Platz 1*
25,7 Ew./km²
BIP (2003)
Platz 8*
1.515 Mrd. US$
BIP/Einwohner (2003)
Platz 115*
1.976 US$
Gründung
 - als OAU
 - als AU
 
25. Mai 1963
9. Juli 2002
Währung Jeder Staat hat seine eigene Währung. (Gemeinsame Währung geplant)
Zeitzone UTC -1 bis UTC +4
Internet Domain Jeder Staat hat seine eigene Domain.
Vorwahl Jeder Staat hat seine eigene Vorwahl, aber alle beginnen mit +2
*als hypothetischer einzelner Staat
Farbe entspricht dem jeweiligen Beitrittsjahr zur OAU, der Vorgängerorganisation der AU

Die Afrikanische Union (Abkürzung AU; englisch African Union, französisch Union africaine) ist eine Internationale Organisation, die 2001/2002 die Nachfolge der Organisation für Afrikanische Einheit (OAU) angetreten hat und sich für Kooperation auf allen Gebieten einsetzen soll. Geplant ist unter anderem ein Afrikanischer Gerichtshof. Sitz der Organisation ist Addis Abeba (Äthiopien) und damit in einem Staat, der als einer der ersten des afrikanischen Kontinents zum Völkerbund und dann als Gründungsmitglied zu den Vereinten Nationen gehörte. Mitgliedstaaten der AU sind alle Staaten Afrikas – zurzeit 53 – außer Marokko, das wegen des Konfliktes um die Demokratische Arabische Republik Sahara 1984 aus der Vorgängerorganisation OAU ausgetreten und an einer Mitgliedschaft in der AU zurzeit nicht interessiert ist. Die Zusammenarbeit mit Mauretanien und Guinea ist seit 2008 wegen der dortigen Militärputsche suspendiert. 2009 wurde auch die Mitgliedschaft Madagaskars nach der Machtübernahme Andry Rajoelinas ausgesetzt.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Die Afrikanische Union (AU) ist ein Zusammenschluss von anfangs 53 afrikanischen Staaten, die die neue Organisation durch die förmliche Verabschiedung einer Gründungscharta bei einem Gipfeltreffen in der sambischen Hauptstadt Lusaka (9. bis 11. Juli 2002) offiziell ins Leben gerufen haben. Die AU löste nach Willen der Unterzeichnerstaaten die Organisation für Afrikanische Einheit (OAU) ab und wurde mit mehr Kompetenzen als diese ausgestattet. Die Verträge, die die Auflösung der am 25. Mai 1963 gegründeten OAU beinhalten, waren zuvor schon von 45 der 53 Staaten ratifiziert worden.

Die Initiative zur Gründung der neuen Afrikanischen Union geht auf den libyschen Revolutionsführer Muammar al-Gaddafi zurück. Er war vehement für die Idee einer Union eingetreten und hatte mit großem finanziellen Aufwand bei den afrikanischen Staatschefs dafür geworben. Al-Gaddafi erklärte sich bereit, viele Institutionen der AU zu finanzieren und überzeugte dadurch viele Skeptiker. Der Gründungsvertrag der Afrikanischen Union (Constitutive Act) orientiert sich vor allem am Vorbild der Europäischen Union[2]. Weitere Gründungsakte enthalten unter anderem Erklärungen zur Achtung der Menschenrechte und zur Souveränität der Mitgliedstaaten, aber auch eine Passage zum Eingreifen der Union in Mitgliedstaaten unter bestimmten Voraussetzungen. Art. 30 des Gründungsvertrags knüpft – entsprechend der allmählichen Entwicklung des Völkerrechts hin zum Legitimitätsprinzip – an die innerstaatliche Legitimität der Staatsgewalt der Mitgliedstaaten an. Demnach sollen Regierungen, die verfassungswidrig an die Macht gekommen sind, von der Teilnahme an Aktivitäten der AU ausgeschlossen werden.

Gemäß Art. 33 Abs. 1 des Gründungsvertrags ging zudem die Afrikanische Wirtschaftsgemeinschaft in der AU auf.

Bis alle Organe eingerichtet sind und die Ziele, wie eine gemeinsame Währung, verwirklicht werden, könnte jedoch einige Zeit vergehen. Kurzfristig haben die wirtschaftlichen Aspekte des Zusammenschlusses größere Bedeutung. Weil Afrika nur mit zwei Prozent zum Welthandel beiträgt, wollen die Staaten nun gemeinsam auftreten, um diese Schwäche im Zuge der Globalisierung so weit wie möglich auszugleichen.

Organe

Die Organe der Union sind in Artikel 5 der Gründungsakte aufgezählt und werden in weiteren Artikeln näher bestimmt. Neben den ausdrücklich genannten Organen – Unionsversammlung als oberstes Organ (Art. 6 ff.), Exekutivrat (Art. 10 ff.), Panafrikanisches Parlament (Art. 17), Gerichtshof (Art. 18), Kommission (Art. 20), ständiger Vertretungsausschuss (Art. 21), sieben spezielle Ausschüsse für Technik (Art. 14 f.), Wirtschafts-, Sozial- und Kulturrat (Art. 22) sowie die drei Finanzinstitutionen Afrikanische Zentralbank, Afrikanischer Währungsfonds und Afrikanische Investmentbank (Art. 19) – wird der Generalversammlung die Errichtung weiterer Organe vorbehalten. Weitere Verträge, die zumeist als integraler Bestandteil des Constitutive Act angesehen werden, haben u.a. den Friedens- und Sicherheitsrat errichtet, ein Gremium, das dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen nachempfunden wurde.

Ergänzend gelten die Bestimmungen des Vertrages zur Gründung der Afrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft, so etwa Art. 18 in Bezug auf den Gerichtshof.

Organisation

Der erste Generalsekretär der Afrikanischen Union, der frühere Außenminister der Elfenbeinküste Amara Essy, wurde bei dem Gipfeltreffen in Lusaka (Sambia) in sein Amt gewählt.

Im Februar 2003 einigte sich die AU auf eine Eingreiftruppe und einen AU-Sicherheitsrat nach Vorbild der Vereinten Nationen mit Interventionsrecht. Dieser wurde am 25. Mai 2004 offiziell eingerichtet, 2008 kam sie auf den Komoren zum Einsatz.

Im März 2004 wurde die erste Sitzung des Panafrikanischen Parlaments innerhalb der AU feierlich eröffnet. Erste Parlamentspräsidentin ist Gertrude Mongella aus Tansania. Das AU-Parlament hat beratende Funktion und hat seinen Sitz in der südafrikanischen Stadt Midrand, wo am 16. September 2004 auch die erste Arbeitssitzung stattfand.

Seit Dezember 2004 engagiert sich die AU mit einer friedensüberwachenden Mission (AMIS) in der Krisenregion Darfur im Sudan.

Auf Grund des Militärputsches in Mauretanien wurde dieser Mitgliedstaat am 5. August 2005 „bis zur Wiederherstellung der verfassungsmäßigen Ordnung“ vorübergehend aus der AU ausgeschlossen, 2007 aber zunächst rehabiliert. Nach einem weiteren Militärputsch am 6. August 2008 beschloss die AU, erneut Vorbereitungen für die Suspendierung der Mitgliedschaft des Landes zu treffen. Im Dezember 2008 wurde auch Guineas Mitgliedschaft wegen eines Militärputsches suspendiert.

Das wirtschaftliche Entwicklungsprogramm der AU heißt NEPAD. Die Afrikanische Union nutzt das Programm African Peer Review Mechanism zur gegenseitigen Evaluation der Qualität des Regierungshandelns(Good Governance).

Mitglieder der AU

Staat Hauptstadt Bevölkerung  % Fläche (km²)  % BIP (Mio. USD)  % Landessprache
Afrikanische Union Addis Abeba 931.955.311 100,00 30.093.154 100,00 1.279.999 100,00
 AgyptenÄgypten Ägypten Kairo 72.000.000 7,73 1.001.449 3,33 127.930 9,99 Arabisch
Algerien Algerien Algier 32.000.000 3,43 2.381.741 7,91 131.568 10,28 Arabisch, Berberisch
Angola Angola Luanda 12.127.100 1,30 1.246.700 4,14 61.356 4,79 Portugiesisch
 AquatorialguineaÄquatorialguinea Äquatorialguinea Malabo 501.000 0,05 28.051 0,09 10.485 0,82 Spanisch, Portugiesisch
 AthiopienÄthiopien Äthiopien Addis Abeba 79.000.000 8,48 1.127.127 3,75 19.431 1,52 Amharisch
Benin Benin Porto Novo 8.532.000 0,92 112.620 0,37 5.433 0,42 Französisch
Botsuana Botsuana Gaborone 1.640.150 0,18 582.000 1,93 12.313 0,96 Englisch, Setswana
Burkina Faso Burkina Faso Ouagadougou 13.730.258 1,47 274.200 0,91 6.977 0,55 Französisch
Burundi Burundi Bujumbura 8.390.505 0,90 27.834 0,09 1.001 0,08 Französisch, Kirundi
Dschibuti Dschibuti Dschibuti 496.374 0,05 23.200 0,08 841 0,07 Arabisch, Französisch
Elfenbeinküste Elfenbeinküste Yamoussoukro 18.700.000 2,01 322.461 1,07 19.598 1,53 Französisch
Eritrea Eritrea Asmara 4.786.994 0,51 121.144 0,40 1.316 0,10 Tigrinya, Arabisch
Gabun Gabun Libreville 1.424.906 0,15 267.667 0,89 11.301 0,88 Französisch
Gambia Gambia Banjul 1.546.400 0,17 11.295 0,04 653 0,05 Englisch
Ghana Ghana Accra 22.409.572 2,40 238.537 0,79 14.863 1,16 Englisch
Guinea Guinea (Mitarbeit suspendiert) Conakry 9.690.222 1,04 245.857 0,82 4.714 0,37 Französisch
Guinea-Bissau Guinea-Bissau Bissau 1.442.029 0,15 36.125 0,12 343 0,03 Portugiesisch
Kamerun Kamerun Yaoundé 18.467.692 1,98 475.442 1,58 20.646 1,61 Französisch, Englisch
Kap Verde Kap Verde Praia 426.998 0,05 4.033 0,01 1.428 0,11 Portugiesisch, Kapverdisches Kreol
Kenia Kenia Nairobi 37.953.838 4,07 582.646 1,94 29.299 2,29 Swahili, Englisch
Komoren Komoren Moroni 614.000 0,07 1.862 0,01 442 0,03 Komorisch, Französisch
Demokratische Republik Kongo Demokratische Republik Kongo Kinshasa 66.514.506 7,14 2.345.410 7,79 10.144 0,79 Französisch
Republik Kongo Republik Kongo Brazzaville 3.900.000 0,42 342.000 1,14 7.657 0,60 Französisch
Lesotho Lesotho Maseru 2.128.180 0,23 30.355 0,10 1.600 0,13 Englisch, Sesotho
Liberia Liberia Monrovia 3.390.635 0,36 111.370 0,37 730 0,06 Englisch
Libyen Libyen Tripolis 6.173.579 0,66 1.775.500 5,90 57.064 4,46 Arabisch
Madagaskar Madagaskar (Mitarbeit suspendiert) Antananarivo 19.400.000 2,08 587.041 1,95 7.322 0,57 Malagasy, Französisch, Englisch
Malawi Malawi Lilongwe 12.900.000 1,38 118.480 0,39 3.538 0,28 Chichewa, Englisch
Mali Mali Bamako 12.300.000 1,32 1.240.192 4,12 6.745 0,53 Französisch
Mauretanien Mauretanien (Mitarbeit suspendiert) Nouakchott 3.069.000 0,33 1.030.700 3,43 2.756 0,22 Arabisch, Französisch
Mauritius Mauritius Port Louis 1.250.000 0,13 2.040 0,01 6.959 0,54 Englisch
Mosambik Mosambik Maputo 20.300.000 2,18 801.590 2,66 7.559 0,59 Portugiesisch
Namibia Namibia Windhoek 1.900.000 0,20 824.292 2,74 7.400 0,58 Englisch
Niger Niger Niamey 13.000.000 1,39 1.267.000 4,21 4.174 0,33 Französisch
Nigeria Nigeria Abuja 140.003.542 15,02 923.768 3,07 166.778 13,03 Englisch
Ruanda Ruanda Kigali 8.882.000 0,95 26.338 0,09 3.320 0,26 Englisch, Französisch, Kinyarwanda
Sambia Sambia Lusaka 11.300.000 1,21 752.614 2,50 11.156 0,87 Englisch
 Sao Tome und PríncipeSão Tomé und Príncipe São Tomé und Príncipe São Tomé 187.410 0,02 1.001 0,00 144 0,01 Portugiesisch
Senegal Senegal Dakar 12.853.259 1,38 197.722 0,66 11.123 0,87 Französisch
Seychellen Seychellen Victoria 84.600 0,01 455 0,00 710 0,06 Seselwa, Englisch, Französisch
Sierra Leone Sierra Leone Freetown 5.226.221 0,56 71.740 0,24 1.664 0,13 Englisch
Simbabwe Simbabwe Harare 11.750.000 1,26 390.757 1,30 641 0,05 Englisch, Shona, Ndebele
Somalia Somalia Mogadischu 12.000.000 1,29 637.657 2,12 2.483 0,19 Somali, Arabisch
 SudafrikaSüdafrika Südafrika Pretoria 47.850.700 5,13 1.219.912 4,05 282.630 22,08 Afrikaans, Englisch
Sudan Sudan Khartum 41.000.000 4,40 2.505.810 8,33 46.155 3,61 Arabisch, Englisch
Swasiland Swasiland Mbabane 1.100.000 0,12 17.363 0,06 2.936 0,23 Englisch, Siswati
Tansania Tansania Dodoma 36.766.356 3,95 945.087 3,14 16.184 1,26 Swahili
Togo Togo Lomé 5.858.673 0,63 56.785 0,19 2.497 0,20 Französisch
Tschad Tschad N’Djamena 7.600.000 0,82 1.284.000 4,27 7.095 0,55 Französisch, Arabisch
Tunesien Tunesien Tunis 10.276.158 1,10 163.610 0,54 35.010 2,74 Arabisch, Französisch
Uganda Uganda Kampala 31.367.972 3,37 241.040 0,80 11.227 0,88 Englisch, Swahili, Luganda
Westsahara Westsahara(1) El Aaiún (theoretisch) 405.210 0,05 266.000 0,9 - - Arabisch, Spanisch
Zentralafrikanische Republik Zentralafrikanische Republik Bangui 3.742.482 0,40 622.984 2,07 1.714 0,13 Französisch, Sango

(1) Anders als die Afrikanische Union, deren Mitglied die Demokratische Arabische Republik Sahara ist, erkennt die Mehrzahl der Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen die Republik nicht an. Das von einer Exilregierung in Algerien beanspruchte Staatsgebiet steht fast vollständig unter der Kontrolle Marokkos.

Nichtmitglied

Mitgliedschaftsanträge

  • Somaliland Somaliland, das sich 1991 von Somalia für unabhängig erklärte, hat 2005 einen Mitgliedschaftsantrag gestellt.

Präsidenten der AU

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. Art. 11 Protocol on Amendments to the Constitutive Act of the African Union [1]
  2. Magliveras/Naldi (siehe unten unter Literatur), ICLQ 2002, S. 415.

Literatur

  • Yassin El-Ayouty (Hrsg.): The Organization of African Unity After Thirty Years, Westport/New York 1994.
  • Christof Hartmann: Demokratie als Leitbild der afrikanischen Staatengemeinschaft? Zur Theorie und Praxis demokratischer Schutzklauseln in der Afrikanischen Union. In: Verfassung und Recht in Übersee (VRÜ). 38. Jg., 2005, ISSN 0506-7286, S. 201–220.
  • Christof Heyns, Evarist Baimu, Magnus Killander: The African Union, in: German Yearbook of International Law 46 (2004) S. 252–283.
  • Konstantinos D. Magliveras, Gino J. Naldi: The African Union – A New Dawn for Africa?, in: International and Comparative Law Quarterly 51 (2002) S. 415–425.
  • Peter Meyns: Von der OAU zur "Afrikanischen Union". Khadafis Engagement für die afrikanische Einheit, in: Internationale Politik Heft 11/2001, S. 45 bis 52.
  • Désiré Nzisabira: Von der Organisation der Afrikanischen Einheit zur Afrikanischen Union, Hamburg 2006.
  • Corinne A. A. Packer, Donald Rukare: The New African Union and Its Constitutive Act, in: AJIL 96 (2002) S. 365–379.

Weblinks

9.000833333333338.7419444444447Koordinaten: 9° 0′ 3″ N, 38° 44′ 31″ O


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