Alastair G.W. Cameron

Alastair Graham Walter Cameron (* 21. Juni 1925 Winnipeg, Manitoba, Kanada; † 3. Oktober 2005 in Tucson, Arizona, USA), war ein Astrophysiker.

Zu seinen bekanntesten Arbeiten gehören Theorien über Nukleosynthese, insbesondere die Bildung des instabilen Elementes Technetium im Kern von Roten Riesen, sowie über das Verschwinden der ursprünglichen Atmosphäre der Erde.
Der öffentliche Einsatz von Cameron beeinflusste den Kurs des US-Planeten-Forschungsprogramms über die letzten Jahrzehnte.

Alastair Cameron wurde 1925 in der kanadischen Stadt Winnipeg geboren. Nach seiner Ausbildung in Manitoba und Saskatchewan emigrierte er 1959 in die USA, wo er Posten am California Institute of Technology, dem Goddard Institute for Space Studies und an der Yeshiva University in New York erhielt. Im Jahr 1973 wurde er Professor für Astronomie an der Harvard University und blieb dort während 26 Jahren. Cameron war ferner von 1976 bis 1982 Vorsitzender des Space Science Board of the National Academy of Sciences.

Cameron starb an einem Herzfehler.

Auszeichnungen

Fünf Tage vor seinem Tode wurde bekannt, dass er ferner im Jahre 2006 den Hans Bethe Preis erhalten sollte für seine Arbeiten zur nuklearen Astrophysik, die zwar bereits 50 Jahre alt sind, aber immer noch zu deren Grundlagen zählen.

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