Afterpfand

Afterpfand bezeichnet im österreichischen Sachenrecht das Weiterverpfänden eines Pfandes an einen Dritten (Afterpfandgläubiger). Die gesetzlichen Regelungen finden sich in den §§ 454 f., 460 ABGB.

Der Afterpfandgläubiger darf das Pfandrecht an Stelle des ersten Pfandgläubigers zur Befriedigung seiner eigenen Forderung gelten machen. Dementsprechend darf der Eigentümer des Pfandes, sofern er von der Weiterverpfändung erfahren hat, seine Schuld gegenüber dem ursprünglichen Pfandinhaber nur dann erfüllen, wenn der Inhaber des Afterpfandes eingewilligt hat, oder er muss sie gerichtlich hinterlegen. Erfüllt er seine Schuld ohne die Einwilligung des Afterpfandinhabers, so bleibt das Pfand diesem verhaftet.

Literatur

  • Adolf Exner: Das östreichische Hypothekenrecht. Leipzig, 1881. S. 444–454. (Internetfundstelle)

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  • Afterpfand — (Pignus pignoris, Subpignus), das von einem Pfandgläubiger an einen Dritten (Afterpfandgläubiger) weiter verpfändete Pfand. Das Afterpfandrecht besteht in der Befugnis, das Pfandrecht des ersten Pfandgläubigers zum Zweck der eignen Befriedigung… …   Meyers Großes Konversations-Lexikon

  • Afterpfand — (lat. subpignus), das vom Pfandgläubiger weiter verpfändete Pfand …   Kleines Konversations-Lexikon

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  • Pfand (Recht) — Ein Pfand ist eine Sache, Forderung oder ein Recht, das zwar im Eigentum einer ersten Person steht, die Schuldner einer Forderung ist, aber sich im Besitz einer zweiten Person befindet, die Gläubiger ebendieser Forderung ist. Der Wert des Pfandes …   Deutsch Wikipedia

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  • Pignus — (lat., Mehrzahl: Pignŏra), Besitz oder Faustpfand (s. Pfand ). P. pignoris, Afterpfand …   Meyers Großes Konversations-Lexikon

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