Aiwanger

Hubert Aiwanger (* 26. Januar 1971 in Rottenburg an der Laaber) ist ein bayerischer Politiker. Er ist der Landesvorsitzende der Freien Wähler in Bayern (Vorsitzender des Landesverbandes der Freien Wähler in Bayern e.V. und der Freien Wähler-Wählergruppe) sowie Fraktionsvorsitzender der Freien Wähler im Bayerischen Landtag.

Inhaltsverzeichnis

Biografie

Beruflicher Werdegang

Nach seinem Abitur und dem Wehrdienst absolvierte der gelernte Landwirt ein Studium zum Diplomingenieur (FH) der Landwirtschaft an der Fachhochschule Weihenstephan mit Hilfe eines Stipendiums der CSU-nahen Hanns-Seidel-Stiftung[1].

Politische Laufbahn

Aiwanger schloss sich wenige Monate vor der Kommunalwahl 2002 den Freien Wählern an, war Kandidat für den Stadtrat von Rottenburg an der Laaber, scheiterte jedoch knapp. Seine Laufbahn bei den Freien Wählern (FW) verlief dann rasch über die Stationen Ortsvorsitzender von Rottenburg, ab November 2004 Kreisvorsitzender von Landshut und eine kurze Amtszeit als 1. Bezirksvorsitzender in Niederbayern. Auf der Delegiertenversammlung der Freien Wähler am 25. März 2006 im oberbayerischen Garching wurde er überraschend in einer Stichwahl mit knapper Mehrheit (340 zu 322 abgegebenen Stimmen) zum Landesvorsitzenden gewählt, nachdem die bisherigen Vorsitzenden nicht mehr kandidiert hatten.

Aiwanger tritt damit die Nachfolge des langjährigen Vorsitzenden Armin Grein in einem der stärksten FW-Landesverbände mit über 40.000 Mitglieder an. Sein politisches Ziel bei der Landtagswahl am 28. September 2008, mit den Freien Wählern erstmals in den Bayerischen Landtag einzuziehen, war erfolgreich.

Hubert Aiwanger ist seit März 2008 Stadtrat von Rottenburg a.d. Laaber und Kreisrat in Landshut.

Seinen bisher größten politischen Erfolg erzielte Aiwanger am 28. September 2008, als er die FW-Bayern mit 10,2% in den bayerischen Landtag führte. Insgesamt sind die Freien Wähler Bayern drittstärkste Fraktion mit 21 Sitzen im bayerischen Landtag. Er selbst kandidierte im Stimmkreis Landshut und führte die Liste Niederbayerns mit knapp 30.000 Gesamtstimmen an und zog in den Landtag ein.

Am 3. Oktober 2008 wurde er zum Fraktionsvorsitzenden der Freien Wähler im Landtag gewählt.

Privates und Ehrenämter

Aiwanger ist ledig und wohnt in Rahstorf (zum Ortsteil Inkofen von Rottenburg gehörend). Er ist seit Frühjahr 2004 Erster Vorsitzender der Kreisgruppe Rottenburg des Bayerischen Jagdschutz-Verbandes. Außerdem ist er Vorstandsmitglied im „Bildungswerk für Kommunalpolitik Bayern e. V.“. Zeitweise war er Vorsitzender des Altstipendiatenclubs (CdAS) der Hanns-Seidel-Stiftung im Bezirk Niederbayern. Aiwangers Markenzeichen ist sein zum o mutiertes dunkelgesprochenes a.

Einzelnachweise

  1. Deutschlandfunk, Hintergrund vom 20.8.2008

Weblinks


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