Airischwand

Airischwand ist ein Kirchdorf im nördlichen Landkreis Freising (Oberbayern). Der Ort liegt inmitten der Hallertau, etwa 22 Kilometer nordöstlich der Kreisstadt Freising. In dem Dorf leben 51 Einwohner (Stand: 31. Dezember 2004). Seit 1978 ist Airischwand Gemeindeteil der Marktgemeinde Nandlstadt.

Geschichte

Airischwand wurde erstmals im Jahr 775 unter dem Namen Archinswenti urkundlich erwähnt.

Der Ort war bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts Sitz einer Obmannschaft. Zu ihr gehörten neben dem Hauptort auch das Dorf Hausmehring, die Weiler Ried (Bauernried), Griendling (Großgründling), Ammersberg und Bergen (Faistenberg) sowie die Einöden Rehloh, Gütersberg und Ziegl.

Im Zuge der Gemeindebildung nach dem Zweiten Gemeindeedikt wurde Ziegl 1818 zum Markt Nandlstadt, in dessen Burgfrieden es lag, eingemeindet. Dafür wurden die einschichtigen Güter Goglhof, Haider, Kainrad, Stadlhof und Zulehen nach Airischwand eingegliedert, im Jahr 1822 auch der Weiler Haslreuth aus der Gemeinde Reichersdorf.

Mit der Gemeindegebietsreform wurde die Gemeinde Airischwand am 1. Mai 1978 aufgelöst. Die Gemeindeteile Airischwand, Bauernried, Faistenberg, Großgründlach, Hausmehring, Kainrad, Rehloh und Zulehen wurden nach Nandlstadt eingemeindet, die Gemeindeteile Ammersberg, Goglhof, Gütersberg, Haider, Haslreuth, Holzhaus und Stadlhof wurden in der Gemeinde Hörgertshausen eingegliedert.

Sehenswürdigkeiten

Das Ortsbild wird geprägt von der spätgotischen Backsteinkirche St. Silvester. Sie wurde gegen Ende des 15. Jahrhunderts errichtet.

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