Alba (Schottland)
Scotland (englisch/Scots)

Alba (schottisch-gälisch)
Schottland

Flagge Schottlands
Wappen Schottlands
Flagge Wappen
Wahlspruch: „Nemo me impune lacessit“ (latein)
(„Niemand reizt mich ungestraft“)
Amtssprache Englisch, Schottisch-Gälisch, Scots
Hauptstadt Edinburgh
Staatsform Konstitutionell-parlamentarische Monarchie
Staatsoberhaupt Königin Elisabeth

Minister für Schottland Jim Murphy

Regierungschef Erster Minister Alex Salmond
Fläche 78.772 km²
Einwohnerzahl 5.094.800 (Schätzung 20021)
Bevölkerungsdichte 64 Einwohner pro km²
BIP $ 130 Mrd. (Schätzung 2002)
BIP/Einwohner $ 25.546 (Schätzung 2002)
Währung Pfund Sterling
Unabhängigkeit 843
Zeitzone UTC +0, Sommerzeit: UTC +1
Internet-TLD . sco (vorgeschlagen),. uk,. gb (ungenutzt)
Telefonvorwahl +44
1 General Register Office for Scotland
Lage Schottlands innerhalb des Vereinigten Königreichs
Lage Schottlands innerhalb des Vereinigten Königreichs

Schottland (englisch und Scots: Scotland, schottisch-gälisch: Alba [ˈaləpə], Lateinisch-keltisch: Caledonia) ist ein Land im Nordwesten von Europa und ein Landesteil des Vereinigten Königreichs Großbritannien und Nordirland. Schottland besteht aus dem nördlichen Teil der größten europäischen Insel Großbritannien sowie mehreren Inselgruppen. Bis 1707 war es ein eigenständiges Königreich, in jenem Jahr wurde es mit dem Königreich England – mit dem es bereits seit 1603 in Personalunion regiert wurde – vereinigt. Die Hauptstadt von Schottland ist Edinburgh.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Übersichtskarte Schottlands
(→Topographische Karte)

Schottland umfasst das nördliche Drittel der Insel Großbritannien. Die Fläche beträgt 78.772 km². Es grenzt im Süden zwischen dem Solway Firth im Westen und dem Fluss Tweed an der Ostküste auf 96 km an England. Es teilt sich in drei geografische Regionen auf: die Highlands, die Central Lowlands und die Southern Uplands. Der höchste Berg Schottlands (und ganz Großbritanniens) ist der Ben Nevis bei Fort William. Er gehört zu den sogenannten Munros.

Schottland westlich vorgelagert ist die Inselgruppe der Hebriden, die deutlich getrennt sind in die Gruppen der Inneren und Äußeren Hebriden. Nördlich von Schottland liegen die Inselgruppen der Orkney-Inseln und deutlich weiter entfernt die Shetland-Inseln.

Bevölkerungsschwerpunkt ist der Central Belt zwischen Edinburgh und Glasgow.

Klima

Das Klima in Schottland ist gemäßigt mit tendenziell sehr unbeständigem Wetter. In den Atlantikregionen wird es durch den Golfstrom erwärmt. Die Temperaturen sind niedriger als im Rest Großbritanniens, was sich aus der nördlicheren Lage ergibt. Schottlands Hochmoore erreichten im Januar 1982 mit rund –27,2 °C bei Braemar in den Grampian Mountains die tiefsten Temperaturen, die jemals in Großbritannien gemessen wurden. Die Sommertemperaturen liegen um etwa 18 °C. Die höchste gemessene Temperatur wurde am 9. August 2003 mit 32,9 °C in Greycrook an der schottischen Grenze aufgezeichnet. Allgemein ist der Westen wärmer als der Osten Schottlands, da durch den Golfstrom das Wasser des Atlantiks wärmer als das der Nordsee ist. Die Western Highlands sind mit 3.000 mm jährlichem Niederschlag am regenreichsten. Im Winter ist nur in den Höhenlagen regelmäßig mit Schneefall zu rechnen.

Siehe auch: Fauna Schottlands

Die zehn größten Städte

Stadt Einwohner
5. April 1991
Einwohner
29. April 2001
Glasgow (Glaschu) 658.379 629.501
Edinburgh (Dùn Èideann) 400.632 430.082
Aberdeen (Obar Dhèathain) 182.133 184.788
Dundee (Dùn Dè, Dùn Dèagh) 157.808 154.674
Paisley (Paislig) 73.925 74.170
East Kilbride (Cille Bhrìghde an Ear) 70.579 73.796
Inverness (Inbhir Nis) 50.000 55.000
Hamilton (Hamaltan) 49.988 48.546
Cumbernauld (Comainn nan Allt) 49.507 49.664
Greenock (Grianaig) 49.267 45.467

Sprache

In Schottland werden drei Sprachen gesprochen: Englisch, Lowland Scots (ein auch Lallans genannter schottisch-englischer Dialekt) und Schottisch-Gälisch (englisch: Gaelic; Eigenbezeichnung: Gàidhlig [ˈgɑːlik])

Fast alle Schotten sprechen Standardenglisch. Das Meldeamt nimmt an, dass 30% der Bevölkerung daneben fließend Scots (Schottisch) sprechen. Etwas mehr als 1% der Bevölkerung geben als Muttersprache Schottisch-Gälisch an, eine keltische Sprache, mit dem Irischen verwandt. Nur auf den Äußere Hebriden gibt es noch eine Schottisch-Gälisch sprechende Mehrheit, was sich auch im offiziellen schottisch-gälischen Namen der Inseln Na h-Eileanan Siar [ˌnaˈhelənən ˈʃa(ː)ɾ] (englisch: the Western Isles; als Wahlkreis Na h-Eileanan an Iar [ˌnaˈhɛlənən ˌaɲˈaɾ]) widerspiegelt. Dennoch beherrschen fast alle Schottisch-Gälischsprecher auch fließend Englisch.

Als König Jakob VI. (englisch: James VI, gälisch: Seumas VI [ˈʃeiːməs]) von Schottland 1603 als Jakob I. den englischen Thron bestieg, wurde am schottischen Hof und im Parlament noch Lowland Scots geschrieben und gesprochen.

Sowohl Englisch als auch Scots werden vom schottischen Parlament als Amtssprachen anerkannt, beide mit demselben Respekt, aber nicht mit derselben Wertigkeit. Schottisch-Gälisch wurde offiziell 2005 durch den „Gaelic Language (Scotland) Act“ anerkannt. Scots wurde offiziell als „regionale Sprache oder Minderheitensprache“ anerkannt auf Basis der „Europäischen Charta für Regional- oder Minderheitssprachen“, welche 2001 vom Vereinigten Königreich ratifiziert wurde und von der Schottischen Exekutive im Partnerschaftsabkommen („Partnership Agreement“) 2003 unterstützt wurde. Das Projekt „Schottisches Wörterbuch“ wird von staatlicher Seite finanziell unterstützt.

Geschichte

Siehe auch die Artikel Geschichte Schottlands und Liste der Herrscher Schottlands.

Vor rund 12.000 Jahren begann die Zuwanderung über eine Landbrücke, die bis etwa 4000 v. Chr. die Britischen Inseln mit dem europäischen Festland verband und dann durch den Meeresanstieg aufgrund des Abschmelzens der eiszeitlichen Gletscher verschwand. Die frühesten Einwohner waren mesolithische Jäger und Fischer beziehungsweise ab etwa 4500 v. Chr. einwandernde neolithische Bauern. Die ältesten archäologischen Hinweise auf menschliche Siedlungen und Kultstätten stammen aus der Zeit um 6000 v. Chr.

Im Jahre 43 n. Chr. erobert Kaiser Claudius den südlichen Teil Britanniens. Ab circa 80 n. Chr. marschieren die Römer mehrmals in das Gebiet des heutigen Schottland ein, können aber keine dauerhafte Herrschaft errichten. Der Hadrianswall als Nordgrenze von Römisch-Britannien wird in den Jahren 122 bis 128 zwischen den Mündungen von Tyne und Solway gebaut. Um 400 n. Chr. verlässt Rom Britannien.

Im Jahre 503 landen die Skoten (Kelten aus Irland) an der Westküste Schottlands. 843 vereint Kenneth MacAlpin die Skoten und Pikten als eine Nation. Diese keltische Monarchie dauert bis 1057, als MacBeth von Malcolm III. getötet wird. Unter Malcoms Herrschaft verstärkt sich der englische Einfluss. 1296 annektiert der englische König Eduard I. Schottland.

Die Flagge der Könige Schottlands

1297 siegt William Wallace in der Schlacht von Stirling Bridge über die englischen Truppen. 1314 schlagen die Schotten unter Robert the Bruce die Engländer, angeführt von Eduard II., in der Schlacht von Bannockburn erneut. 1320 wird die Erklärung von Arbroath aufgesetzt. Sie soll den Papst dazu bringen, die schottische Unabhängigkeit von England anzuerkennen. Papst Johannes XXII. in Avignon akzeptiert die Erklärung.

1603 wird Jakob VI. von Schottland, Sohn Maria Stuarts, als Jakob I. auch König von England. So werden die beiden Kronen vereinigt. Schottland und England bleiben vorerst separate Königreiche unter einem Monarchen.

1692 werden beim Massaker von Glencoe zahlreiche Angehörige des MacDonald-Clan auf Anordnung der englischen Regierung in einer Strafaktion ermordet. 78 Clanmitglieder werden getötet oder erfrieren auf der Flucht im tobenden Februarschneesturm. Dieses Ereignis bleibt tief im schottischen Nationalbewusstsein haften.

Mit dem Act of Union 1707 wird Schottland formal mit England zum Königreich Großbritannien vereinigt. Schottland löst sein Parlament auf und schickt Abgeordnete ins Parlament von Westminster. 1746 wird in der Schlacht bei Culloden der von „Bonnie Prince Charlie“ (eigentlich Prinz Charles Edward Stewart, genannt „Der Junge Anwärter“ („The Young Pretender“) oder der „Hübsche Prinz Karl“) angeführte letzte schottische Aufstand blutig niedergeschlagen.

Um 1780 beginnen die Highland Clearances, die Vertreibung von Kleinbauern (Crofters), um Platz für Schafzucht zu schaffen. 1820 erreicht die Industrielle Revolution Schottland. Schiffbau, Kohlebergbau, Eisen- und Stahlhütten ersetzen die Textilwirtschaft als Schottlands Hauptindustrie. 1975 wird das erste Öl von der Nordsee an Land gepumpt. Schottland wird ein Erdöl förderndes Land.

1997 stimmt die schottische Bevölkerung mit überwältigender Mehrheit für ein eigenes Parlament mit begrenzten Kompetenzen innerhalb des Vereinigten Königreichs. 1999 wurde ein neues schottisches Parlament gewählt. Es ist für innerschottische Angelegenheiten zuständig.

Kultur

Ein Dudelsackspieler

Die im Süden Schottlands gelegenen Southern Uplands sind aufgrund der Nähe weit stärker von England geprägt als die anderen Regionen. So ergeben sich kulturelle Unterschiede zwischen den Gebieten.

Der Dudelsack (Englisch: Bagpipes), der Kilt und der Whisky sind die bekanntesten Elemente der schottischen Kultur. Der Dudelsack hat für Schottlands Kultur besondere Bedeutung erlangt und wird mit ihr assoziiert, obwohl es in ganz Europa Sackpfeifen gibt. Der Kilt als Männerrock war schon in der Frühzeit bekannt. Ob er in seiner schottischen Form auch hier entwickelt wurde, ist umstritten. Die Erfindung des Whiskys reklamieren die Iren für sich, jedoch liegt der tatsächliche Ursprung im Dunkeln. Die Qualität schottischen Whiskys genießt Weltruf.

Auch der Harris Tweed, der nur so bezeichnet werden darf, wenn er auf den äußeren Hebriden hergestellt wurde, ist weitläufig bekannt. Kulinarisch zählen Shortbread (Butter-, Spritzgebäck), Haggis und Kidney pie zur traditionellen schottischen Küche.

Reste altschottischer, in Schottland inzwischen selten gewordener Kultur (vor 19. Jh.), insbesondere in Musik und Tanz, finden sich auf der von hochlandschottischen Auswanderern bevölkerten kanadischen Insel Cape Breton.

Eine weitere Besonderheit stellt das schottische Clansystem, vor allem in den Highlands, dar. Die damit häufig verknüpften Tartans (Karomuster) sind allerdings erst ab Ende des 18. Jahrhunderts in ihrer heutigen Form entstanden.

Alljährlich finden von Mai bis Oktober an bis zu 100 Orten in Schottland Highland Games (Hochlandspiele) und Hochlandtreffen (Highland Gatherings), letztere meist mit musikalischem Schwerpunkt, statt. Der wohl bekannteste dort ausgeübte typisch schottische Wettbewerb ist das Baumstammwerfen (Caber toss oder Tossing the Caber („caber“ von gäl. „cabar“ = „Baumstamm“)).

Es gibt keine offizielle Hymne, jedoch wird traditionell Scotland the Brave verwendet; besonders bei Fußball- und Rugby-Spielen ist jedoch Flower of Scotland von Roy Williamson (The Corries) zu hören.

Aus Schottland kommen die vor allem in den 1980ern und 1990ern erfolgreichen Bands Big Country, Simple Minds, Runrig, Wet Wet Wet, The Proclaimers und Texas. Auch die New-Wave-Band Franz Ferdinand stammt aus Schottland, ebenso wie die Hardrock-Veteranen Nazareth. Belle and Sebastian und The View sind bekannte Bands aus dem Bereich Indie-Rock/Pop. Weitere schottische Bands aus dem Bereich Rock/Postrock sind Travis, Aereogramme, Mogwai, Snow Patrol und die Newcomer The Fratellis. Mark Knopfler, Jack Bruce, Midge Ure und Paolo Nutini sind weitere bedeutende Musiker. Aktuell in den internationalen Charts mitwirkend sind Calvin Harris und Amy MacDonald.

Religion

Religion Prozent der Bevölkerung
Church of Scotland 42 %
bekenntnislos 28 %
Römisch-katholisch 16 %
andere Christen 7 %
Islam 0,8 %
Buddhismus 0,1 %
Sikhismus 0,1 %
Judentum 0,1 %
Hinduismus 0,1 %
Andere Religionen 0,5 %
keine Antwort 5 %

(Quelle: Volkszählung vom Jahre 2001)

Auswahl schottischer Kirchen:

Wirtschaft

Schottland ist das Zentrum der europäischen Whisky-Industrie. Das Zentrum der Erdölförderung aus der Nordsee ist Aberdeen. Hier hat das Ölgeschäft die Fischerei längst abgelöst. Hauptexportprodukt ist allerdings Computersoftware.

Eine schottische Eigenheit gibt es bei der Währung. Zwar wird in Schottland, wie im Rest des Vereinigten Königreiches, in Pfund Sterling bezahlt – allerdings dürfen die drei großen schottischen Banken Bank of Scotland, Royal Bank of Scotland und Clydesdale Bank ihre eigenen Banknoten herausgeben. Zusammen mit den Noten der Bank of England gibt es in Schottland also vier verschiedene Geldscheine in jedem Nennwert. Allerdings werden die schottischen Pfund Sterling nicht in jedem Geschäft außerhalb Schottlands akzeptiert. Man kann die Banknoten aber bei allen Banken gebührenfrei in „nicht-schottische“ Noten umtauschen.

Im Vergleich mit dem BIP der EU ausgedrückt in Kaufkraftstandards erreicht Schottland einen Index von 111,7 (EU-25:100) (2003).[1]

Siehe auch: Tourismus in Schottland

Politik und Verwaltung

1999 bekam Schottland sein eigenes Parlament, zum ersten Mal seit seiner Vereinigung mit England im Jahr 1707. Seitdem sind das schottische Parlament, Erster Minister (vergleichbar mit Ministerpräsidenten und Landeshauptleuten) und Kabinett für die meisten Aspekte der Innenpolitik verantwortlich. Der Amtssitz dieser Institutionen ist Edinburgh. Als Teil des Vereinigten Königreiches hat Schottland eigentlich selbst kein eigenes Staatsoberhaupt, stattdessen gilt der jeweilige britische König oder Königin als Staatsoberhaupt für das ganze Vereinigte Königreich.

Innenansicht des Schottischen Parlaments

Die Legislative Gewalt liegt neben dem schottischen Parlament weiterhin auch beim Parlament des Vereinigten Königreiches in Westminster, wobei dieses Entscheidungen, die das schottische Parlament getroffen hat, auch überstimmen kann.

Schottland besitzt eine eigenständige Rechtsordnung, die im Vergleich zum englischen Recht stärkere Ähnlichkeit mit den Rechtsordnungen Kontinentaleuropas aufweist. Auch die Gerichts- und vielfach die Verwaltungsorganisation unterscheidet sich von der englischen.

Erste Minister von Schottland

Donald Dewar (Labour) 1999 - 2000
Henry McLeish (Labour) 2000 - 2001
Jack McConnell (Labour) 2001 - 2007
Alex Salmond (SNP) 2007 - heute

Siehe auch: Verwaltungsgliederung Schottlands, Traditionelle Grafschaften Schottlands

Mögliche Unabhängigkeit

Schottland wurde 1707 durch den Act of Union 1707 mit England zum Königreich Großbritannien vereinigt. Seit langem gibt es aber politische Kräfte, die eine erneute Unabhängigkeit des Landes anstreben. Das am 7. Mai 2007 neu gewählte Parlament beabsichtigt, 2010 eine Volksabstimmung zur Unabhängigkeit des Landes vom Vereinigten Königreich abzuhalten. Tendenziell ist die Meinung bei den Schotten darüber aber eher ausgeglichen, nur eine knappe Mehrheit erklärt sich für eine Unabhängigkeit. Interessanterweise sieht das Meinungsbild in England anders aus: 59 % der Engländer hätten einer Umfrage zufolge nichts gegen eine Abspaltung Schottlands.

Verkehr

Straßenkarte Schottlands

Eine Besonderheit insbesondere im Norden Schottlands sind die Single Track Roads, einspurige Straßen mit regelmäßigen Ausweichstellen. Auf Nebenstrecken sind sie die Regel, aber auch etliche Abschnitte von Hauptstraßen sind Single Track Roads.

Innerhalb Schottlands verbindet die Busgesellschaft Scottish City Link die größten Städte des Landes, sowie einige weitere wichtige Ziele, insbesondere Fährhäfen. Mit dem Scottish Postbus erreicht man auch abseits gelegene Orte.

Bahnlinien werden durch die Topographie erschwert, so dass es in den Highlands nur Verbindungen nach Oban, Mallaig sowie über Inverness nach Kyle of Lochalsh und Thurso gibt.

Zwischen dem schottischen Festland und den schottischen Inseln gibt es viele regelmäßige Fährverbindungen. Diese werden im Westen überwiegend von Caledonian MacBrayne betrieben, im Norden von Northlink Ferries, einige sind auch in der Hand von lokalen Betreibern. Die wichtigsten Fährhäfen im Westen sind Oban und Mallaig.

Internationale Fährverbindungen wurden zweimal wöchentlich von Superfast Ferries von Rosyth (bei Edinburgh) nach Zeebrugge in Belgien angeboten. Seit September 2008 wurde die Fährverbindung eingestellt. Einmal wöchentlich wird von der Smyril-Line von Lerwick (Shetland Inseln) nach Bergen in Norwegen sowie zu den Färöern und nach Island eine Fährverbindung angeboten.

Bildergalerie

Literatur

  • Hans-Walter Arends: Die kleine Schottlandfibel, Luath Press Ltd, Edinburgh 2006, ISBN 1-84282-098-2
  • Hermann Schreiber: Schottland – Die Geschichte eines Landes am Rande Europas, Casimir Katz Verlag, ISBN 3-925825-41-X
  • Markus Hilpert/Bernhard Kräußlich (Hrsg.): Schottland: eine sozial- und wirtschaftsgeografische Exkursion, Augsburg 2004, 252 S., ISBN 3-923273-55-X
  • Iseabail MacLeod (Ed.): The Illustrated Encyclopedia of Scotland, Lomond, Edinburgh 2004, 400 S. ISBN 1-84204-028-6
  • Fitzroy Maclean: Kleine Geschichte Schottlands, Busse-Seewald Verlag, ISBN 3-512-00763-5

Weblinks

Quellen

  1. Eurostat News Release 63/2006: Regional GDP per inhabitant in the EU 25[1]


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