EV Duisburg
Füchse Duisburg
Füchse Duisburg
Größte Erfolge
Vereinsinfos
Geschichte Duisburger SC (1971–1987)
Duisburger SV (1987–1991)
EV Duisburg (1991–2004)
Füchse Duisburg (seit 2004)
Spitzname Die Füchse
Stammverein Eissportverein Duisburg e.V.
(Jungfüchse Duisburg)
Vereinsfarben rot, schwarz
Liga Deutsche Eishockey Liga
Spielstätte Scania-Arena
Kapazität 4.840 Plätze (davon 800 Sitzplätze)
Cheftrainer vakant
Kapitän Jean-Luc Grand-Pierre
Saison 2008/09 Platz 16, keine Play-off-Teilnahme

Die Füchse Duisburg sind eine Eishockeymannschaft aus Duisburg, die seit der Saison 2005/06 in der Deutschen Eishockey Liga spielte. Die Füchse waren vor ihrer Auslagerung in die Eissportverein Duisburg „Die Füchse“ GmbH im Jahre 2004 noch als EV Duisburg, dem Nachfolgeverein der Eishockeyabteilungen des Duisburger SC, bekannt. Nach Ende der Spielzeit 2008/09 meldete die GmbH Insolvenz an. Der Stammverein soll den Spielbetrieb mit einer Mannschaft in der Oberliga fortsetzen. Der Stammverein, in dem auch der Nachwuchs, die Damen- und die Amateurmannschaft organisiert sind, ist der EV Duisburg e.V. Ihre Heimspiele tragen Füchse in der 4.840 Zuschauer fassenden Scania-Arena aus, die Vereinsfarben sind schwarz und rot.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Die Anfänge und der Durchmarsch in die 2. Bundesliga

1971 wurde der Verein als Eishockeyabteilung des Duisburger SC Kaiserberg (DSC) gegründet, die Eishockeyabteilung wurde 1981 als Duisburger SC Eishockey ausgegliedert. 1987 ging der DSC in Konkurs, der Verein wurde daher 1987 als Duisburger Schlittschuh-Verein 1987 (DSV) neu gegründet. Während der Saison 1991/92 ging der Verein erneut in Konkurs und wurde aus dem Spielbetrieb zurückgezogen. 1991 begann der Neubeginn in der untersten Spielklasse. Gegründet wurde der EV Duisburg am 27. November 1991, das erste Spiel bestritten die „Füchse“ am 2. Februar 1992 in der Qualifikationsrunde zur Landesliga. Der EVD stieg rasch wieder auf und erreichte 2001 die 2. Bundesliga. 2004 wurde der Profi-Spielbetrieb in eine GmbH ausgegliedert. Amateur- und Nachwuchsabteilung verblieben im „e.V.“, der als Stammverein von der GmbH unterstützt wird. Ein Jahr später gewann der Vorrunden-Zweite die Finalserie der Play-offs gegen die Straubing Tigers in einem „Sweep“ (Play-off-Serie ohne Niederlage) und stieg in die DEL, also die höchste deutsche Spielklasse, auf. Damit ist das Duisburger Eishockey nach 24 Jahren wieder erstklassig, denn bereits der DSC spielte von 1979 bis 1981 in der höchsten deutschen Spielklasse, damals die 1. Bundesliga. In der Saison 1980/81 war der DSC allerdings in den großen „Passfälscherskandal“ verwickelt, so dass dem Team alle Punkte abgezogen wurden. Am Ende erspielte sich das übrig gebliebene Rumpfteam nur noch zwei Punkte und stieg in die 2. Bundesliga ab.

Nachdem der Duisburger SV während der Saison 1991/92 Konkurs anmelden musste, wurde der Nachfolgeverein EV Duisburg gegründet. Der Klub musste zunächst in der Landesliga starten, konnte sich allerdings gleich in seiner ersten Saison durchsetzten und in die NRW-Liga aufsteigen. Auch die NRW-Liga stellte kein größeres Problem dar. Am Ende belegte das Team erneut den ersten Platz und war damit sportlich für die Regionalliga Nord qualifiziert. Zur Saison 1994/95 stieg das Team in die 1. Liga Nord auf. Sieben Jahre später erreichte die Duisburger Mannschaft die Play-offs. Im Play-off Achtelfinale feierte man drei klare Siege gegen den EV Landshut und zog damit ins Viertelfinale ein. Dort traf der EVD auf die Ratinger Ice Aliens die ebenfalls mit 3:0 Spielen gesweept wurden. Das Halbfinale sollte sich deutlich schwieriger gestalten und wurde am Ende dann mit 2:3 Spielen gegen den EV Ravensburg verloren. Dennoch erhielt das Management die Möglichkeit als Nachrücker in die 2. Bundesliga aufzusteigen.

Da sich der EC Wilhelmshaven in die Regionalliga Nord-Ost zurückgezogen hatte und die Erding Jets aus der 2. Bundesliga in die Oberliga zurückgestuft wurden, war dies möglich geworden. Die Verantwortlichen nutzten die Chance und stiegen in die zweithöchste deutsche Spielklasse auf. Das erste Jahr in der zweiten Bundesliga wurde zu einer Zitterpartie. Nach der Hauptrunde belegte der EV Duisburg nur den 14. Platz und auch die Abstiegsrunde konnte man nur mit dem sechsten Rang abschließen. Damit stand man neben der Mannschaft aus Regensburg als Absteiger fest. Dennoch durften beide Teams in der Liga bleiben.

2005: Der EV Duisburg steigt in die DEL auf
Die Fans der Füchse

Aufstieg in die Deutsche Eishockey Liga

Es vergingen weitere drei Jahre, ehe der EVD Meister nach den Playoffs wurde und sich damit den Aufstieg in die DEL sicherte. Vorausgegangen waren zum Teil beeindruckende 4:0-Siege (6:3, 5:1, 6:0, 7:2) im Viertelfinale gegen die Lausitzer Füchse, 3:2-Siege (3:5, 5:4 n.P., 7:4, 1:3, 4:1) im Halbfinale gegen die Eisbären Regensburg und 3:0-Siege (3:2 n.V., 2:1 n.V., 5:3) im Finale gegen den EHC Straubing. Die Füchse Duisburg war damit erstmals in der Deutschen Eishockey Liga vertreten.

Für die erste Saison in der höchsten deutschen Spielklasse rüstete der EV Duisburg sein Aufstiegsteam auf, unter anderem wurden mit Trond Magnussen, Steve Brulé und NHL- Star Jean-Luc Grand-Pierre namhafte Spieler verpflichtet und das obwohl der Verein aus dem Ruhrgebiet mit 3,5 Millionen Euro über den geringsten Etat aller DEL-Vereine verfügte. Als Ziel wurde daher der Klassenerhalt genannt. Die Saison begann mit Spielen, bei denen die Mannschaft der Füchse gut mitspielte, aber selten punktete. Zu diesen seltenen erfolgreichen Spielen zählte am 28. September das legendäre Spiel gegen die Düsseldorfer EG, die relativ schnell mit 2:0 führte. Nachdem gegen Mitte des zweiten Drittels Füchse-Trainer Hegen eine Auszeit nahm, spielten die Füchse wie entfesselt auf und schaffte es die Partie innerhalb von 63 Sekunden zu drehen und schlussendlich mit 5:2 für sich zu entscheiden. Knappe zwei Wochen später trafen beide Mannschaften erneut aufeinander, diesmal in der 2. Runde des Eishockeypokals. Bei dem Spiel fielen beide Duisburger Torhüter, Patrick Koslow und Christian Rohde, noch im ersten verletzungsbedingt aus, so dass das Spiel nach 20 Minuten abgebrochen wurde und mit 3:0 für die DEG gewertet wurde. Das dadurch entstandene Torhüterproblem lösten die Füchse durch die Verpflichtung von Mannheims Ersatztorwart Patrick Ehelechner.

Im November starteten die Füchse eine beeindruckende Serie und konnten sieben Spiele in Folge punkten, von möglichen 21 wurden in dieser Zeit 16 Punkte geholt, so dass der EV Duisburg den Play-off-Plätzen immer näher kam. Die 2:5-Niederlage in Krefeld, die gleichzeitig das Ende der Serie bedeutete, war ein Wendepunkt in der Saison, die Trendkurve zeigte nach unten, Ende Januar belegte der EVD nach Monaten wieder einen Play-down-Platz. Die Hauptrunde wurde als Letzter beendet, die Füchse mussten in die Abstiegsrunde, in der das Team von Dieter Hegen auf die Kassel Huskies traf. Die ersten beiden von maximal sieben Spiele konnte der EVD für sich entschieden (6:3 und 5:4 nach Verlängerung), ehe die Huskies zurückschlugen und das dritte Spiel der Abstiegsrunde mit 3:2 gewannen. Mit einem 5:2- Sieg im vierten Spiel kamen die Füchse dem Klassenerhalt einen großen Schritt näher und konnten mit einem Sieg im fünften Spiel Klarheit schaffen. Direkt den ersten Matchball verwandelten die Füchse und kehrten mit einem 4:3-Sieg nach Duisburg zurück, die Kassel Huskies mussten den bitteren Gang in die 2. Bundesliga antreten. Für den EV Duisburg bedeutete dieser Sieg nicht nur den Klassenverbleib, sondern auch Planungssicherheit für die nächsten fünf Jahre, da die DEL den sportlichen Auf- und Abstieg für diese Zeit aussetze.

Nach dem geschafften Klassenerhalt wollten die Füchse in der kommenden Saison aus finanziellen Gründen vermehrt auf osteuropäische Spieler setzen, anstatt teure kanadische Spieler zu beschäftigen. Deshalb wurde mit dem russischen Vizemeister Avangard Omsk eine Kooperation angestrebt, bei der junge Talente aus Omsk Spielpraxis beim EVD sammeln sollten. Doch kurz vor Saisonbeginn machte eine russische Gesetzesänderung, bei der eine neue Gehaltsobergrenze geschaffen wurde, die Kooperation unmöglich, weil Avangard Omsk selbst auf die Talente zurückgreifen musste. Daher mussten kurzfristig neue Spieler verpflichtet werden, doch zu diesem Zeitpunkt waren Verpflichtungen von Topspielern unmöglich, außerdem fehlte das Geld für solche. So war die Saison 2006/2007 schon vor dem Start im September verloren, folglich beendeten die Duisburger Füchse die Spielzeit als Letzter, wobei ihnen in 52 Spielen nur neun Siege gelangen, negativer Höhepunkt war das 2:11-Debakel gegen die Kölner Haie am 3. Oktober.

Einlauf der Füchse

Schwierige Zeiten und eine Investition in die Zukunft

Im März 2007 kamen erstmalig Meldungen über einen möglichen Umzug der die DEL-Mannschaft organisierende Gesellschaft nach Stuttgart aus wirtschaftlichen Gründen auf. Diese Information wurde seitens der Gesellschafter bestätigt, bis Ende April 2007 sollte hierüber eine Entscheidung fallen. Am 26. April 2007 gab der Hauptgesellschafter Pape bekannt für die Saison 2007/08 in Duisburg zu verbleiben, da es der Stadt Stuttgart nicht gelungen sei, in der kurzen Zeit die benötigten Sponsorengelder in Höhe von 5 Millionen Euro aufzutreiben.

In der Saison 2007/08 setzt der EV Duisburg wieder verstärkt auf kanadische Eishockeyspieler, mit dem Ziel, die Vor-Play-offs zu erreichen. Doch seit dem Saisonstart standen die Füchse im Tabellenkeller, waren abgeschlagen Letzter, ehe sie sich gegen Saisonende noch einmal herankämpften, die Rote Laterne aber nicht abgeben konnten. Aufgrund dieser schlechten Bilanz kamen im Laufe der Saison immer wieder Gerüchte auf, dass der EVD eventuell zur nächsten Saison umziehen würde oder gar den Spielbetrieb einstellen würde, doch am 27. Dezember 2007 verkündete Pape, vor dem Spiel gegen die Krefeld Pinguine (4:5), dass Duisburg auch in der kommenden Saison DEL- Standort bleiben wird. Mit ein Grund für diese Entscheidung war die Tatsache, dass die Deutsche Eishockey Liga ab der Saison 2008/09 den sportlichen Auf- und Abstieg wieder einführen wird. Daraufhin signalisierten einige Sponsoren, aufgrund der gestiegen sportlichen Attraktivität der DEL, den EVD finanziell zu unterstützen. Allerdings lehnte die für die für den Spielbetrieb der 2. Bundesliga und Oberliga zuständige ESBG den Vorschlag einer Relegation zwischen DEL und 2. Bundesliga mittlerweile ab, sodass es auch in der Spielzeit 2008/09 keinen Absteiger geben wird. Das änderte jedoch nichts an der Entscheidung der Füchse, auch künftig in der DEL zu spielen.

Des Weiteren machten die Füchse Duisburg in der Sommerpause 2008 Schlagzeilen, als der Verein offiziell bekannt gab, beim Oberligisten Herner EV als Mehrheitsgesellschafter einzusteigen. Dies war nötig, da der Traditionsverein aus dem Ruhrgebiet sonst den Aufstieg in die Oberliga nicht hätte realisieren können. Die Füchse aus Duisburg, sowie einige andere DEL-Vereine aus Nordrhein-Westfalen, wollen den Standort Herne in Zukunft als Ausbildungsstandort für junge Talente nutzen. So können die Nachwuchsspieler besser an das Niveau in der DEL herangeführt werden. Außerdem übernahm der EVD, in Person von Ralf Pape, auch die Eishalle des Herner EV, um sie nach den ESBG-Standards zu sanieren.

Auch innerhalb der eigenen Mannschaft gab es einige positive, wie auch negative Schlagzeilen. Zum einen konnte man den Star-Verteidiger Jean-Luc Grand-Pierre verpflichten, doch gleichzeitig wurde der gerade erst verpflichtete Spieler Pat Lebeau auf Grund verschiedener Unstimmigkeiten nicht lizenziert. Für die Saison 2008/09 versprach man sich und den Fans viel, als Saisonziel wurde das Erreichen der 1. Playoff-Runde (früher Pre-Playoffs) ausgegeben, jedoch zeigte sich bald, daß man erneut das Tabellenschlußlicht sein würde. Trainer Karel Lang trat schon früh in der Saison zurück, sein Vorgänger Didi Hegen wurde auch sein Nachfolger. Doch auch er beendete seine Tätigkeit schon vor Saisonende, neuer Trainer wurde Hans-Willi Mühlenhaus. Nach teilweise desolaten Leistungen verkündete Pape, dass sämtliche Verträge zum Saisonende gekündigt werden sollen.

Ausstieg aus der Deutschen Eishockey Liga

Am 15. März 2009 gab die Geschäftsleitung der EV Duisburger Füchse bekannt, dass sich die GmbH aus der DEL zurückzieht und zugleich einen Insolvenzantrag, der unter Aktenzeichen 62 IN 49/09 beim Amtsgericht Duisburg bearbeitet wird, stellt und der Verein EV Duisburg zur Saison 2009/10 eine Lizenz für die Oberliga beantragen will.

Platzierungen des EV Duisburg

Zur Saison 1994/95 wurde die Eishockey-Bundesliga durch die Deutsche Eishockey Liga ersetzt, in der die Füchse Duisburg im Jahr 2005 zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte starteten. Seitdem spielen sie ununterbrochen in der DEL.

Ein Jahr später konnte der Klassenerhalt in den Play-downs durch einen 4:1-Sieg nach Spielen gegen die Kassel Huskies gesichert werden. Danach wurde der sportliche Abstieg von der Deutschen Eishockey Liga abgeschafft.

Saison Liga Vorrunde Saisonabschluss
1991/92 Landesliga Aufstieg in die NRW-Liga
1992/93 NRW-Liga 1. Platz Aufstieg in die RegionalligaNord – 1. Platz nach der Qualifikationsrunde zur Regionalliga Nord
1993/94 Regionalliga Nord 2. Platz Aufstieg in die 1. Liga Nord – 4. Platz nach Qualifikation zur Oberliga Nord
1994/95 1. Liga Nord 14. Platz 3. Platz nach der Aufstiegsrunde zur 1. Liga Nord
1995/96 1. Liga Nord 9. Platz 9. Platz nach der Meisterrunde
1996/97 1. Liga Nord 10. Platz Achtelfinale um die DEB-Meisterschaft mit 3:0 Niederlagen gegen die Deggendorfer EG
1997/98 1. Liga Nord 7. Platz k.A.
1998/99 1. Liga Sued/Nord 3. Platz k.A.
1999/2000 Oberliga 1. Platz 1. Play-off Qualifikationsrunde mit 2:0 Niederlagen gegen den TSV Erding
2000/01 Oberliga 2. Platz Play-off Halbfinale – Aufstieg erst im Nachhinein
2001/02 2. Bundesliga 14. Platz Play-downs – Klassenerhalt am Grünen Tisch
2002/03 2. Bundesliga 9. Platz Die Play-offs wurden nicht erreicht
2003/04 2. Bundesliga 5. Platz Play-off Viertelfinale – 1:3 Niederlagen gegen die Landshut Cannibals
2004/05 2. Bundesliga 2. Platz Play-off Finale und Aufstieg in die Deutsche Eishockey Liga, nach 3:0 Spielen gegen den EHC Straubing
2005/06 DEL 14. Platz Play-downs – Klassenerhalt nach 4:1 Siegen gegen die Kassel Huskies
2006/07 DEL 14. Platz Die Play-offs wurden nicht erreicht
2007/08 DEL 15. Platz Die Play-offs wurden nicht erreicht
2008/09 DEL 16. Platz Die Play-offs wurden nicht erreicht

Mannschaft

Aktueller Kader der Saison 2008/09

Die Füchse Duisburg verzeichnen zur Saison 2008/09 fünf Abgänge, sowie sieben Neuzugänge. Damit starten sie mit 26 Spielern wieder in der Deutschen Eishockey Liga. Zudem ist der gerade in die Oberliga aufgestiegene Herner EV 2007 neuer Kooperationspartner der Füchse.

Den Mannschaften in der höchsten deutschen Spielklasse stehen zwölf Ausländerlizenzen zur Verfügung. Jeder Spieler ohne deutsche Staatsangehörigkeit besetzt eine dieser Lizenzen, von denen pro Pflichtspiel zehn eingesetzt werden dürfen. Bei den Füchsen Duisburg fallen neun Spieler unter diese Regelung.

Des Weiteren haben die Verantwortlichen des EVD acht Spieler mit einer Förderlizenz ausgestattet, die damit auch für den Oberligisten Herner EV 2007 spielberechtigt sind.

Torhüter
Nr. Name Geburtsdatum Geburtsort Im Team seit Letztes Team
1 Tschechien-Deutschland Lukas Lang FL 27. Juli 1986 Brünn, Tschechoslowakei 2007 Sinupret Ice Tigers
6 Deutschland Marcel Hormanns 23. November 1989 Willich, Deutschland 2008 EV Duisburg Junioren
31 Lettland Edgars Masaļskis 31. März 1980 Riga, Lettische SSR 2009 Dinamo Riga
35 Finnland-Deutschland Ilpo Kauhanen 21. Oktober 1973 Kuopio, Finnland 2008 Adler Mannheim
74 Deutschland Christian Lüttges 14. April 1983 Niebüll, Deutschland 2008 Herner EV
Verteidiger
Nr. Name Geburtsdatum Geburtsort Im Team seit Letztes Team
4 USA Rick Berry 4. November 1978 Birtle, Manitoba, Kanada 2008 Springfield Falcons
9 Russland-Deutschland Michail Kozhevnikov 29. Oktober 1981 Leningrad, Russische SFSR 2007 Hamburg Freezers
11 Deutschland Daniel Hilpert 27. Juli 1981 Aschaffenburg, Deutschland 2007 ERC Ingolstadt
16 Deutschland Martin Rehthaler 20. September 1985 Eggenfelden, Deutschland 2007 ETC Crimmitschau
28 Slowakei Stanislav Jasečko 5. Dezember 1972 Spišská Nová Ves, Tschechoslowakei 2008 HC Lasselsberger Plzeň
34 Kanada Jean-Luc Grand-PierreC 2. Februar 1977 Montreal, Québec, Kanada 2008 Lowell Devils
88 Tschechien-Deutschland Michael Hrstka 22. Januar 1986 Leverkusen, Deutschland 2008 Moskitos Essen
Angreifer
Nr. Name Pos Geburtsdatum Geburtsort Im Team seit Letztes Team
2 Deutschland Michael Rimbeck FL LW 11. August 1989 Garmisch-Partenkirchen, Deutschland 2008 SC Riessersee
8 Tschechien Michal Sup C 24. September 1973 Prag, Tschechoslowakei 2008 HC Slavia Prag
12 Deutschland Johannes Sedlmayer FL C 12. September 1990 Bad Tölz, Deutschland 2008 Tölzer Junglöwen
14 Deutschland Jan Taube FL C 20. März 1984 Düsseldorf, Deutschland 2007 Ratinger Ice Aliens
17 Deutschland Sebastian Pigache FL C 30. Mai 1990 Berlin, Deutschland 2008 DEG Youngsters
18 Kanada Cameron Mann RW 20. April 1977 Thompson, Manitoba, Kanada 2008 Ilves Tampere
23 Deutschland Thomas Schenkel RW 20. Mai 1985 Rosenheim, Deutschland 2006 Eisbären Juniors Berlin
26 Kanada-Deutschland Steve Palmer C 9. August 1974 Mississauga, Ontario, Kanada 2008 Kassel Huskies
27 Kanada Justin Cox C 13. März 1981 Merritt, British Columbia, Kanada 2007 Storhamar Dragons
38 Tschechien Jan Alinč C 27. Mai 1972 Louny, Tschechoslowakei 2008 Krefeld Pinguine
39 Deutschland Marian Dejdar RW 13. August 1983 Friedberg, Deutschland 2008 REV Bremerhaven
62 Norwegen Morten AskA C 14. Mai 1980 Oslo, Norwegen 2007 Djurgårdens IF
71 Deutschland Peter Abstreiter LW 7. Juli 1980 Landshut, Deutschland 2008 Landshut Cannibals
79 Kanada Daniel Tkaczuk C 10. Juni 1979 Toronto, Ontario, Kanada 2007 ERC Ingolstadt
91 Russland Alexander SeliwanowA LW 23. März 1971 Moskau, Russische SFSR 2008 Krefeld Pinguine
Offizielle
Tätigkeit Name Geburtsdatum Geburtsort Im Team seit Letztes Team
Interims-
trainer
Deutschland Hans-Willi Mühlenhaus 27. Mai 1958 2009
Assistent vakant
Sportl.
Leiter
vakant

(Stand: 15. Januar 2009)

Bedeutende frühere Mannschaften

Zweitligameister 2005

Position Name
Tor: Markus Janka, Patrick Koslow, Christian Rohde, Mirco Theurer
Verteidigung: Anton Bader, Rudolf Gorgenländer, Martin Hamann, Carl-Johan Johansson, Torsten Kienass, Rainer Köttstorfer, Klaus Micheller, Nolan Pratt, Jeff Sebastian, Malte Seifert
Sturm: Hugo Boisvert, Markus Busch, Thomas Fritzmeier, Petri Kujala, Wolfgang Kummer, Kent McDonell, Shawn McNeil, Daniel Pietta, Mika Puhakka, Patrick Reimer, Martin Schymainski, Markus Schütz, Vitali Stähle, Leo Stefan, Alexander Sulzer, Niklas Sundblad, Roland Verwey, Michael Waginger
Trainer: Dieter Hegen

Spieler

Mitglieder der Hockey Hall of Fame Deutschland

In die „Hall of Fame“ des deutschen Eishockeymuseums werden Persönlichkeiten aufgenommen, die sich um den Eishockeysport in Deutschland verdient gemacht haben. Von den aufgenommenen Akteuren wirkten in Duisburg:

(Teamzugehörigkeit und Position in Klammern)

Der 146-malige Deutsche Nationalspieler wurde in Tschechien geboren, spielte zunächst beim Mannheimer ERC und gewann in der Saison 1994/95 die Deutsche Meisterschaft mit den Kölner Haien. Von Oktober 2007 bis Januar 2008 stand Draisaitl als Trainer bei den Füchsen Duisburg unter Vertrag.
Der Angreifer gewann mit dem Kölner EC, der Düsseldorfer EG und dem EC Hedos München insgesamt sieben Meistertitel, zudem trug er 106-mal das Trikot der deutschen Nationalmannschaft. Mit den Füchsen, die er erstmals von 2002 bis 2007 trainierte, stieg hegen 2005 in die DEL auf 2008 wurde er erneut verpflichtet, trat aber bereits im Januar 2009 von seinem Amt zurück.
Als Spieler gewann Schneitberger mit dem EC Bad Tölz und der Düsseldorfer EG, wo er zum besten Spieler aller Zeiten gekürt wurde, viermal die Deutsche Meisterschaft, mit dem Nationalteam bestritt er zudem drei Olympische Spiele. Nach seinem Karriereende arbeitete der ehemalige Verteidiger als Trainer, unter anderem von 1981 bis 1983 beim Duisburger SC.

Vereinsinterne Rekorde

Torhüter des EVD, Lukas Lang
Jean-Luc Grand-Pierre, Verteidiger der Füchse
Rekordspieler
Platz Spieler Spiele
1. Andrej Teljukin 135
2. Markus Schmidt 117
3. Artjom Kostyrev 106
4. Franz-David Fritzmeier 96
5. Christian Hommel 84
Top-Scorer
Platz Spieler Punkte (T/A)
1. Adam Courchaine 50 (28/22)
2. Peter Högardh 49 (17/32)
3. Matt Dzieduszycki 42 (21/21)
Top-Torschützen
Platz Spieler Tore
1. Adam Courchaine 28
2. Matt Dzieduszycki 21
3. Trond Magnussen 17
Top-Vorlagengeber
Platz Spieler Vorlagen
1. Peter Högardh 32
2. Andrej Teljukin 28
3. Shawn McNeil 28
Strafminuten
Platz Spieler Minuten
1. Jean-Luc Grand-Pierre 184
2. Robert Francz 159
3. Jean-François Fortin 145

(alle Statistiken befinden sich auf dem Stand zum Ende der Saison 2007/08)

Bedeutende (ehemalige) Spieler

(Teamzugehörigkeit und Position in Klammern)

  • Kanada Lynn Powis
    (1979–1981, Sturm)
Der Kanadier wechselte 1979 von den Winnipeg Jets aus der World Hockey Association ins Ruhrgebiet, wo er bis 1981 für den Duisburger SC auf dem Eis stand und dabei in 57 Spielen 40 Tore und 49 Vorlagen erzielte. Seine Karriere beendete der Angreifer 1982 beim EV Füssen.
  • Kanada Ken Baird
    (1979–1982, Verteidigung)
Der ehemalige NHL-Verteidiger wechselte 1979 zusammen mit Lynn Powis von den Winnipeg Jets aus der WHA nach Duisburg, wo er seine Karriere 1982 nach 141 Spielen mit 137 Toren und derselben Anzahl Vorlagen beendete.
  • Kanada Stephen Ford
    (1979–1980, Sturm)
Der Stürmer spielte in der Saison 1979/80 beim beim Duisburger SC in der 1. Bundesliga. Später stand der Kanadier unter anderem beim Berliner Schlittschuhclub auf dem Eis.
  • USA Charly Burggraf
    (1979–1981, Sturm)
Charly Burggraf studierte an der University of North Dakota, für die er in der Collegeliga Western Collegiate Hockey Association aktiv war und wechselte anschließend nach Deutschland, wo er einen Vertrag beim Duisburger SC unterschrieb.
Der Kanadier stand in der Saison 1982/83 im Kader des Duisburger SC, für den er in 45 Spielen 71 Tore und 81 Vorlagen erzielen konnte. Aktuell ist Nethery Manager des Ligakonkurrenten DEG Metro Stars.
Doucet wechselte nach seinem Studium und zwei Jahren in der American Hockey League nach Deutschland, wo er seine Karriere zunächst in der zweiten, später in der 1. Bundesliga fortsetzte. Für den Duisburger SV erzielte der Kanadier in der Saison 1988/1989 in 27 Partien 43 Tore und 51 Assists.
  • Kanada Francois Sills
    (1988–1991, Sturm)
Der Kanadier wechselte 1988 aus Nordamerika zum Duisburger SV in die 2. Bundesliga, in der er bis 1991 in 69 Spielen 93 Treffer und 105 Vorlagen verbuchen konnte. In der DEL spielte Sills später für die Krefeld Pinguine und die Frankfurt Lions.
  • Kanada Jay Mazur
    (1996–1997, Sturm)
Der 47-fache NHL-Spieler unterbrach seine Karriere in Nordamerika in der Saison 1996/97, wo er unter anderem beim EV Duisburg in der 1. Liga aufs Eis ging und in 38 Spielen 28 Tore und 26 Vorlagen erzielte.
Der mehrfache Nationalspieler wurde zu Beginn seiner Karriere von der Düsseldorfer EG mit einer Förderlizenz beim EV Duisburg in eingesetzt, für den er in 14 Spielen der Saison 1996/97 fünf Tore und sechs Vorlagen erzielte.
Ehrhoff spielte von 1999 bis 2001 als Förderlizenzspieler beim EV Duisburg, für den er 47 Spiele bestritt und dabei vier Tore, 14 Vorlagen und 62 Strafminuten verbuchte. Inzwischen steht der Verteidiger bei den San Jose Sharks aus der National Hockey League unter Vertrag.
Brandl gewann im Lauf seiner Karriere insgesamt dreimal die Deutsche Meisterschaft und beendete seine Karriere 2004 beim EV Duisburg, wo er in 17 Spielen noch einmal fünf Tore und zwölf Vorlagen erzielen konnte.
Der aktuelle NHL-Spieler verbrachte den Lockout in der Saison 2004/05 beim EV Duisburg, für die er zehn Spiele absolvierte und dabei zwei Tore und zwei Vorlagen erzielte.
Der Kanadier stand beim EV Duisburg erstmals in der Saison 2005/06 unter Vertrag und wechselte anschließend zum Ligakonkurrenten DEG Metro Stars. Nach einem gescheiterten Versuch, sich in Nordamerika durchzusetzen, kehrte Grand-Pierre zu Beginn der Saison Spielzeit 2008/09 zu den Füchsen zurück
Der dreimalige Deutsche Meister mit den Adler Mannheim und den Krefeld Pinguinen wurde während der Saison 2007/08 an die Füchse Duisburg ausgeliehen, für die er zwölf Spiele bestritt. Im Dezember 2008 wurde Müller jedoch von seinem Arbeitgeber Adler Mannheim zu den kölner Haien transferiert.
Der Russe spielte in der DEL für die Revierlöwen Oberhausen, die Kassel Huskies sowie die Hannover Scorpions, bevor er seine Karriere 2007 nach zwei Jahren beim EV Duisburg beendete. In 135 Spielen erzielte der Abwehrspieler zehn Tore und 39 Vorlagen für die Füchse.

Teilnahmen von Spielern am All-Star-Game

Einige Spieler der Füchse Duisburg wurden für das DEL All-Star-Game nominiert, ein Freundschaftsspiel, welches seit 1998 jährlich stattfindet und in dem die herausragendsten Spieler der Deutschen Eishockey Liga gegeneinander antreten.

Teilnahmen am All-Star-Game während der Teamzugehörigkeit
Name Position Teilnahme(n) Team
Kanada Adam Courchaine Stürmer 2008 Team Nordamerika Nordamerika
Kanada Matt Dzieduszycki Stürmer 2007 Team Nordamerika Nordamerika
Kanada Jean-Luc Grand-Pierre Verteidiger 2009 Team Nordamerika Nordamerika

Trainer

In den vergangenen Jahren gab es beim EV Duisburg eine Vielzahl an Trainern, der berühmteste ist sicherlich Dieter „Didi“ Hegen, der mit fünf Jahren Amtsdauer die längste aller EVD- Trainer aufweisen kann. Unter ihm konnten die Füchse auch den größten Erfolg ihrer Vereinsgeschichte feiern, den Aufstieg in die Deutsche Eishockeyliga 2005. Bevor Hegen 2002 das Traineramt übernahm, gab es, mit Ausnahme der ersten Saison 1991/92, pro Saison mindestens einen Trainerwechsel, in den Spielzeiten 1994/95 und 2001/02 wurde der Trainer gleich zweimal gewechselt, in der Saison 2007/08 gar dreimal. Mit Rico Rossi (1999–2001 und 2002) und Eduard Nowak (1994/95 und 1997/98) waren zwei Trainer gleich zwei Mal Trainer beim EV Duisburg, Jan Benda war ebenfalls zweimal Übungsleiter in Duisburg, zum einen beim Duisburger SV und zum anderen bei den Duisburger Füchsen. Aktuell wird die DEL- Mannschaft von Didi Hegen gecoacht, der zu Beginn der Saison 2008/09 den Trainerposten übernahm, nachdem der vorherige Trainer Karel Lang aufgrund des sportlichen Misserfolges zurücktrat.

Ehemalige berühmte Trainer in Duisburg waren Jiří Hanzl, Otto Schneitberger (beide beim Duisburger SC) und Ralph Krueger (Duisburger SV), sowie Jiří Kochta und Peter Draisaitl (EV Duisburg).

  • im EV Duisburg
    • Saison 1991/92: Stephan Philipp
    • Saison 1992/93: Andreas Bukta: später Manfred Schmitz
    • Saison 1993/94: Manfred Schmitz; später Eduard Nowak
    • Saison 1994/95: Eduard Nowak; später Alexander Andjelic; später Wilfried Lahrfeld
    • Saison 1995/96: Steve Gatzos; später Walter Köberle
    • Saison 1996/97: Walter Köberle; später Jiří Kochta
    • Saison 1997/98: Jeff Pyle; später Eduard Nowak
    • Saison 1998/99: Craig Topolnisky; später Rico Rossi
    • Saison 1999/00 bis 2000/01: Rico Rossi
    • Saison 2001/02: Martin Karlsson; später Jan Benda sr.; später Rico Rossi
    • Saison 2002/03 bis 2007/08: Dieter Hegen
    • Saison 2007/08: Dieter Hegen; Franz Fritzmeier sen.; Peter Draisaitl; Karel Lang
    • Saison 2008/09: Karel Lang; Dieter Hegen; Hans-Willi Mühlenhaus

Stammverein

Der Nachwuchs ist dem Stammverein angegliedert

Im Stammverein EV Duisburg sind seit der Auslagerung der Profimannschaft in die EV Duisburg „Die Füchse“ GmbH die Nachwuchs-, Amateur- und Frauenmannschaften des Vereins organisiert. Unter dem Namen Jungfüchse spielen die Laufschüler-, die Bambini-, die Kleinschüler-, sowie die Knaben-, die Schüler-, die Jugend- und die Juniorenmannschaft des EVD, die am Spielbetrieb der jeweiligen NRW-Liga teilnehmen. Zudem startet die 1b-Auswahl der Duisburger Füchse als Amateurmannschaft in der Verbandsliga NRW. Ds Frauenteam des EV Duisburg nimmt aktuell am Spielbetrieb der Landesliga NRW teil.[1]

Spielstätte

Die Mannschaften der Füchse Duisburg tragen ihre Heimspiele in der Scania-Arena aus. Die im Jahr 1971 erbaute Eissporthalle bietet Platz für 4.840 Zuschauer, darunter 800 Sitzplätze. Die Halle ist in etwa baugleich mit denen in Iserlohn oder Herne. Im Laufe der Jahre wurde sie mehrfach umfassend renoviert, modernisiert und erweitert.

Einzelnachweise

  1. evd-jungfuechse.de, Mannschaftsübersicht auf der Homepage des Stammvereins

Weblinks


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