Agrarkredit

Der Agrarkredit ist eine Sonderform des Kredites und dient zur Finanzierung von Investitionen im Bereich der Landwirtschaft. Hierbei wird unterschieden zwischen kurzfristigen Agrar-Betriebsmittelkrediten in Form von Kontokorrentkrediten beziehungsweise Wechselkrediten zur Finanzierung von landwirtschaftlichen Betriebsmitteln und längerfristigen Agrar-Investitionsdarlehen zur Finanzierung von landwirtschaftlichen Maschinen und Baumassnahmen. Längerfristige Agrar-Investitionsdarlehen sind meistens grundpfandrechtlich besichert und werden in diesem Zusammenhang auch als landwirtschaftlicher Realkredit bezeichnet.

Spezialisiert auf Agrarkredite ist die Rentenbank.

Literatur

  • Maria Blömer: Die Entwicklung des Agrarkredits in der preußischen Provinz Westfalen im 19. Jahrhundert. Knapp, Frankfurt am Main 1998, ISBN 3-7819-0450-4 (Schriftenreihe des Instituts für Bankhistorische Forschung e.V. 16), (Zugleich: Münster (Westfalen), Univ., Diss., 1989).
  • Hans Greuer: Der Agrarkredit und seine bankmässige Organisation in der Bundesrepublik Deutschland. Triltsch, Düsseldorf 1963 (Zugleich: Köln, wirtschafts- u. sozialwiss. Diss. 1962).

Weblinks


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