Eschwiller
Eschwiller
Wappen von Eschwiller
Eschwiller (Frankreich)
Eschwiller
Region Elsass
Département Bas-Rhin
Arrondissement Saverne
Kanton Drulingen
Gemeindeverband Communauté de communes d’Alsace Bossue.
Koordinaten 48° 52′ N, 7° 7′ O48.8594444444447.115296Koordinaten: 48° 52′ N, 7° 7′ O
Höhe 296 m (252–345 m)
Fläche 3,49 km²
Einwohner 165 (1. Jan. 2008)
Bevölkerungsdichte 47 Einw./km²
Postleitzahl 67320
INSEE-Code

Eschwiller (deutsch Eschweiler) ist eine französische Gemeinde im Département Bas-Rhin in der Region Elsass. Sie gehört zum Kanton Drulingen und zum Kommunalverband Alsace Bossue.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Eschwiller liegt am Rehbach im Westen des Krummen Elsass, 56 Kilometer nordwestlich von Straßburg, 15 Kilometer nordöstlich von Sarrebourg und 5,7 Kilometer westlich des Kantonshauptorts Drulingen, zwischen den Nachbargemeinden Hirschland im Südwesten und Eywiller im Nordosten.[1] Die Autoroute A4, die hier mit der Europastraße 25 identisch ist, verläuft östlich des Ortskerns.

Geschichte

Eschwiller wurde als Ascovillare 718 erstmals urkundlich erwähnt. Der Ortsname wurde aus den germanischen Worten „Esche“ und „Weiler“ zusammengesetzt.[2] Im Hundertjährigen Krieg (1337-1453) wurde die Ortschaft verlassen und erst 1690 wieder besiedelt. Die Siedler waren Katholiken aus Lothringen und der Picardie.

1793 wurde die Grafschaft Saarwerden von Frankreich beansprucht und Eschwiller erhielt im Zuge der Französischen Revolution (1789-1799) als Eschveiller den Status einer Gemeinde und 1801 das Recht auf kommunale Selbstverwaltung. Durch Gebietsänderungen nach dem Deutsch-Französischen Krieg (1870-1871) und dem Ersten Weltkrieg (1914-1918) gehörte Eschwiller von 1871 bis 1919 zu Deutschland.[3]

Sehenswürdigkeiten

Die Pfarrkirche Notre-Dame-de-l’Assomption wurde von 1771 bis 1772 unter der Leitung des Architekten Friedrich Joachim Stengel (1694-1787) nach dem Plan der Kirche von Lorentzen gebaut. 1851 wurden Reparaturarbeiten durchgeführt. Von 1906 bis 1910 wurde die Kirche renoviert und ein neuer Glockenturm erbaut. 1995 wurde die Kirche restauriert, die 1992 in das Zusatzverzeichnis der Monuments historiques (historische Denkmale) eingetragen worden war.[4]

Wirtschaft

Wichtige Erwerbszweige der Eschwillerois sind Mischkultur und Viehzucht. Es gibt eine Molkereigenossenschaft vor Ort.[5]

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Eschwiller auf Annuaire-mairie.fr (französisch) Abgerufen am 20. Februar 2010
  2. Ernest Nègre: Toponymie générale de la France. 2, Librairie Droz, 1996, ISBN 9782600001335, S. 720 (in Google Books, abgerufen am 20. Februar 2010). (französisch)
  3. Eschweiler auf Cassini.ehess.fr (französisch) Abgerufen am 20. Februar 2010
  4. Eschwiller in der Base Mérimée des Ministère de la culture (französisch) Abgerufen am 20. Februar 2010
  5. http://www.quid.fr/communes.html?mode=detail&id=125&req=Eschwiller Eschwiller auf quid.fr (französisch) Abgerufen am 20. Februar 2010, seit dem 25. März 2010 nicht mehr abrufbar.

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