Ahaus
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Ahaus
Ahaus
Deutschlandkarte, Position der Stadt Ahaus hervorgehoben
52.0755555555567.006666666666750
Basisdaten
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: Münster
Kreis: Borken
Höhe: 50 m ü. NN
Fläche: 151,24 km²
Einwohner:

38.952 (31. Dez. 2010)[1]

Bevölkerungsdichte: 258 Einwohner je km²
Postleitzahl: 48683
Vorwahlen: 02561, 02567
Kfz-Kennzeichen: BOR (vor 1975: AH)
Gemeindeschlüssel: 05 5 54 004
Stadtgliederung: 6 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Rathausplatz 1
48683 Ahaus
Webpräsenz: www.ahaus.de
Bürgermeister: Felix Büter (CDU)
Lage der Stadt Ahaus im Kreis Borken
Kreis Borken Nordrhein-Westfalen Kreis Kleve Kreis Wesel Kreis Coesfeld Kreis Coesfeld Niedersachsen Kreis Steinfurt Niederlande Raesfeld Heiden Rhede Bocholt Borken Reken Velen Stadtlohn Heek Ahaus Gescher Legden Schöppingen Gronau Vreden Südlohn IsselburgKarte
Über dieses Bild

Die Stadt Ahaus liegt im westlichen Münsterland im Nordwesten des Bundeslands Nordrhein-Westfalen und ist eine Mittlere kreisangehörige Stadt des Kreises Borken im Regierungsbezirk Münster.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Die Stadt liegt nahe der Grenze zu den Niederlanden an dem Kleinfluss Ahauser Aa. Ahaus besteht aus den Ortsteilen:

Geschichte

Die erste schriftliche Erwähnung des Adelssitzes Haus an der Aa datiert um 1030. Zu Beginn des 14. Jahrhunderts erhielt Ahaus die Stadtrechte. Die so genannte Herrschaft Ahaus fiel 1406 an die Fürstbischöfe von Münster.

Auf den 4. Oktober 1650 datiert der Besuch des neuen Fürstbischofs von Münster Christoph Bernhard von Galen. Auf dessen Veranlassung wurde auch 1653 die erste deutsche Fayence-Manufaktur in Ahaus gegründet. Diese wurde bereits 1657 wieder geschlossen. Es kam 1688 zum Abriss der alten Burg auf Veranlassung des Fürstbischofs Friedrich Christian von Plettenberg. Der Neubau des barocken Wasserschlosses nach den Plänen des Ambrosius von Oelde wurde 1690 fertiggestellt. Die Gesamtanlage mit Gartenareal war 1718 fertig. 1763 bis 1767 datiert die Modernisierung des Schlosses unter der Leitung von Johann Conrad Schlaun. Errichtet wurden der gartenseitige Mittelrisalit und die Gartentreppe. Das barocke Wasserschloss zählt noch heute zu den zentralen Sehenswürdigkeiten der Stadt.

1803 fielen Herrschaft und Schloss Ahaus durch den Reichsdeputationshauptschluss an die Fürsten zu Salm-Salm und Salm-Kyrburg (Fürstentum Salm). Nach kurzzeitiger Zugehörigkeit zu Frankreich ab 1810 (in dieser Zeit hatte Frankreich das Fürstentum Salm annektiert) kam die Stadt 1813 unter preußische Herrschaft.

1829 wurde Schloss Ahaus an Hermann Oldenkott aus Amsterdam verkauft und in der gesamten Anlage eine Tabakfabrik eingerichtet.

Der Stadtbrand vom 13. Oktober 1863 zerstörte die Stadt fast völlig.

Im Jahre 1881 erfolgte die Gründung einer Zündwarenfabrik. Zwei Jahre später wurde die Westfälische Jutespinnerei und -weberei gegründet. Im Jahre 1886 errichtete die Jutefabrik ihre Arbeitersiedlung, die Kolonie und das heutige Stadtgebiet Oldenburg. Es entstand in einem Teil der damaligen Bauerschaft Ammeln. Der Name Oldenburg führt auf die alte Flurbezeichnung die Ollenburg zurück.

Im Zweiten Weltkrieg wurde das Wasserschloss durch einen Bombenangriff zerstört. 1949 wurde es durch Kreis und Stadt Ahaus wiederaufgebaut. Im Zuge der kommunalen Neugliederung wurden das Amt Wüllen (bestehend aus den Gemeinden Wüllen und Ammeln) am 1. Juli 1969 aufgelöst und Wüllen und Ammeln in die Stadt Ahaus eingegliedert.[2] Am 1. Januar 1975 wurde dann, ausgelöst durch das Münster/Hamm-Gesetz, das Amt Wessum mit den Gemeinden Alstätte, Ottenstein und Wessum (einschließlich Graes) eingemeindet.[3] Die Stadt verlor dabei den Kreissitz an Borken.

Am 17. September 1879 wurde an der Wüllener Straße die erste evangelische Kirche in Ahaus eingeweiht, die nach einem Entwurf des Berliner Architekten August Orth entstand. Im März 1945 wurde der Kirchenbau durch Kriegseinwirkungen stark beschädigt, nach dem Wiederaufbau dann 1954 weitgehend umgestaltet. Unter anderem wurde der Glockenturm erneuert und in den Westgiebel des Kirchenschiffes ein neues Rundfenster eingebaut.

Die katholische Kirche St. Mariä Himmelfahrt mit dem hohen Glockenturm ist das beherrschende Gebäude auf dem Marktplatz in Ahaus. Bereits in der Frühzeit der Ahauser Geschichte stand an dieser Stelle eine Kirche. Im Jahre 1965 wurde das alte Kirchenschiff bis auf den neugotischen Turm abgerissen und an seine Stelle die neue Kirche nach einem Entwurf des Architekten Erwin Schiffer, Köln, errichtet. Beherrscht wird die Ansicht des Kirchenbaus durch rasterartige, schneeweiße Betonelemente mit bunter Verglasung. Diese Fenster sind von Georg Meistermann geschaffen worden. Robert Gernhardt schrieb über den Neubau das Gedicht St. Horten in Ahaus, das sich auf eine oberflächliche Ähnlichkeit der Architektur der Kirche mit den Rasterfassaden der zeitgenössischen Neubauten des Warenhaus-Unternehmens Horten AG bezieht.

Die katholische Kirche St. Josef wurde 1952 als einschiffiger Ziegelbau mit geradem Chorabschluss errichtet. Im Innern befindet sich der alte Kreuzweg aus Sandstein, der ursprünglich zur alten, abgerissenen Kirche St. Mariä Himmelfahrt gehörte.

Am östlichen Rand des bebauten Areals der Stadt liegt die Ammelner Kapelle. Das kleine Gotteshaus wurde im neugotischen Stil 1881 neu aufgebaut, nachdem es bald nach der Ersterrichtung in 1733 niedergebrannt war.

Zu den letzten sichtbaren Zeugnissen der jüdischen Gemeinde gehört der erhaltene jüdische Friedhof.[4]

Überregionale Bekanntheit erlangte der Ort durch den Widerstand der Bürgerinitiative Kein Atommüll in Ahaus e. V (BI Ahaus) und vieler anderer Gruppierungen gegen den Bau und Betrieb des umstrittenen Brennelementezwischenlagers (auch Transportbehälterlager Ahaus genannt, BZA) und die damit verbundenen Castortransporte.

Politik

Stadtrat von Ahaus

Stadtrat von Ahaus: Wähleranteil und Sitze der Parteien, direkt-gewählter Bürgermeister
Wahl
CDU
SPD
Bündnis 90/Die Grünen
FDP
Die Linke
Unabhängige Wählergemeinschaft Kreis Borken
WGW Total Bürgermeister Partei
XII.: 1994 51,1 % 22 26,3 % 11 - 1,9 % 0 - 8 41
XIII.: 1999 58,5 % 25 18,9 % 8 2,0 % 1 1,2 % 0 - 8 42 Dirk Korte CDU
XIV.: 2004 55,8 % 23 15,8 % 7 3,7 % 2 5,0 % 2 - 15,2 % 6 4,5 % 2 42 Felix Büter CDU
XV.: 2009 49,7 % 21 15,6 % 7 4,6 % 2 8,0 % 3 2,0 % 1 15,2 % 6 4,8 % 2 42 Felix Büter CDU
Quellen: Die Landeswahlleiterin, Information und Technik, e.a. - Stärkste Fraktion farblich hervorgehoben.
siehe auch: Kommunalwahlen in Nordrhein-Westfalen 2009

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Eisenbahnverkehr

Ahaus liegt an der Westmünsterlandbahn, die im Stundentakt durch die Prignitzer Eisenbahn bedient wird.

Straßenverkehr

Ahaus ist über die A 31 (Anschlussstelle 32 Legden/Ahaus und Anschlussstelle 33 Ahaus-Nord/Heek) an das Autobahnnetz angeschlossen.

Busverkehr

Ahaus wird durch eine Stadtbuslinie und durch mehrere Regionalbuslinien der Regionalverkehr Münsterland GmbH erschlossen. Für Radfahrer gibt es von Mai bis Oktober den sogenannten Fietsenbus, der mit einem Anhänger die Mitnahme von Fahrrädern im Münsterland ermöglicht.

Flugverkehr

Die nächsten Flughäfen befinden sich in Greven (Flughafen Münster/Osnabrück, etwa 60 km) und in Enschede in den Niederlanden (Flughafen Twente, etwa 25 km). Des Weiteren liegt der Flugplatz Stadtlohn-Wenningfeld in der näheren Umgebung. Dieser ist allerdings eher für Hobbypiloten relevant.

Ansässige Unternehmen

Die Stadt hat eine mittelständische Wirtschaftsstruktur mit vielen Branchen. Neben dem Softwareanbieter Tobit Software, dem Türenhersteller Herholz oder dem Brennelementezwischenlager ist es auch Firmenstandort mehrerer mittelständischer Unternehmen:

  • Produzierendes Gewerbe 42,61 %
    • Verarbeitendes Gewerbe, Bergbau 33,61 %
    • Baugewerbe 9,00 %
  • Handel, Gastgewerbe und Verkehr 22,98 %
    • Handel 17,93 %
    • Gastgewerbe, Verkehr, Nachrichtenübermittlung 5,05 %
  • Sonstige Dienstleistungen 32,67 %
    • Kredit- und Versicherungsgewerbe 2,20 %
    • Grundstückswesen, Vermietung, Unternehmensdienstl. 8,32 %
    • Öffentliche Verwaltung u. ä. 3,59 %
    • Sonstige öffentliche und private Dienstleistungen 18,56 %
  • Land- und Forstwirtschaft, Fischerei 1,03 %

Bildung und Kultur

Allgemeines

Zu den seit 1952 stattfindenden Schlosskonzerten Ahaus, veranstaltet vom Kreis Borken und der Stadt Ahaus finden über das Jahr verteilt Konzerte führender Interpreten, vornehmlich Kammermusik im 1996 renovierten Fürstensaal des Schlosses statt.

Seit 2002 beherbergt das Torhaus des Schlosses ein Schulmuseum. Zu den bedeutendsten Vereinen zählt der über 400 Jahre alte Bürger- und Junggesellenschützenverein e.V. 1584/1606, die Städtische Kapelle Ahaus 1883 e.V., der Spielmannszug Ahaus 1896 e.V. sowie der 100 Jahre alte Schützenverein Feldmark 05.

Schulen

Die Stadt Ahaus unterhält zur Zeit:

  • 8 Grundschulen
  • 2 Hauptschulen
  • 2 Realschulen
  • 2 Gymnasien (davon ein Bischöfliches Gymnasium, Träger: Bischöfliches Generalvikariat, Münster)
  • 2 Förderschulen
  • 3 Berufskollegs
  • Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung in Ahaus
  • Berufskolleg für Technik
  • Lise-Meitner Berufskolleg
  • Berufsbildungsstätte Westmünsterland und Technische Akademie Ahaus
  • Außenstelle der Fachhochschule Gelsenkirchen

In Ahaus gehen täglich ca. 14.000 Schülerinnen und Schüler in die oben genannten Schulen, Ahaus stellt damit ein bedeutendes Schulzentrum in der Region dar.

Euregio-Kunstroute

Es befinden sich auf der 60 Radkilometer umfassenden Kunstroute:

  • "Annäherung" von Piotr Sonnewend: Auf einer Rasenfläche zwischen Stadthalle und evangelischer Kirche ist diese fünfteilige Skulptur mit einer Gesamtlänge von 13 Metern aufgestellt. Granit und Kupfer sind die kontrastreichen Materialien, von denen sich je zwei der hohen Mittelskulptur nähern. Die Skulptur ist eine symbolische Darstellung der sich von beiden Seiten einer Grenze nähernden Menschen.
  • "Brunnen< (Fontein)" von Boni Stirnberg: Im Gegensatz zu den meist abstrakten Kunstwerken der Kunstroute bleibt die Gestaltung durch den Aachener Künstler in figürlich, gegenständlichen Darstellungen verhaftet. Bäurerin, Holzschuhmacher und andere Handwerksberufe aber auch das Ahauser Wasserfräulein reizen mit ihren beweglichen Gliedmaßen besonders Kinder mit den dargestellten Figuren Kontakt aufzunehmen.
  • "Quellen - Fließen - Versickern - Trinken" von Kalkmann Kontakt-Kunst: Direkt an der St. Mariä Himmelfahrtskirche im Stadtzentrum gelegen wurde diese 30 Meter lange Brunnenskulptur im Rahmen einer Kontakt-Kunst Aktion 2006 vor Ort durch die beiden Bildhauer Hans-Werner Kalkmann und Jens Kalkmann erstellt. Fünf schwarze Sienit-Stelen spenden aus Quelltöpfen Wasser, das auf unterschiedlich lange Flächen aus rotem Granit abläuft. Die dem Marktplatz zugewandte Stele spendet dem durstigen Radwanderer und allen anderen bei Betätigung eines Sensorknopfes erfrischendes Trinkwasser. Bei Dunkelheit werden die Stelen über ein Glasfaserlichtleitsystem beleuchtet.

Sport

Der VfL Ahaus 1892 e.V. vereint unter seinem Dach folgende Sportarten: Basketball, Handball, Lauftreff, Leichtathletik, Radsport, Schwimmen, Tanzen, Tennis, Tischtennis, Turnen und Volleyball. Natürlich wird auch das Sportabzeichen abgenommen und es gibt die Möglichkeit Kraftsport zu betreiben. Außerdem finden laufend weitere Sportkurse im Bereich "Fitness & Gesundheit" für Mitglieder und Nichtmitglieder statt.

Die erste Herrenmannschaft von SV Eintracht Ahaus spielt zur Zeit in der Fußball Landesliga Staffel 4 im Fußballverband Westfalen.

In der Saison 1985/86 wurde der ESC Ahaus in der Eishockey-Regionalliga Nord Meister. Im Endspiel um die deutsche Eishockeyregionalligameisterschaft unterlagen die Ahauser jedoch Hedos München. Der ESC Ahaus wurde aufgelöst, nachdem der Betrieb der Eissporthalle in Ahaus eingestellt wurde.

Auf Bundesebene im Inline-Skaterhockey spielt die erste Herrenmannschaft der „Ahauser Maidy Dogs“ (Ahauser Maidy Dogs e.V.). Nach 3 Jahren in der 2. Bundesliga Nord gelang in der Saison 2008 der Wiederaufstieg in die höchste deutsche Spielklasse des Bundesverbandes Inline-Skaterhockey Deutschland, also in die 1. Bundesliga Nord.

Die DLRG Ortsgruppe Ahaus ist mit über 2500 Mitgliedern einer der größten Sportvereine im Stadtgebiet und die größte DLRG Gliederung in Deutschland.

Jeder der Ahauser Ortsteile besitzt einen Fußballclub, der in der Kreisliga spielt.

Persönlichkeiten

Einzelnachweise

  1. Amtliche Bevölkerungszahlen. Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW), abgerufen am 27. Juni 2011. (Hilfe dazu)
  2. Normebene - recht.nrw.de
  3. Martin Bünermann, Heinz Köstering: Die Gemeinden und Kreise nach der kommunalen Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1975, ISBN 3-555-30092-X.
  4. Nathanja Hüttenmeister: Jüdischer Friedhof Ahaus. Salomon Ludwig Steinheim-Institut, Duisburg 2010, ISBN 978-3-9807566-6-2.
  5. http://www.rwth-aachen.de/aw/main/deutsch/Themen/Einrichtungen/Verwaltung/dezernat/Pressemitteilungen_der_RWTH/_/~bchj/Membranexperte_Matthias_Wessling_verstae/.

Weblinks

 Commons: Ahaus – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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