Albert Deetz
Die Kaiserdeputation bei König Friedrich Wilhelm IV. von Preußen - vorne links Albert Deetz

Albert August Wilhelm Deetz (* 26. Januar 1798 in Berlin; † 17. Juni 1859 in Minden) war preußischer Soldat und Abgeordneter der Frankfurter Nationalversammlung.

Werdegang

Albert Deetz war Sohn des Kaufmanns Johann Carl Deetz und der Ludovica Jauch.

Deetz war vom 18. Mai 1848 bis zum 12. Mai 1849 Abgeordneter für Wittenberg (Sachsen) in der Frankfurter Nationalversammlung. Er war Mitglied der Kaiserdeputation, jener gewählten Abordnung der Frankfurter Nationalversammlung, die am 3. April 1849 dem preußischen König Friedrich Wilhelm IV. die deutsche Kaiserkrone anbot, und im Marineausschuß vertreten. Er gehörte zeitweise der Fraktion Café Milani an und zeitweise der Fraktion Casino.

Deetz diente in den Jahrzehnten vor 1848 beim preußischen Militär. Nachdem er von 1820 als Leutnant der Artillerie in Magdeburg und Wittenberg stationiert gewesen war, erhielt er 1847 die Ernennung zum Wittenberger Stadtkommandanten. Später war er Chef des Zentralbureaus des Reichskriegsministeriums und 1848-1854 im Range eines Majors Kommandant von Frankfurt am Main. Er beendete seine Laufbahn, nachdem er zuvor Stadtkommandant von Spandau war, als Oberst und Stadtkommandant von Minden 1856.

Literatur

  • Deetz, Eduard : Major Albert Deetz, der Abgeordnete für Wittenberg in der Nationalversammlung, Chef des Zentralbureaus des Reichskriegsministeriums und Kommandant von Frankfurt am Main 1848--1854. In: Archiv für Frankfurts Geschichte und Kunst (AFGK), F. 4, Bd. 5, S. 89--114.

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