Afrika Bambaata
Afrika Bambaataa in Tokio, 2004

Afrika Bambaataa (* 10. April 1957, New York City; bürgerlich Lance Kahyan Aasim)[1][2], ist ein seit den 1970ern aktiver New Yorker Hip-Hop-DJ und Gründer der weltweiten Organisation „Zulu Nation“. Weiterhin war er Party-Organisator der späten 1970er und frühen 1980er Jahre. Er zählt zu den stilprägenden Figuren der Anfangszeiten im Hip-Hop, welcher jedoch nicht das einzige Genre ist, in dem er sich musikalisch betätigt. Sein genaues Geburtsdatum ist ebenso geheim wie sein richtiger Name. Als Geburtsdaten werden am häufigsten der 10. April oder der 4. Oktober 1960 angegeben, andere Angaben verweisen auf das Jahr 1957. Laut eigener Aussage in verschiedenen Interviews ist sein offizieller Name „Afrika Bambaataa“. Medien geben meistens Kevin Donovan als seinen wahren Namen an, doch Bambaataa beteuert in Interviews, dass es sich bei diesem um ein anderes Mitglied seiner früheren Gang „Black Spades“ handelt. Seine Herkunft ist die New Yorker Bronx.

Inhaltsverzeichnis

Einfluss

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Weltweites Ansehen erlangt er schon Anfang der 1980er Jahre durch verschiedene Singles, darunter 1982 den internationalen Hit und Klassiker des frühen Hip-Hop, Planet Rock, der sich an der Melodie von Kraftwerks Trans-Europe Express und dem Beat von Kraftwerks Nummern orientiert. Planet Rock begründet den Electro Funk und hat einen sehr großen Einfluss auf House und andere Dance-Stile. Bambaataa trägt den Beinamen „Master of Records“ wegen seines besonders breit gefächerten Musikgeschmacks und einer dementsprechenden Plattensammlung. Seine Interessen sind jedoch nicht nur musikalisch, er engagiert sich mit bekannten Musikern und Mitgliedern der Zulu Nation unter anderem gegen Apartheid, Kriege und Umweltverschmutzung. Durch sein Hip-Hop-internes Wirken kam er zu dem Titel “Godfather of Hip Hop” (deutsch: „Pate des Hip Hop“).

Projekte

Bambaataa vermittelt zwischen den musikalischen Welten; er arbeitet unter anderem mit dem frühen Dancehall-Star Yellowman, mit UB40, Johnny Rotten von den Sex Pistols, James Brown, Leftfield, Gary Numan und dem italienischen House-Produzenten DePoint zusammen. Durch Afrika Bambaataas Erfolg werden auch seine Bands Planet Patrol, Soulsonic Force und Cosmic Force bekannt. Er bringt unter den Namen Time Zone, Shango, Hydraulic Funk, Khayan und Sirius B (zusammen mit DJ Hardy Hard) Platten heraus. 1998 arbeitet er unter dem Namen I.F.O. (Identified Flying Objects) mit WestBam zusammen. 2004 hat sein Projekt „The Machine“ Premiere.

Afrika Bambaataa wird zwar hauptsächlich mit Hip-Hop assoziiert, doch wie die oben genannten Namen vermuten lassen, lehnt er es ab, sich auf musikalische Genres zu beschränken. Er überrascht immer wieder auch mit Produktionen, die eher den Genres Techno, Rock, Funk oder Reggae zuzuordnen sind. Die Themen seiner Texte sind sehr vielseitig und reichen vom belanglosen Partygeschehen bis hin zu sehr deutlichen und tiefgründigen sozialkritischen und politischen Aussagen. Ebenso unterschiedlich liest sich die Liste von Tonträgerunternehmen, die er häufig wechselt, um besser musikalisch experimentieren zu können und um unabhängig zu bleiben.

Afrika Bambaataa und die Zulu Nation

Neben seinen musikalischen Aktivitäten ist Bambaataa vor allem als Begründer und spiritueller Mastermind der Zulu Nation bekannt: einem international aktiven Kollektiv von B-Boys, DJs, Graffitikünstlern und Rappern, darunter verschiedenste Hip-Hop-Größen wie De La Soul, Queen Latifah, A Tribe Called Quest und die Jungle Brothers.

Die Grundidee dazu hat Bambaataa bereits in jungen Jahren, als er den Film Zulu von Michael Caine sieht. Beeindruckt durch den Sieg der Zulus, kommt ihm die Idee, selber eine eigene Zulu Nation zu gründen. Später gibt er sich den Namen „Afrika Bambaataa“ (Bambaataa heißt laut verschiedenen Webseiten etwa soviel wie „liebevoller Anführer“). Einen großen und prägenden Einfluss haben auf ihn die musikalischen Größen dieser Zeit, allen voran Sly & The Family Stone, George Clinton und James Brown.

Afrika Bambaataa wächst in der New Yorker Bronx der 60er Jahre auf. Er ist aktives Mitglied der damals wichtigsten Gang der Bronx, den Black Spades. Über diese Zeit sagt er selber, dass diese Organisationen gerade für die schwarze Bevölkerung eine wichtige Rolle spielten, da sie sich in dieser für sie noch schwierigen Zeit auch für gesellschaftspolitische Dinge in der Nachbarschaft interessierten und einsetzten. So berichtet er zum Beispiel auch von Versuchen, Drogendealer aus der Nachbarschaft fernzuhalten. Nach dem Todesfall eines guten Freundes stellt Bambaataa jedoch die Street Gangs in Frage. Obwohl er den Zusammenhalt und andere Ideale seiner Black Spades in positiver Erinnerung behält, verlässt er sie schließlich.

Afrika Bambaataa erinnert sich an den Zulu-Film und setzt gemeinsam mit Black Spades-Weggefährten seine Idee von der eigenen Zulu Nation um. Wert legt Bam, wie er gerne genannt wird, speziell auf das, was er „das fünfte Element der Hip-Hop-Kultur“ nennt: Auf das Wissen in allen möglichen Lebensbereichen, welches er ständig sammelt und weitergibt, auf Weisheit, Verständnis, Umwandlung des Negativen ins Positive, den Glauben an einen (gemeinsamen) Gott, Freiheit, Gerechtigkeit, Gleichheit, Frieden, Einigkeit, Liebe, Respekt, Arbeit und nicht zuletzt auf Freude am Leben. Schließlich sind die ersten bekannten DJ-Legenden wie Kool DJ Herc oder Grandmaster Flash sowie das Aufkommen der weiteren Hip-Hop-Elemente Rap, Writing und B-Boying der letzte Auslöser für die Idee, dieses alles für die Nachwelt zu bündeln, und für seine eigene Karriere als DJ und MC. Mit seiner Zulu Nation macht er sich weltweit unermüdlich stark für die Pflege der Hip-Hop-Kultur.

Neben den Black Spades und seinen musikalischen Vorbildern zählt Afrika Bambaataa die Nation of Islam zu den Faktoren, die ihn am meisten beeinflusst haben. Der Bezug zu der oftmals kritisierten Organisation ist typisch für Afrika Bambaataa: er informiert sich über viele Dinge, macht sich daraufhin sein eigenes Bild, übernimmt nur Sinnvolles und reicht es danach entweder in seinen Texten, (inzwischen) übers Internet oder in der Öffentlichkeit weiter. Die Bedenken einiger Leute, die ihn nicht kennen, dass er selbst die radikalsten Ideale teilen könnte, dürften schon im Hinblick auf sein gesamtes Handeln und sein Interesse am Weltfrieden und an positiver Völkerverständigung ziemlich unbegründet sein. Er befasst sich weiterhin mit Themen wie den unterschiedlichen Weltreligionen, Geschichte, Wissenschaften, Metaphysik, Politik, Kulturen wie aktuell die des frühen Ägyptens und dessen Mythologie sowie als kritischer US-Bürger auch mit unkonventionelleren Themen wie zum Beispiel Ufologie oder den verschiedenen Verschwörungstheorien.

Das Jubiläum der Zulu Nation wird jährlich um das zweite Novemberwochenende herum gefeiert. Diese Veranstaltung geht über mehrere Tage und zieht Zulu-Nation-Mitglieder der ganzen Welt an. Das Programm setzt sich abwechselnd zusammen aus Treffen, bei denen aktuelles erörtert und diskutiert wird, und danach einem musikalischen Teil, bei dem die oben bereits erwähnten Hip-Hop-Elemente gepflegt werden. Die Treffen finden aktuell in Harlem im National Black Theatre statt, das Musikprogramm im gleichen New Yorker Stadtteil im Kennedy Center. Nebenbei finden gibt es politische, sozialkritische und ähnliche Aktionen, bei denen Spenden gesammelt oder Infomaterialien verteilt werden. An Ständen werden aktuelle CDs und DVDs, Bücher, Kleidung, Schmuck und ähnliche Dinge aus eigener Herstellung angeboten, die oftmals ebenfalls diesen Themen gewidmet sind.

Stationen

Bambaataa beginnt seine Karriere als DJ bei den Block Parties in der New Yorker Bronx, wo er mit seinem eigenen Soundsystem auftritt. Er ist vor allem bekannt für seine umfangreiche Plattensammlung und seinen unkonventionellen Stil, auch gänzlich andere Musik oder Sprachsamples, beispielsweise von Malcolm X, in seine DJ-Sets mit einfließen zu lassen. In dieser Zeit bekommt er den Beinamen „Master of Records“: Er erwirbt ihn 1976 bei seiner ersten offiziellen DJ-Battle in der Junior High School 123 gegen Disco King Mario.

Prägende Veröffentlichung für die Frühzeit ist Planet Rock von 1982 zu nennen, entstanden durch eine Zusammenarbeit mit der Soulsonic Force, Tom Silverman, Arthur Baker und John Robie. Sie verwenden neben einem Mix aus verschiedenen anderen Klängen die Melodie von Kraftwerks Trans-Europa-Express, einem Stück, das zuvor in den Clubs der Schwarzen für Aufsehen gesorgt hat. Planet Rock wird ein Klassiker des Hip-Hop und des Techno; da Wegbereiter wie WestBam oder die Technolegenden aus Detroit dadurch zum eigenen Schaffen angeregt werden, wäre ohne das Stück wohl einiges heute anders. Zunächst kommt es zum Rechtsstreit mit Kraftwerk, bis die Aufteilung der Einnahmen geklärt ist. Kraftwerk dürften an dem Stück nicht schlecht mitverdienen und ihm einen Teil ihres Ruhmes verdanken, denn kaum ein anderes wird bis heute so oft geremixt. Bambaataa hat nach Kraftwerk ebenfalls das Vergnügen des Kopiertwerdens, etliche Samples aus Planet Rock tauchen in Tracks anderer DJs auf. Die Kombination aus Kraftwerk-Elementen und Rap beeinflusst oder begründet Technolectro, Miami Bass und Electro. Zum Beginn des neuen Jahrtausends bringen verschiedene Popmusiker Songs mit diesen Einflüssen heraus. Das Video hat Kultstatus durch seine Dokumentation von Old School Partys, Live-Auftritten der Band und Einspielungen von Weltraumaufnahmen.

Die folgenden Platten Looking For The Perfect Beat und Renegades Of Funk sind Planet Rock-ähnlich. Aus dieser Verkleidungs- und Electro-Phase stammen auch die Filme A Street History und Beat Street sowie das zusammenfassende Planet Rock The Album.

Bedeutende Momente finden für Afrika Bambaataa 1984 statt, als er sein Vorbild James Brown für den gemeinsamen Song Unity gewinnen kann. Dieser klingt typisch nach James Brown. Mit John Lydon von den Sex Pistols bringt Afrika Bambaataa das Stück World Destruction heraus. Es ist eine explosive Mischung aus Hip-Hop, Punk und Rock und richtet sich vor allem gegen Kriege.

Einen neuen Weg schlägt Bambaataa 1986 mit Beware The Funk Is Everywhere ein. Dieses Album fällt bis auf Bambaataas Theme weniger elektronisch, dafür Hip-Hop-lastiger aus als Planet Rock. Um zu zeigen, wo der Funk noch sein kann, bringt er auch 80er-Rock- und Popsongs auf die Platte.

The Light von 1988 hat wieder ein anderes Konzept. Afrika Bambaataa produziert das Album mit Künstlern unterschiedlicher Musikstile, wie Bootsy Collins, George Clinton, Boy George, Yellowman und UB40. Zu dieser Phase gehört auch die Sho Nuff Funky. Die Musik reicht vom Reggae über Funk bis hin zu klassischen Klängen. Das Stück Reckless mit UB40 hat den größten Erfolg.

Ende der 1980er arbeitet Afrika Bambaataa am weltweiten Naturschutz-Projekt One World One Voice mit. Neben ihm tragen dutzende Musiker wie Bob Geldof, Clannad oder die Gipsy Kings ein kurzes Stück zu einem Gesamtmix bei und setzen in dem weltweit ausgestrahlten Dokufilm ein Zeichen für die Situation und Rettung der Erde. Aus dem gleichen Grund macht er ebenfalls mit vielen Künstlern das Video Earth Rise. Ähnlich engagiert er sich gegen das Thema Apartheid und wirkt an einer Veranstaltung anlässlich der Befreiung Nelson Mandelas mit.

1991 beginnt Afrika Bambaataa damit, House- und Technoklänge in sein Schaffen zu integrieren. Die Alben Decade Of Darkness, 12 Mixes und Jazzing sowie die dazugehörenden Singles entstehen in Zusammenarbeit mit De-Point und lassen sich am ehesten im Bereich des Eurodance einordnen.

Mit Time Zone und der Soulsonic Force veröffentlicht Bam nebenbei wieder Electro- und Hip-Hop-Platten, Warlocks And Witches, Computer Chips, Micro Chips And You, Lost Generation und ihre Auskopplungen genießen unter seinen Fans ein besseres Ansehen als ihre Vorgänger.

Der Soundtrack für ein Computerspiel wird We Funk This Party Out von 1996, an dem auch Melle Mel und Kurtis Blow mitwirken.

Nach einer erfolgreichen Zusammenarbeit mit WestBam unter dem Namen I.F.O. bringt Afrika Bambaataa Ende der 1990er mit Leftfield Afrika Shoxx heraus. Das Video mit dem Schwarzen, der sich durch die Großstadt New York City quält und im wahrsten Sinne des Wortes nach und nach an ihrer Härte zerbricht, ist eines der bekanntesten von Chris Cunningham und schafft es nach MTV und VIVA. Bambaataa spielt eine Nebenrolle.

1999 veröffentlicht Afrika Bambaataa unter dem Namen „Hydraulic Funk“ ein gleichnamiges 2-Step- und Electro-Funk-Album.

2000 hilft er der Zulu Nation in Berlin bei der Gründung des Indielabels Mellowvibes Records und produziert eine Maxi mit und Rookid aka 2K. Diese kommt nie offiziell auf den Markt, es gibt nur eine Promo-Auflage von ca. 500 Stück.

2000 beginnt die Zusammenarbeit mit Hardy Hard unter dem Namen Sirius B. Bekannt wird Sirius B durch das Video Tell-Lie-Vision von 2003, weil dieses auf dem Titelstück von Spiegel TV basiert und der Text sich sehr kritisch mit dem Medium Fernsehen auseinandersetzt. Es läuft während des Jahres bei Sunshine Live, VIVA und MTV.

2001 fertigt Afrika Bambaataa die Filmmusik für einen Basketball-Werbespot von Nike aus Geräuschen, die beim Ausüben dieser Sportart entstehen. Der Spot wird nur in Amerika ausgestrahlt, in Deutschland läuft ein ähnlicher. Nach dem 11. September dieses Jahres nimmt er an Gedenkveranstaltungen teil und veröffentlicht unter anderem unter dem Namen „Hydraulic Funk“ die Single „Star Spangled Banner“, um sich in der politisch stark angespannten Situation für den Frieden einzusetzen. Möglicherweise auch aufgrund des moslemischen Glaubens wird ihm und anderen Mitgliedern der Zulu Nation die Ausreise aus den USA für Tourneen jedoch bis 2003 erschwert bzw. nicht gestattet.

2004 erscheinen die Alben Everyday People und Dark Matter Moving At The Speed Of Light (Electro und Breakbeats).

Im Frühjahr 2005 nimmt Afrika Bambaataa an einer Demonstration gegen den New Yorker Hip-Hop-Radiosender Hot 97 teil. Der Grund: Hot 97 hat einen Song herausgebracht, der die Opfer der Tsunami-Katastrophe in Asien und Afrika diskriminiert. Weiterhin kritisiert Bambaataa frauenverachtende Kommentare des Senders und dessen häufige Benutzung des Wortes „Nigger“. Nach der Flutkatastrophe von New Orleans am Ende des Jahres kritisiert Afrika Bambaataa zusammen mit Verbündeten wie Davey D heftig die US-amerikanische Regierung unter George W. Bush. Grund dafür ist die Tatsache, dass von dieser um Tage verzögert und daher für viele der meist farbigen Einwohner zu spät helfend eingegriffen wurde.

2006 wird Afrika Bambaataa in den Bronx Walk Of Fame aufgenommen und durch VH1 für sein Schaffen in der Hip-Hop-Kultur ausgezeichnet. Trotzdem bewahrt er eine kritische Haltung, da viele vor allem in den Staaten angesiedelte Radio- und TV-Sender dieser Zeit nicht die gesamte Vielfalt des Hip-Hop präsentieren, sondern nur wenige Künstler, die oftmals diese Musikkultur mit einem eher markenorientierten, sexistischen, kriminellen und nicht besonders intelligenten Image belasten – zu Tageszeiten, an denen Kinder vor dem Fernseher sitzen. Auf Zulu-Nation-Treffen kommen die Vorwürfe an die Medien zur Sprache, Vorbildspflichten zu vernachlässigen und Künstler mit politischeren, aussagekräftigeren und intelligenteren Texten zu benachteiligen, besonders, wenn sie keine Weißen seien.

Am 22. Dezember 2007 beteiligt sich der Künstler am ersten alljährlichen Tribute Fit For the King of King Records zu Ehren des verstorbenen James Brown. Das von Bootsy Collins organisierte Konzert beinhaltet auch Auftritte von Chuck D (Public Enemy), Buckethead, Freekbass, Triage und den Soul Generals. [3].

Ebenfalls 2007 wird Afrika Bambaataa für die Aufnahme in die Rock and Roll Hall of Fame nominiert. Im Jahr 2008 aufgenommen werden jedoch andere Künstler, allen voran Madonna, mit der Begründung, wichtiger für ihr jeweiliges Genre zu sein.

Radio WHCR

Seit 2004 moderiert Afrika Bambaataa eine eigene Radioshow. Er legt Musik auf, die er „True School“ nennt (abgeleitet von den Hip-Hop-Kategorien Old School und New School, die er auf Grund des wertenden Beigeschmacks für ebenso unsinnig hält wie die Unterteilung in East Coast und West Coast). Es handelt sich zumeist um eine große Auswahl aus Soul, Hip-Hop, Funk, Electro Funk, Miami Bass und Reggae, von balladesk bis tanzbar, von heiteren bis zu ernsten Aussagen. Hörer haben während der Sendung die Möglichkeit, sich zu äußern. Zwischendurch nutzt Bambaataa das Medium Radio für eigene Botschaften an die Hörer. Meistens teilt er sich mit Yoda von der Crash Crew das Studio. Wenn er auf Tournee ist, vertreten ihn Mitglieder der Zulu Nation.

Auszeichnungen

  • 1998 Technics DMC DJ Hall Of Fame Award
  • 1999 Source Awards: Pioneer Award
  • 1999 Hip-Hop (Rock´n´Roll) Hall Of Fame
  • 2000 Experience Music Project Museum Seattle
  • 2002 Billboard Pioneer Of Hip Hop Award

Werbespots

Videos und DVDs

  • Electro Rock
  • Electric Dance Hop
  • The Show
  • Dance Hits/ Dance Classics (Diverse)
  • Scratch (Diverse)
  • Kings Of Hip Hop The Founders
  • Chuck D Hip Hop Hall Of Fame
  • Hip Hop – A Street History
  • Beat Street
  • One World One Voice
  • Sun City Making Of
  • Earth Rise
  • Rapmania
  • Redefinition Of Hip Hop
  • The Freshest Kids – History Of The B-Boy

Diskografie

1980er

Maxis:

  • A. B. & The Cosmic Force: Zulu Nation Throw Down (1980, 12")
  • A. B. & The Soul Sonic Force: Throw Down (1980, 12")
  • A. B. & The Jazzy Five: Jazzy Sensation (1981, 12")
  • A. B. & The Soul Sonic Force: Planet Rock (1982, 12")
  • A. B. & The Soul Sonic Force: Looking For The Perfect Beat (1983, 12")
  • A. B. & The Soul Sonic Force: Renegades Of Funk (1983, 12")
  • A. B. & Friends: Death Mix (1983, 12")
  • A. B. & The Soul Sonic Force: Frantic Situation (1984, 12")
  • A. B. & Family: Funk You! (1985, 12")
  • A. B. & Family: Bambaataa's Theme (1986, 12")
  • A. B. & Family feat. UB 40: Reckless (1988, 12")

Alben:

  • A. B. & The Soul Sonic Force: Planet Rock – The Album (1984, LP)
  • Shango: Shango Funk Theology (1984, LP)
  • A. B. & Family: Beware The Funk Is Everywhere (1986, LP/ CD)
  • A. B. & Family: The Light (1988, LP/CD)
  • One World One Voice (Diverse) (1989, CD)

1990er

  • A. B. And Family: 1999–2000: The Decade Of Darkness (1991, CD/LP)
  • A. B. And The Universal Zulu Nation: Hip Hop/Funk/Dance Classics Vol. 1 Feat. The Battle Of The Cold Crush Brothers Versus Grandwizard Theodore & The Fantastic 5 MC's Live At Harlem World/Bronx River Center (1991, LP)
  • Time Zone: Thy Will Be Funk (1992, LP)
  • 1 A. B. And The Universal Zulu Nation: Hip Hop/Funk/Dance Classics Vol. 2 (1992, LP)
  • A. B. And The Universal Zulu Nation: Hip Hop/Funk/Dance Classics Vol. 3 (1993, LP)
  • The Grand Rap Masters: Christmas Rapping (1994, CD)
  • A. B.: The 12-Mixes (1995, CD)
  • Khayan And The New World Power: Jazzin´ (1996, CD)
  • Time Zone: Warlocks And Witches, Computer Chips, Micro Chips And You (1996, CD)
  • A. B. And The Soulsonic Force: Lost Generation (1998, CD/LP)
  • A. B. And Family: Universal Future Funk Vol.1 (1998, LP)
  • A. B. And The Soulsonic Force: Planet Rock The Dance Album (1999, LP/CD)
  • A. B.: An Electro Funk Breakdown Mix (1999, LP/CD)
  • A. B.: Zulu Groove (1999, CD)
  • A. B. And The Soulsonic Force: Planet Rock 2000 (1999, LP/CD)
  • A. B.: Zulu Nation War Chant (1999, LP/CD)
  • Hydraulic Funk: The Spell Of Kingu (1999, LP/CD)
  • Tribute to Kraftwerk Feat. A. B.: It´s More Fun To Compute (1999, CD)
  • A. B. And The Soulsonic Force: Return To Planet Rock (1999, LP/CD)

2000er

  • A. B.: Zumbi Zulu (Nacao-Zumbi-Album) (2000)
  • Battle Of The Year 2001 (Compilation) mit den Songs It´s A B-Boy Thang und The Cats Crawl (2001)
  • A. B.: Looking for The Perfect Beat 1980–1985 (2001, LP/CD)
  • Hydraulic Funk Feat. A. B.: Nike Freestyle (2001, CD-ROM)
  • Scratch-Soundtrack (2002)
  • Afrika Bambaataa presents East Side (2003, Compilation)
  • Time Zone: Everyday People (2004, Album)
  • A. B. And The Millennium Of The Gods: Dark Matter Moving At The Speed Of Light (2004, LP/CD)
  • KRS-One: Keep Right (Gastauftritte) (2004, CD)
  • Tellievision (Sirius B feat. Hardy Hard and Afrika Bambaataa) (2004, LP/CD/Midi)

Unbekannter Jahrgang

  • A. B. and The Horrid: It´s Yours (12“)
  • A. B. and Adam Sky: Hopefiends EP: Nuklear Bomb (12“)

Weblinks

Quellen

  1. Manche Quellen geben auch den 17. April 1957 als Geburtsdatum an.
  2. Kurzbiografie von Afrika Bambaataa
  3. Freekbass, Buckethead and Chuck D Pay Tribute to James Brown with Bootsy Collins

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