Frank Thiel

Frank Thiel

Frank Thiel (* 12. März 1952 in Nißma) ist ein deutscher Politiker der Partei Die Linke.

Inhaltsverzeichnis

Leben und Beruf

1970 erwarb Frank Thiel sein Abitur. Danach war er als Facharbeiter im Maschinenbau tätig, bevor er 1974 sein Diplom als Physiker erwarb. Von 1974 bis 1978 war er wissenschaftlicher Assistent an der Karl-Marx-Universität Leipzig, wo ihm 1981 der Dr. rer. nat. verliehen wurde. Von 1978 bis 1989 war er als hauptamtlicher Mitarbeiter und Sekretär in der FDJ- und SED-Kreisleitung der Universität Leipzig tätig. Des Weiteren war er von 1990 bis 1991 Forschungsmitarbeiter an der Universität Leipzig, bevor er anschließend knapp ein Jahr arbeitslos war. Sein Berufsleben setzte er anschließend von 1992 bis 1994 als EDV-Systemberater und von 1994 bis 1996 als Niederlassungsleiter einer Schweizer Informatik AG fort. Seit 1996 ist er selbstständiger Unternehmer.

Er ist ledig und hat zwei Kinder.

Partei

Von 1971 bis 1989 war Thiel Mitglied der SED. Seit 1990 gehört er der PDS bzw. heute der Partei Die Linke an. Von 1978 bis 1980 war er Sekretär der FDJ-Kreisleitung Universität Leipzig. Von 1981 bis 1989 dann politischer Mitarbeiter der SED-Kreisleitung der Universität Leipzig und zudem von 1988 bis 1989 Sekretär der SED-Kreisleitung Universität Leipzig. Ab 1990 war er dann stellvertretender Vorsitzender des PDS-Bezirksvorstandes Leipzig. Seit 2002 ist er Mitglied im Kreisvorstand der PDS bzw. der Partei Die Linke im Burgenlandkreis. Von 2004 bis 2006 war er zudem Mitglied im Kreistag Burgenlandkreis.

Abgeordneter

Seit Beginn der 4. Wahlperiode (2002) ist er Mitglied des Landtages von Sachsen-Anhalt und dort seit Juni 2004 Parlamentarischer Geschäftsführer der PDS bzw. der Partei Die Linke. Zudem ist er Mitglied des Ausschusses für Wirtschaft und Arbeit und Mitglied des Ältestenrates.

Ehrenämter

  • Vorstandsmitglied Kirchenförderverein Nißma

Weblinks

Quellen

Andreas Holzapfel (Hrsg.): Landtag von Sachsen-Anhalt. 5. Wahlperiode 2006 - 2011. Stand 31. Aug. 2006. Volkshandbuch. Rheinbreitbach 2006. S. 121.


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