Erzbischof von Köln
Die sieben Kurfürsten wählen Heinrich VII. zum König. Die Kurfürsten, durch die Wappen über ihren Köpfen kenntlich, sind, von links nach rechts, die Erzbischöfe von Köln, Mainz und Trier, der Pfalzgraf bei Rhein, der Herzog von Sachsen, der Markgraf von Brandenburg und der König von Böhmen.

Der Erzbischof von Köln war bis 1803 einer der Kurfürsten im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation.

Die folgenden Personen waren
Bischöfe bzw. Erzbischöfe von Köln
Name von bis Anmerkungen
Bischöfe    
Maternus 313/314  
Euphrates ca. 343 346
Severin 397  
Carentinus 565 567
Everigisil 590  
Solatius 614  
Sunnoveus    
Remedius vor 627  
Kunibert ca. 627 nach 648
Botandus nach 648 ca. 690
Stephan ca. 690 692/694
Giso 692/694 711
Anno I. 711/715 715
Faramundus 711/716 723
Alduin 721/723 737
Reginfrid 737 743/745
Agilolf 746/747 nach 748
Hildegar 753  
Berthelmus 762  
Ricolf 768 777/782
Erzbischöfe seit 795
Hildebold 787 818
Hadebald 819 841
Liutbert 842  
Hilduin 842 848/849
Gunthar von Köln (Gerulfinger) 850 863 Abgesetzt; † 873
Hugo Abbas (Elekt) 864  
Willibert 870 889
Hermann I. (Ezzonen) 889/890 924
Wichfrid 924 953
Brun (Bruno I.) 953 965
Folcmar 965/966 969
Gero 969 976
Warin 976 985
Everger 985 999
Heribert 999 1021
Pilgrim 1021 1036
Hermann II. (Ezzonen) 1036 1056
Anno II. 1056 1075
Hildolf 1076 1078
Sigewin von Are 1078 1089
Hermann III. von Hochstaden 1089 1099
Friedrich I. von Schwarzenburg 1100 1131
Bruno II. von Berg 1131 1137
Hugo von Sponheim 1137  
Arnold I. 1137 1151
Arnold II. von Wied 1151 1156
Friedrich II. von Berg 1156 1158
Rainald von Dassel 1159 1167
Philipp I. von Heinsberg 1167 1191
Bruno III. von Berg 1191 1193 Amtsverzicht; † um 1200
Adolf I. von Altena 1193 1205 Abgesetzt durch den Papst; † 1220
Brun(o) IV. von Sayn 1205 1208
Dietrich I. von Hengebach 1208 1212/15 1212 Abgesetzt im Namen des Papstes; Absetzung 1215 durch den Papst bestätigt; † um 1224
Engelbert I. von Berg 1216 1225
Heinrich I. von Müllenark 1225 1238
Konrad I. von Hochstaden 1238 1261
Engelbert II. von Falkenburg 1261 1274
Siegfried von Westerburg 1275 1297
Wigbold von Holte 1297 1304
Heinrich II. von Virneburg 1304 1332 vom Papst frei ernannt
Walram von Jülich 1332 1349 vom Papst frei ernannt
Wilhelm von Gennep 1349 1362 vom Papst frei ernannt
Adolf II. von der Mark 1363 1364 war 1357-1363 Bischof von Münster; vom Papst frei ernannt
Engelbert III. von der Mark 1364 1368 war 1345-1364 Bischof von Lüttich; seit 1366 ohne Geschäftsführung; vom Papst frei ernannt
1366 1370 Kuno von Falkenstein, 1366–1370 Administrator des Erzbistums, mit dem Titel Koadjutor; 1362-1388 Erzbischof von Trier
Friedrich III. von Saarwerden 1370 1414 vom Papst auf Vorschlag des Kapitels ernannt
Dietrich II. von Moers 1414 1463 seit 1415 auch Administrator des Bistums Paderborn
Ruprecht von der Pfalz 1463 1478 seit 1473 amtsverhindert
Hermann von Hessen, 1473–1480 Administrator des Erzbistums
Hermann IV. von Hessen 1480 1508 seit 1498 auch Bischof von Paderborn
Philipp II. von Daun 1508 1515
Hermann V. von Wied 1515 1547 war gleichzeitig Bischof von Paderborn; Amtsverzicht
1546 1547 Adolf von Schaumburg, Administrator des Erzbistums
Adolf III. von Schaumburg 1547 1556 seit 1533 Koadjutor
Anton I. von Schaumburg 1556 1558
Johann Gebhard von Mansfeld 1558 1562
Friedrich IV. von Wied 1562 1567 Amtsverzicht; † 1568
Salentin von Isenburg 1567 1577 seit 1574 auch Bischof von Paderborn; Amtsverzicht
Gebhard I. von Waldburg 1577 1582 Abgesetzt; † 1601
Ernst von Bayern 1583 1612 war gleichzeitig Bischof von Münster, Lüttich, Hildesheim, Freising
Ferdinand von Bayern 1612 1650 seit 1595 Koadjutor, war gleichzeitig Bischof von Hildesheim, Lüttich, Münster, Paderborn
Maximilian Heinrich von Bayern 1650 1688 war Koadjutor, war gleichzeitig Bischof von Lüttich, Hildesheim, Münster und Abt von Stablo-Malmedy
1688 1688 Wilhelm Egon von Fürstenberg war erwählter Koadjutor und Kapitularvikar
Joseph Clemens von Bayern 1688 1723 war gleichzeitig Bischof von Lüttich, Hildesheim, Freising, Regensburg
Clemens August I. von Bayern 1723 1761 seit 1722 Koadjutor, war gleichzeitig Bischof von Münster, Paderborn, Hildesheim, Osnabrück und Hochmeister des Deutschen Ordens
Maximilian Friedrich von Königsegg-Rothenfels 1761 1784 war gleichzeitig Bischof von Münster
Maximilian Franz von Österreich 1784 1801 seit 1780 Koadjutor, war gleichzeitig Bischof von Münster und Hochmeister des Deutschen Ordens
1801 1822 Johann Hermann Joseph Freiherr von Caspars zu Weiss als Kapitularvikar
Ferdinand August von Spiegel 1824 1835
Clemens August II. Droste zu Vischering 1835 1845 seit 1837 amtsverhindert
1837 1841 Johann Hüsgen als Apostolischer Generalvikar
1841 Johann Jakob Iven als Apostolischer Administrator
1841 1845 Johannes von Geissel als geschäftsführender Koadjutor
Johannes Kardinal von Geissel 1845 1864 seit 1841 Koadjutor, war Vorsitzender der Fuldaer Bischofskonferenz
Paulus Kardinal Melchers 1866 1885 1874–1885 amtsverhindert, seit 1885 Kurienkardinal, war Vorsitzender der Fuldaer Bischofskonferenz
Philipp III. Kardinal Krementz 1885 1899 war Vorsitzender der Fuldaer Bischofskonferenz
Hubert Theophil Simar 1899 1902
Antonius II. Kardinal Fischer 1902 1912
Felix Kardinal von Hartmann 1912 1919 war Vorsitzender der Fuldaer Bischofskonferenz
Karl Joseph Kardinal Schulte 1920 1941
Joseph I. Kardinal Frings 1942 1969 war Vorsitzender der Fuldaer Bischofskonferenz; Amtsverzicht
Joseph II. Kardinal Höffner 1969 1987 seit 1968 Koadjutor und Titularerzbischof von Aquileja, war Vorsitzender der deutschen Bischofskonferenz; Amtsverzicht
1987 1989 Hubert Luthe, Diözesanadministrator
Joachim Kardinal Meisner 1989  


Siehe auch:

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