Eurhythmie

Eurhythmie

Die Eurythmie (von altgr. εὖ (gut, richtig) und ῥυθμὀς (Rhythmus), etwa „Gleich- und Ebenmaß in der Bewegung“ oder „schöne Bewegung“) ist eine expressive Tanzkunst, die Anfang des 20. Jahrhunderts (zwischen 1908 und 1925) in Deutschland und der Schweiz auf Anregung von Rudolf Steiner, dem Begründer der Anthroposophie, entstand. Äußerlich ähnelt sie entfernt dem klassischen Ballett, sie wird aber im Allgemeinen weniger artistisch und körperbetont inszeniert. Eurythmie wird als eigenständige Darstellende Kunst, aber auch als Teil von Bühneninszenierungen betrieben. Kombiniert mit alternativmedizinischem Fachwissen wird sie von Anthroposophen auch therapeutisch angewendet. An Waldorfschulen ist Eurythmie ein reguläres Pflichtfach. In Deutschland besteht seit dem Jahr 2006 auf der Alanus Hochschule in Alfter ein offizieller, international akkreditierter akademischer Lehrstuhl für Eurythmie.

Inhaltsverzeichnis

Ziel und Inhalt der Eurythmie

Eurythmie ist aus der Sicht ihres Erfinders die Kunst, in Sprache und Musik wirksame Gesetzmäßigkeiten und Beziehungen durch menschliche Bewegung sichtbar zu machen. Hierzu werden verschiedene Gestaltungsmittel wie Gesten, Farben und Raumformen (Choreographie), eingesetzt. Ziel ist es, die Bewegung aus dem Bewusstsein der Beziehung vom eigenen Leib zu dem ihn umgebenden Raum heraus zu gestalten.

Die Eurythmie soll geistige Inhalte durch Körperbewegungen und Gesten, durch Sinn-, Laut-, Satz-, Ton- und Motivgebärden darstellen. Dazu werden Texte und Musik mit Hilfe einer breiten Palette an interpretatorischen Grundregeln und Stilmethoden in Bewegungen umgesetzt. Die Möglichkeit des Ausdrucks auch von Sprache und Lauten unterscheidet Eurythmie dabei von vielen anderen rhythmischen Darstellungsformen. Zwar gibt es auch andere Bewegungsinszenierungen, die auf Sprache aufbauen, aber keine davon hat die Ausdrucksmittel für Lyrik und Prosa in einem vergleichbaren Maße formalisiert. In der Eurythmie besteht ein großer Teil der Inszenierungen aus dieser sogenannten „Sprach-“ oder „Lauteurythmie“.

Das Goetheanum, Ort zahlreicher Eurythmie-Aufführungen

In der Interpretation von musikalischen Werken ist das Grundgerüst des Takts oft nur ein Teilaspekt. Hinzu kommen Tonart, Stilrichtung sowie emotionaler und geistiger Gestus. Im Gegensatz zum klassischen Ballett – oder auch moderneren Tanzformen – verwendet die Eurythmie weniger Posen oder abstrakte Bewegungsabläufe. Sie betont in ihrer Interpretation von Sprache und Musik den Raum im Umfeld des Tänzers, oder den Raum zwischen den Tänzern einer Gruppe.

In Eurythmie-Aufführungen werden dramatische, epische und lyrische, aber auch humoristische Werke der Sprach- und Musikdichtung aller Epochen als „beseelte sichtbare Sprache“ und „sichtbarer Gesang“ zur Darstellung gebracht. Dies geschieht sowohl in choreographischen Gruppeninszenierungen, wie in solistischer Form. Lange, einfarbige Gewänder und Schleier sowie eine wechselnde farbige Bühnenbeleuchtung sind das auffälligste visuelle Merkmal einer klassischen Eurythmieinszenierung. Stilisierte Requisiten und Bühnenbilder können je nach Art des interpretierten Werkes ebenfalls in Erscheinung treten, sind aber selten. Eine bekannte Bühneninszenierung, in der die Eurythmie Verwendung findet, ist die jährliche Aufführung der ungekürzten Fassung von Goethes Faust I am Goetheanum in Dornach.

Die sogenannte „Heileurythmie“ wird von einigen deutschen Krankenkassen als Heilmittel anerkannt.[1]

Die Eurythmie ist das einzige für Waldorfschulen spezifische Unterrichtsfach, das an keiner anderen Schule angeboten wird. Sie wird im allgemeinen als Pflichtfach durchgehend vom Waldorfkindergarten bis zur 12. Klasse unterrichtet.

Ausbildung

Eurythmie wird an verschiedenen anthroposophischen Instituten in mehrjährigen Berufsausbildungen und Hochschulstudiengängen in Vollzeit gelehrt; für pädagogische Eurythmie und Heileurythmie gibt es ergänzende Berufsausbildungen. Von professionellen Eurythmisten werden, zusätzlich zu den eurythmischen Fähigkeiten, im allgemeinen Grundkenntnisse in Poetik und Lyrik, Rezitation („Sprachgestaltung“ genannt), Anatomie, Musiktheorie, Farbenlehre, Choreografie, Bühnenbeleuchtung und der philosophisch-esoterischen Lehre der Anthroposophie erwartet. Für Eurythmielehrer und Heileurythmisten kommen hierzu noch pädagogische und alternativmedizinische Kenntnisse. In Deutschland besteht seit dem Jahr 2006 auf der Alanus Hochschule in Alfter ein offizieller, international akkreditierter akademischer Lehrstuhl für Eurythmie. An der Hogeschool Helicon im niederländischen Den Haag kann in einem vierjährigen Studium der international anerkannte Bachelor Abschluss in Tanzpädagogik (Fachrichtung Eurythmie) erworben werden.

Entwicklung der Eurythmie

Tanzgeschichtlich kann die Entstehung der Eurythmie im Zusammenhang mit der Revolutionierung des Tanztheaters und des Körperbewussteins zu Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts gesehen werden, die unter anderem von Isadora Duncan ausging.[2]

Die ersten Indizien für eine Beschäftigung Steiners mit Bewegungskunst gehen auf das Jahr 1908 zurück. In dieser Zeit hielt er Vorträge über das Johannes-Evangelium. Im Rahmen eines Vortrages soll die Malerin und Schriftstellerin Margarita Woloschin an Steiner mit der Frage nach der Möglichkeit einer tänzerischen Umsetzung der betreffenden Schriftteile herangetreten sein. Woloschins Meinung, man könne alles tanzen, was man fühlt, war ein entscheidender Anstoß zur Begründung der Eurythmie.

Beispielsatz zum Tanzen von Rudolf Steiner für Lory Maier-Smits. Bar-: Ruck nach oben; -bara saß: gedehnte Laute; stracks: Ruck nach unten; am Abhang: wellenförmige Bewegungen (nach Beltle/Vierl)

Die erste Eurythmistin war 1912 Lory Maier-Smits, die Tochter der Anthroposophin Clara Smits. Steiner trug ihr auf, vorwärts und rückwärts Alliterationen zu schreiten und dabei auf die alliterierenden Taktteile einen kräftigen Schritt, bei denjenigen ohne alliterierenden Konsonanten eine gefällige Armbewegung zu machen. Maier-Smits hat später Steiners Anweisungen dokumentiert und als Lehrerin weitergegeben. Die anthroposophische Bewegungskunst bildete sich allmählich bei den Münchner Inszenierungen von Steiners Vier Mysteriendramen von 1910 bis 1913 unter Mitwirkung von seiner Mitarbeiterinnen Mieta Waller und Marie von Sivers heraus. Nach dem Bau des Goetheanums in Dornach wurde dieses die Hauptbühne für Eurythmieaufführungen, etwa mit Tatjana Kisseleff.[3] Der Name Eurythmie wurde 1912 durch Marie von Sivers vorgeschlagen.

Körpersprache und Bewegung im Bühnenraum

Choreographie

Jede eurythmische Aufführung verwendet eine Choreografie, die in der Eurythmie oft als „Form“ bezeichnet wird. Die Form bestimmt, welche Gänge im Raum der Eurythmist zu welchem Zeitpunkt im Vortrag des künstlerischen Interpretation macht. Kommentare wie Taktangaben bei der Toneurythmie oder Textzeilen bei der Lauteurythmie verdeutlichen den Bezug der Form zum interpretierten Kunstwerk. Auf Formen finden sich oft auch Kostümangaben, Vorgaben zu Requisiten, Schleiern und Gewandfarbe und zur Farbe der im Verlauf der Interpretation wechselnden Bühnenbeleuchtung.

Bei der Entwicklung der Form steht das Kunstwerk und seine Interpretation im Mittelpunkt. Es wird versucht, die innere Dynamik der Vorlage durch Bewegungen im Raum abzubilden. So ist es im Bereich der Toneurythmie beispielsweise möglich, höhere oder lautere Töne durch Gang nach vorne und tiefere oder leisere Töne durch Gang nach hinten zu betonen. Änderungen im Rhythmus der Musik werden durch schnellere oder langsamere Schritte dargestellt. Zumeist besteht die Gesamtdarstellung eines Kunstwerks aus mehreren Formen, in denen sich auch Wiederholungen und Variationen des Kunstwerks widerspiegeln. Auch können verschiedene Eurythmisten oder Gruppen zur gleichen Zeit unterschiedliche Formen laufen. Die verschiedenen Stimmen eines Musikstückes werden etwa häufig von unterschiedlichen Gruppen dargestellt. Im Bereich der Lauteurythmie ist vorwiegend eine strophen- oder versweise Variation der einzelnen Gruppen und Formen anzutreffen. Die einzelnen Laute werden vielfach so aufgegriffen, dass sie mit lateinischen Lettern zu assoziieren sind.

Neben der Form gelten die Gebärden als zweite Grundlage der eurythmischen Darstellung. Die elementarsten Gebärden sind Bewegungen des eigenen Körpers in den sechs Raumrichtungen, also Aufrichten, Zusammenziehen und Beugen des Körpers. Diese Bewegungen werden überlagert von Bewegungen der Arme. Für diese gibt es eine Reihe von Hauptgebärden für Töne, Intervalle und Laute, die jedoch in ihrer Größe und Ausrichtung im Raum, in ihrer Reihenfolge und in der Verknüpfung untereinander vielfältig variiert werden können, sodass sich zusammen mit der Form eine Vielzahl von Bewegungskombinationen ergibt, die dem Künstler Freiraum zur Interpretation gewähren. Einige Formen schränken den interpretativen Spielraum jedoch stärker ein. Die oft so genannten „Apollinischen Formen“ etwa richten sich streng nach der Grammatik und dem Sinnzusammenhang der Sprache. Für jede Art von Satzkomponente, Wortart sind jeweils bestimmte Bewegungen vorgegeben. So werden in der apollinischen Methode etwa Satzkomponenten, die etwas „Geistig-Wesenhaftes“ bezeichnen, in der Choreografie mit einem zum Publikum geöffneten Bogen gelaufen. Da die Natur der Apollinischen Formen in einer starken Formalisierung liegt, lassen sich diese Choreographien begrenzt nach Regeln konstruieren. Apollinische Sinngesten richten sich wie die Apollinischen Formen nach der Grammatik und dem Sinnzusammenhang der Sprache und finden im gleichen Zusammenhang Verwendung. Bindewörter werden etwa mit einem Kopfnicken ausgedrückt.

Heileurythmie

Heileurythmie ist eine spezielle Therapieform aus der Anthroposophischen Medizin, die seit 1921 von Rudolf Steiner unter Mitarbeit von Ita Wegman aus den Bewegungsformen der Eurythmie entwickelt wurde. Es handelt sich um eine Einzel-Therapie, die von anthroposophischen Therapeuten angeleitet wird. Nach einem Urteil des Bundessozialgerichtes der Bundesrepublik Deutschland vom 22. März 2005 (Aktenzeichen B 1 A 1/03 R) können die Kosten für Heileurythmie von den Gesetzlichen Krankenversicherungen erstattet werden. Wenige gesetzliche Krankenkassen haben einen Rahmenvertrag über Integrierte Versorgung mit Anthroposophischer Medizin – etwa mit dem Berufsverband Heileurythmie – abgeschlossen, in welchem die Kosten für Heileurythmie regelmäßig vergütet werden.

Im Rahmen der anthroposophisch erweiterten Medizin wird Heileurythmie bei akuten, chronischen oder degenerativen Erkrankungen des Nervensystems, des Herz-Kreislaufsystems, des Stoffwechselsystems und des Bewegungsapparates angewendet. Weitere Anwendungsgebiete sind kindliche Entwicklungsstörungen und Behinderungen sowie Psychosomatik, Psychiatrie, Augen- und Zahnheilkunde. In den letzten Jahren sind Studien veröffentlicht worden, die die Wirkung von Heileurythmie in verschiedenen Kontexten untersuchen. [4] Sie gilt in jedem Fall als unbedenklich.[5]

In der Heileurythmie wird eine Erkrankung als Störung der leiblichen, seelischen und geistig-individuellen Ebenen des Menschen betrachtet. Gezielte Bewegungsübungen sollen die gestörten Bereiche wieder in ein harmonisches Gleichgewicht bringen. Dabei zielen die heileurythmischen Bewegungen auf eine Beeinflussung der Empfindungen des Patienten von außen nach innen, also entgegengesetzt zu dem Vorgang menschlicher Gemütsäußerungen, bei dem sich Empfindungen von innen nach außen durch Mimik und Gestik äußern. Hintergrund ist eine ganzheitliche Betrachtung des Menschen, derzufolge körperliche Erkrankungen oft seelische Ursachen haben und seelische Störungen organisch bedingt sein können.

Siehe auch

Literatur

Rudolf Steiner

  • Eurythmie. Die Offenbarung der sprechenden Seele (= GA 277). Rudolf Steiner Verlag, Dornach 3. A. 1999, ISBN 3-7274-2770-1
  • Die Entstehung und Entwickelung der Eurythmie (= GA 277a). Rudolf Steiner Verlag, Dornach 3. A. 1998, ISBN 3-7274-2775-2
  • Eurythmie als sichtbarer Gesang. Ton-Eurythmie-Kurs (= GA 278). Rudolf Steiner Verlag, Dornach 3. A. 1998, ISBN 3-7274-2781-7; als Taschenbuch (Tb 743): ISBN 3-7274-7430-0
  • Eurythmie als sichtbare Sprache. Laut-Eurythmie-Kurs (= GA 279). Rudolf Steiner Verlag, Dornach 5. A. 1990, ISBN 3-7274-2790-6; als Taschenbuch (Tb 714): ISBN 3-7274-7180-8
    • Sonderausgabe (aus GA 277–279) als Taschenbuch: Eurythmie – Die neue Bewegungskunst der Gegenwart (hg. v. Edwin Froböse). Rudolf Steiner Verlag (Tb 642), Dornach 1991, ISBN 3-7274-6420-8

Andere Autoren

  • Annemarie Dubach-Donath: Die Grundelemente der Eurythmie. Verlag am Goetheanum, Dornach 1928; 6. A. 1988, ISBN 3-7235-0028-5
  • Margarita Woloschin: Die grüne Schlange. Lebenserinnerungen. Freies Geistesleben, Stuttgart 1954; 8. A. 2008, ISBN 3-7725-0596-1
  • Lory Maier-Smits, Erste Lebenskeime der Eurythmie (aus Aufsätzen von 1951). In: Erinnerungen an Rudolf Steiner. Freies Geistesleben, Stuttgart 1979; 2. erw. A. 2001, ISBN 3-7725-1979-2
  • Magdalene Siegloch: Lory Maier-Smits. Die erste Eurythmistin und die Anfänge der Eurythmie. Verlag am Goetheanum (Pioniere der Anthroposophie 12), Dornach 1993, ISBN 3-7235-0689-5
  • Magdalene Siegloch: Eurythmie. Eine Einführung. Freies Geistesleben, Stuttgart 1990; Neuausgabe (als Taschenbuch) 1997, ISBN 3-7725-1237-2
  • Rüdiger Grimm (Hg.): Heilende Kräfte in der Bewegung. Die Anwendung der Heileurythmie in der Heilpädagogik. Freies Geistesleben, Stuttgart 1997, ISBN 3-7725-1589-4
  • Arfst Wagner (Hg.): Eurythmie. Aufbruch oder Ende einer jungen Kunst? Flensburger Hefte (FH 73), Flensburg 2001, ISBN 3-935679-01-7
  • Michael Brater u. a.: Betriebseurythmie. Ein Übungsweg zu Teambildung und beweglicher Arbeitsorganisation. Freies Geistesleben, Stuttgart 2002, ISBN 3-7725-1109-0
  • Beatrix Hachtel, Angelika Gäch: Bibliographie Heileurythmie. Veröffentlichungen 1920–2005. Natur Mensch Medizin, Bad Boll 2007, ISBN 3-928914-16-2

Einzelnachweise

  1. Stiftung Warentest, Alternative Behandlungsverfahren – Was die Krankenkassen bezahlen, Pressemitteilung vom 17. Januar 2006; eine Übersicht bei Infoblatt zum Kassenwechsel (PDF; 69 KB)
  2. Gabi Vettermann: Rudolf Steiner, in: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, hrsg. v. Ludwig Fischner, Stuttgart 2006
  3. Siehe in: Bodo von Plato, Anthroposophie im 20. Jahrhundert, Verlag am Goetheanum, Dornach 2003, ISBN 3-7235-1199-6
  4. Zur Wirkung von Eurythmie bei Bauarbeitern vgl. BAUfit: Beratungs- und Trainingsprogramme für Baufirmen. AUVA-Projekt, Wien 1999–2000, Endbericht, Nummer 38, 140 S. (http://www.auva.sozvers.at/media/35305.PDF). Zur Anwendung der Heileurythmie in der Therapie chronischer Erkrankungen siehe Hamre et al., Eurythmy therapy in chronic disease: a four-year prospective cohort study. BMC Public Health 2007, 7 (61): DOI 10.1186/1471-2458-7-61 (http://www.biomedcentral.com/1471-2458/7/61). Deutsche Übersetzung: http://www.ifaemm.de/Abstract/PDFs/HH08_4.pdf. Eine Übersicht über Veröffentlichungen zum Thema Heileurythmie findet man bei: Beatrix Hachtel, Angelika Gäch: Bibliographie Heileurythmie, Veröffentlichungen 1920–2005.
  5. Siehe den Text zur Sendung Teledoktor (ARD Buffet) vom 12. Mai 1998: Anthroposophische Medizin; daraus ein Zitat: „Die Heileurythmie soll beispielsweise das ‚Ich‘ stärken und die innere Balance wieder herstellen. Unsere Experten halten das Konzept für klar umrissen.“

Weblinks


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