Albatros (Flugzeug)

Die Albatros Flugzeugwerke GmbH, 1910 als Albatros Werke AG in Berlin-Johannisthal von Walter Huth gegründet, entwickelte und baute Flugzeuge vor allem während des ersten Weltkriegs.

Nachdem zunächst nur Lizenzbauten französischer Antoinettes entstanden, wurden ab 1913 nach der Einstellung von Ernst Heinkel als Chefkonstrukteur bedeutende Eigenkonstruktionen in Form zweisitziger Bomber und Aufklärer entwickelt, während unter Robert Thelen ebenso bedeutende, einsitzige Jagdflugzeuge entstanden.

Albatros wurde bekannt dadurch, dass sie für die deutsche Luftwaffe einige der bekanntesten und besten Kampfflugzeuge des ersten Weltkriegs bauten, wie die Albatros D.III oder die Albatros D.V. Bis Ende 1918 wurden mehr als 10.300 Flugzeuge gebaut. Albatros setzte seine Arbeit auch nach Ende des Krieges fort, bis im September 1931 die Focke-Wulf Flugzeugbau GmbH mit Albatros fusionierte.

Allein während des ersten Weltkriegs baute Albatros folgende Maschinen:

1914

1915

  • Albatros B.II, unbewaffneter Aufklärer (wurde ab 1915 zum Standard-Trainingsflugzeug)
  • Albatros B (K351B), Wasser-Trainingsflugzeug
  • Albatros C.I (Typ L 6), Aufklärer
  • Albatros C.III (Typ L 10), Aufklärer
  • Albatros C.Ia (Typ L 6), Aufklärer

1916

1917

1918

Literatur

  • Angelucci, Enzo und Matricardi, Paolo: Flugzeuge von den Anfängen bis zum 1. Weltkrieg, Wiesbaden 1976, ISBN 3-8068-0391-9
  • Connors, John F.: Albatros Fighters in Action, Carrollton 1981, ISBN 0-89747-115-6
  • Kroschel, Günter und Stützer, Helmut: Die deutschen Militärflugzeuge 1910-18, Wilhelmshaven 1977, ISBN 3-8132-0148-1
  • Munson, Kenneth: Bomber 1914-1919. Patrouillen- und Aufklärungsflugzeuge, Orell Füssli, Zürich 1968
  • Munson, Kenneth: Kampfflugzeuge, Jagd- und Trainingsflugzeuge 1914–19, Zürich 1968
  • Nowarra, Heinz: Die Entwicklung der Flugzeuge 1914-18, München 1959

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