Akte X - Der Film
Filmdaten
Deutscher Titel: Akte X – Der Film
Originaltitel: The X Files
Produktionsland: USA, Kanada
Erscheinungsjahr: 1998
Länge: 119 Minuten
Originalsprache: Englisch
Altersfreigabe: FSK 12
Stab
Regie: Rob Bowman
Drehbuch: Chris Carter
Produktion: Chris Carter,
Daniel Sackheim
Musik: Mark Snow
Kamera: Ward Russell
Schnitt: Stephen Mark
Besetzung

Akte X – Der Film (Originaltitel: The X Files) ist ein US-amerikanisch-kanadischer Science-Fiction-Thriller aus dem Jahr 1998. Regie führte Rob Bowman, das Drehbuch schrieb Chris Carter basierend auf der Handlung der Fernsehserie Akte X.

Inhaltsverzeichnis

Handlung

In Dallas geht eine Bombendrohung ein. Die FBI-Agenten Fox Mulder und Dana Scully, die früher die X-Akten bearbeitet haben, untersuchen den Fall. Mulder entdeckt die Bombe in der Nähe eines Regierungsgebäudes, welches rechtzeitig evakuiert, aber anschließend durch die Bombenexplosion zerstört wird.

Nach der Rückkehr ins Hauptquartier werden Mulder und Scully der Nachlässigkeit beschuldigt, weil im Gebäude vier Feuerwehrmänner und ein Junge geblieben sind. Mulder trifft Alvin Kurtzweil, der behauptet, die vier Menschen seien zum Zeitpunkt der Explosion bereits tot gewesen. Die Bombe sollte lediglich Spuren und Beweise vernichten. Der Junge habe sich zuvor mit einem von den Außerirdischen erzeugten Virus angesteckt.

Mulder und Scully kommen auf die Spur einer Verschwörung. Scully soll als Ergebnis der internen Untersuchung versetzt werden; sie ist bereit, beim FBI zu kündigen. Die Ermittler reisen in die Antarktis, wo sie ein von dem Raucher geleitetes Geheimlabor entdecken. Das Labor wird nach der Flucht der Agenten zerstört. Mulder sieht ein startendes Raumschiff der Außerirdischen. Am Ende wird die Abteilung für die X-Akten reaktiviert.

Kritiken

James Berardinelli schrieb auf ReelViews, der Film biete solide Unterhaltung und gehöre zu den unterhaltsamsten Mainstream-Filmen der Saison. Die „clever“ aufgebauten Dialoge würden jene Zuschauer in die Situation einführen, die die Fernsehserie nicht kennen würden. Die Chemie zwischen den Hauptdarstellern sei „spürbar“.[1]

Roger Ebert schrieb in der Chicago Sun-Times vom 19. Juni 1998, der Film funktioniere „mehr oder weniger“ als Werk der Filmkunst und stelle zufrieden. Es sei jedoch unverständlich, was und warum etwas passiere.[2]

Auszeichnungen

David Duchovny, Gillian Anderson, Rob Bowman, der Film als Bester Science-Fiction-Film und die Make-Up-Experten wurden im Jahr 1999 für den Saturn Award nominiert. Gillian Anderson gewann 1999 den Blockbuster Entertainment Award. Mark Snow gewann 1999 den Film and Television Music Award der American Society of Composers, Authors and Publishers. Der Film erhielt 1998 den Bogey Award. Er wurde im Jahr 1999 für die Tonbearbeitung für den Cinema Audio Society Award und für den Golden Reel Award nominiert.

Hintergründe

Der Film wurde unter anderen in Los Angeles und in diversen anderen Orten in Kalifornien, in London, in Vancouver sowie in diversen anderen Orten in British Columbia gedreht.[3] Seine Produktionskosten betrugen schätzungsweise 66 Millionen US-Dollar. Der Film spielte weltweit ca. 189,2 Millionen US-Dollar ein, darunter ca. 83,9 Millionen US-Dollar in den Kinos der USA.[4]

Siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Filmkritik von James Berardinelli, abgerufen am 22. Februar 2008
  2. Filmkritik von Roger Ebert, abgerufen am 22. Februar 2008
  3. Drehorte für The X Files, abgerufen am 22. Februar 2008
  4. Einspielergebnisse für The X Files, abgerufen am 22. Februar 2008

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