Afro (Frisur)
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Afro

Als Afro-Look bezeichnet man eine Frisur mit stark gekrausten, nach allen Seiten ungeordnet abstehenden dichten Locken.

Langes, ungestyltes, wildes und lockiges Haar wird in den 1960er Jahren zum Ausdruck der Hippiebewegung. Der Trend zu allem Natürlichen brachte die breite Popularität des Afro-Looks. Durch den Erfolg des Musicals Hair, der Popularität von Jimi Hendrix und den Einfluss der „Black-Power-Bewegung“ und der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung der Afroamerikaner („Civil Rights Movement“) erfreute sich Afro-Look auch teilweise unter Weißen außerhalb der USA entsprechender Beliebtheit. Eine besondere Rolle spielt der Afro-Look in der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung, da mit dem Slogan „Black is beautiful“ das spezifisch auf Weiße zugeschnittene Schönheitsideal unterlaufen wird und so „queer hair“ oder „nappy hair“ zum ersten Mal in den USA auf breiter Basis sichtbar und mit Stolz getragen wird. Auch die Dauerwelle für den Mann wurde damals gesellschaftsfähig. In Deutschland wurde eine Art Afro-Look in den 1970er Jahren durch den Fußballspieler Paul Breitner und Bobby Farrell (den exzentrischen Tänzer der Disco-Gruppe Boney M) allgemein vorgelebt.

Weiße Frauen stylen ihr Haar im Afro-Look mit Papilloten (mit oder ohne Haarnadeln) bzw. drehen die einzelnen Strähnen vor dem Wickeln mit den Fingern zu Kordeln auf. Dabei werden die Haare geföhnt und anschließend mit Haarspray fixiert oder gegelt, um die „Afro-Krausen“ zu festigen.


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