Ahausen (Bermatingen)
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Bermatingen
Bermatingen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Bermatingen hervorgehoben
47.7291666666679.35440Koordinaten: 47° 44′ N, 9° 21′ O
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Tübingen
Landkreis: Bodenseekreis
Höhe: 440 m ü. NN
Fläche: 15,45 km²
Einwohner: 3886 (31. Dez. 2007)[1]
Bevölkerungsdichte: 252 Einwohner je km²
Postleitzahl: 88697
Vorwahl: 07544
Kfz-Kennzeichen: FN
Gemeindeschlüssel: 08 4 35 005
Adresse der Gemeindeverwaltung: Salemer Straße 1
88697 Bermatingen
Webpräsenz:
Bürgermeister: Martin Rupp
Lage der Gemeinde Bermatingen im Bodenseekreis
Karte

Bermatingen ist eine Gemeinde im Bodensee-Hinterland, etwa vier Kilometer westlich von Markdorf.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Bermatingen liegt im Linzgau südwestlich des Gehrenbergs im Tal der Seefelder Aach.

Gemeindegliederung

Bermatingen besteht aus den Ortsteilen Bermatingen und Ahausen. Zum Ortsteil Bermatingen gehören auch die Weiler Autenweiler und Wiggenweiler.

Geschichte

Seit dem 3. Jahrhundert wurde die Örtlichkeit von Alemannen besiedelt. Bermatingen wurde im Jahr 779 erstmals urkundlich erwähnt. Ab 1390 war das Dorf der Reichsabtei Salem angegliedert und beherbergte von 1424 bis 1802 selbst ein Kloster. 1525 im Bauernkrieg sammelte sich der Seehaufen unter Eitelhans Ziegelmüller in Bermatingen. Mit dem Reichsdeputationshauptschluss fiel Bermatingen an Baden.

Ahausen

Wappen

Ahausen wird bereits im Jahr 752 erstmals urkundlich erwähnt. Seit 1972 ist Ahausen ein Teilort von Bermatingen mit eigener Ortsverwaltung. In Ahausen leben etwa 1000 Menschen.

Eingemeindungen

  • 1972: Ahausen

Religionen

Kapelle St. Jakob, Ahausen

In Bermatingen gibt es seit je eine römisch-katholische Kirche, die seit 1283 Pfarrkirche und eine der Urkirchen im Bodenseeraum ist.

Die evangelischen Gläubigen sind nach Markdorf eingepfarrt.

Politik

Bermatingen hat sich mit der Stadt Markdorf sowie den Gemeinden Deggenhausertal und Oberteuringen zu einem Gemeindeverwaltungsverband zusammengeschlossen.

Gemeinderat

Bei der Kommunalwahl am 13. Juni 2004 ergab sich folgende Sitzverteilung:

  • FW - 36,7% (+3,8) - 6 Sitze (+1)
  • CDU - 32,2% (-3,3) - 5 Sitze (=)
  • LBU (Liste für Bürgernähe und Umwelt) - 17,3% (+0,0) - 2 Sitze (=)
  • SPD - 13,8% (-0,5)- 2 Sitze (=)

Wappen

Bermatingens Wappentier ist der Bär.

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Bermatingen hat einen Bahnhof an der Bahnlinie Friedrichshafen-Radolfzell, ebenso ist die Gemeinde mit Buslinien mit Markdorf, Salem und Meersburg verbunden. Bermatingen gehört dem Bodensee-Oberschwaben-Verkehrsverbund (bodo) an.

Landwirtschaft

Das Gemeindegebiet ist vom Obstbau (auf 114 Hektar) und Weinbau (auf 35 Hektar - Anbaugebiet Baden, Region Bodensee) geprägt. Außerdem gibt es 372 Hektar Waldfläche.

Ansässige Unternehmen

Bermatingen ist Stammsitz des weltweit tätigen Maschinenbaukonzerns Rohwedder AG Gruppe (weltweit 754 Mitarbeiter), der sich auf Montagetechnik spezialisiert hat. Im Ortsteil Ahausen hat die Bernhard Widemann Bodensee-Kelterei GmbH ihren Sitz, sie ist einer der größten Direkt-, Bio- und Fruchtsaftkonzentratproduzenten in Deutschland.

Bildungseinrichtungen

Bermatingen verfügt über eine eigene Grundschule und zwei Kindergärten in kirchlicher Trägerschaft. Die Grundschule Ahausen ist 2003 nach erfolgter Sanierung und Erweiterung der Grundschule in Bermatingen geschlossen worden.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Pfarrkirche St. Georg, Bermatingen

Im gut erhaltenen historische Dorfkern Bermatingens, der als Ganzes unter Denkmalschutz steht, erwarten den Besucher neben zahlreichen alten Fachwerkhäusern die gotische Kirche St. Georg, gebaut etwa 1390, geweiht 1422, mit romanischem Turm und teils barocker Innenausstattung und umfangreicher Freskenausmalung.

Im Ortsteil Ahausen steht die Kapelle St. Jakobus. Die spätgotische Kapelle ist im Kern romanisch und mit teils sehr gut erhaltenen gotischen Fresken ausgemalt.

Einzelnachweise

  1. Statistisches Landesamt Baden-Württemberg: Bevölkerungsstand

Weblinks


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