Europäisches Institut für postgraduale Bildung an der TU Dresden

Europäisches Institut für postgraduale Bildung an der TU Dresden

Das Europäische Institut für postgraduale Bildung an der TU Dresden e. V. (EIPOS) ist ein An-Institut der TU Dresden.

Inhaltsverzeichnis

Institut

Das Europäische Institut für postgraduale Bildung an der Technischen Universität Dresden e. V. wurde im Jahre 1991 vom ersten freigewählten Rektor der TU Dresden Günther Landgraf und dem damaligen Prorektor für Bildung Günter Lehmann gegründet.

EIPOS stellt sich der gesellschaftlichen Herausforderung lebenslangen Lernens. Die Studien- und Fortbildungsangebote führen zu akademischen Abschlüssen oder anerkannten Zertifikaten. Ziel ist die interdisziplinäre Verknüpfung von Lehre und Forschung, Wissenschaft und Praxis. Das Institut orientiert sich an internationalen Qualitätsstandards (z. B. RICS, FIBAA). Es bietet Promotions- und Masterstudiengänge, Fachfortbildungen, Tageslehrgänge und Internationale Studienprogramme an; nach eigenen Angaben wurden zwischen 1992 und 2005 etwa 20.000 Fach- und Führungskräfte, darunter 70 Doktoranden, aus- und weitergebildet. [1]

Das Präsidium besteht aus:

  • Prof. Dr.-Ing. habil. Günter H. Hertel, Präsident EIPOS
  • Prof. Dr. paed. habil. Günter Lehmann
  • Dr.-Ing. EUR Ing. Werner Mankel (Geschäftsführer des Geschäftsbereichs Bildung der IHK Dresden)
  • Dr. jur. Dirk Plagemann (Seniorpartner der Rechtsanwaltskanzlei Thümmel, Schütze und Partner)
  • Dipl.-Vw. Wolf-Eckhard Wormser (Kanzler der Technischen Universität Dresden)

Studiengänge

Das Leistungsprofil des Instituts umfasst berufliche Weiterbildung in Berufsfeldern mit Wachstumspotenzial im deutschsprachigen und internationalen Raum mit Wissens-, Erfahrungs- und Personaltransfer.

Seit 2000 bietet EIPOS in Kooperation mit verschiedenen Universitäten und Hochschulen Master-Programme sowie ein Doktorandenseminar an.

Folgende grundständige und postgraduale, universitäre Studiengänge werden angeboten:

Das Akademische Europa-Seminar bereitet seine Studenten auf die Teilnahme an einem berufsbegleitend gestaltetem Promotionsverfahren an renommierten europäischen Universitäten vor. Die Doktoranden werden fachlich und organisatorisch betreut.

Lehrgänge und Fortbildung

Des Weiteren werden zahlreiche Fortbildungsveranstaltungen zur berufsbegeleitenden Fachqualifizierung angeboten:

Insbesondere wird die Aus- und Weiterbildung von Sachverständigen gefördert:

Weiterbildungmöglichkeiten beinhalten auch folgende Angebote:

Kooperationen

Für eine effiziente Ausrichtung der Weiterbildungsmaßnahmen arbeitet EIPOS in enger Kooperation mit Partnern aus dem Bildungssektor, Wirtschaft und staatlichen Einrichtungen zusammen.

Universitäre Bildungseinrichtungen

Unternehmen und Wirtschaftsverbände

Staatliche Einrichtungen/Stiftungen/Vereine

Gebäude

Seinen Sitz hat EIPOS in der Jugendstilvilla in der Dresdner Goetheallee 24, die 1891 bis 1894 nach Plänen des Dresdner Architektenbüros Schilling & Graebner entstand. Nach dem ersten Besitzer, dem Dramatiker Franz von Schönthan Edler von Pernwald, wurde das Haus auch Pernwaldhaus genannt. Schönthan, der als Autor des Theaterstücks "Der Raub der Sabinerinnen" bekannt wurde, verkaufte das Gebäude jedoch bereits 1896 wieder. Danach beherbergte die Villa das königlich-niederländische Generalkonsulat und eine Bildungsanstalt für höhere Töchter der schweizerischen Pädagogin Anna Paulini. Nach einer wechselvollen Nachkriegsnutzung (Rote Armee, FDGB) ist das Haus seit 1992 EIPOS-Institutsgebäude. [2]

Weblinks

Quellen

  1. [1], "EIPOS: Erfolgreiche fünfzehn Jahre" (Dresdner Universitätsjournal 20. September 2005)"
  2. [2], "Dresdner Universitätsjournal (20. September 2005)"

51.05671944444413.7973444444447Koordinaten: 51° 3′ 24,19″ N, 13° 47′ 50,44″ O


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