Albert Speer senior
Albert Speer (1933)

Berthold Konrad Hermann Albert Speer (* 19. März 1905 in Mannheim; † 1. September 1981 in London) war einer der führenden Architekten im Nationalsozialismus. Seit 1937 war er Generalbauinspektor für die Reichshauptstadt und plante zahlreiche Monumentalbauten, die den NS-Herrschaftsanspruch unterstreichen sollten. 1942 von Adolf Hitler zunächst zum Reichsminister für Bewaffnung und Munition ernannt, war er schließlich für die Organisation der gesamten Kriegswirtschaft des Deutschen Reichs verantwortlich.

Speer gehörte zu den 24 im Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher vor dem Internationalen Militärgerichtshof Angeklagten und wurde am 1. Oktober 1946 in zwei von vier Anklagepunkten schuldig gesprochen und zu 20 Jahren Haft verurteilt.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Albert Speer entstammte einem großbürgerlichen Elternhaus in Mannheim. Bereits Vater und Großvater waren Architekten. Speer besuchte zunächst das Lessing-Gymnasium in Mannheim und studierte dann an der Universität Karlsruhe und von Frühjahr 1924 bis Sommer 1925 an der Technischen Hochschule München (heute Technische Universität München). Im Herbst 1925 wechselte er an die Technische Hochschule Berlin-Charlottenburg und bemühte sich vergeblich darum, in das Seminar von Hans Poelzig aufgenommen zu werden. 1926 wurde Speer Schüler Heinrich Tessenows und nach dem Diplom (1927) sein Assistent.

1930 erteilte der Leiter der NS-Kreisleitung West in Berlin, Karl Hanke, ihm als jungem NSKK-Mann den ersten Auftrag: Umbau einer Villa in Berlin-Grunewald zum Quartier der Kreisorganisation.

1932 verließ Albert Speer Berlin und ging zurück nach Mannheim. Er ließ sich dort als Architekt nieder, erhielt jedoch keine Aufträge.

Architekt Hitlers ab 1933

Albert Speer (2.v.l.) bespricht mit Adolf Hitler (2.v.r.) auf dem Berghof Obersalzberg Plänen für das neue Opernhaus in Linz. Foto von Heinrich Hoffmann.

Nach eigenem Bekunden erwachte sein Interesse am Nationalsozialismus im Dezember 1930 nach dem Besuch einer politischen Kundgebung in der Berliner Hasenheide, bei der Hitler als Redner auftrat. Am 1. März 1931 trat er in die NSDAP ein. Im selben Jahr wurde er Mitglied der SA, wechselte aber 1932 von der SA zur Motor-SS.[1] Seine ersten Bauaufgaben waren ab 1932 kleinere Umbauten von Parteigebäuden. Nach der NS-Machtergreifung im Jahr 1933 lernte Speer Hitler persönlich kennen und der architekturbegeisterte Hitler nahm ihn in den engeren Kreis seiner Günstlinge auf. 1934 starb Hitlers bisheriger „Hofarchitekt“, der Münchner Paul Ludwig Troost, und Speer übernahm dessen Aufgaben.

In den Jahren nach 1933 entwarf Speer monumentale Bauten für die Reichsparteitage der NSDAP in Nürnberg, die jedoch kriegsbedingt nur zum Teil realisiert wurden. Ab 1935 widmete er sich der Planung der Neuen Reichskanzlei in Berlin, deren Bau bereits seit 1934 im Gespräch war.[2] Nach großflächigen, vorbereitenden Abrissarbeiten in den beiden Folgejahren begannen 1937 die Bauarbeiten,[2] die sich samt aller weiteren Ausbaumaßnahmen noch bis in die vierziger Jahre erstrecken sollten.

Ebenfalls 1937 ernannte Hitler Speer zum Generalbauinspektor für die Reichshauptstadt (GBI), dem eine gleichnamige Behörde unterstellt war. Speers Hauptaufgabe als Generalbauinspektor war der Umbau Berlins zur Welthauptstadt Germania. In diesem Rahmen sollte im Spreebogen mit der Großen Halle die größte Kuppelhalle der Welt entstehen.

Speers Behörde zeichnete verantwortlich für Planung, Genehmigung und Bau von Zwangsarbeiterlagern und betrieb etliche in eigener Regie. Nach der Siemens AG und der Reichsbahn war der GBI 1942/43 drittgrößter Betreiber von Zwangsarbeiterlagern im Großraum Berlin.

Mit Heinrich Himmler vereinbarte Speer die Herstellung und Lieferung von Baumaterial durch KZ-Häftlinge. Das Kapital für die von der SS gegründete Firma „Deutsche Erd- und Steinwerke GmbH (DEST)“ wurde aus dem Haushalt Speers finanziert. Das Geld floss direkt in den Aufbau des KZ-Systems. Der zinslose Kredit für die SS-Totenkopfverbände war rückzahlbar an Speers Behörde in Form von Steinen. Deshalb wurden fast alle KZs zwischen 1937 und 1942 in der Nähe von Tongruben oder Steinbrüchen gebaut. Für die Lager in Groß-Rosen in Schlesien und Natzweiler-Struthof im Elsass hat Speer 1940 die Standorte wegen der dortigen Granitvorkommen selbst festgelegt.

Aufgrund der Aktenlage lässt sich heute beweisen, dass die Deportationslisten zwischen Oktober 1941 und März 1943 von Speers Mitarbeitern zusammen mit der Gestapo erstellt wurden. Speer hat die Kenntnis davon bis zu seinem Tode bestritten. Gleichwohl schrieb er in einem Brief vom 13. Dezember 1941 an Martin Bormann, dass die „Aktion in vollem Gange“ sei, und beschwerte sich darüber, dass Bormann „Judenwohnungen“ ausgebombten Berlinern bereitstellen wolle, obwohl doch diese ihm (Speer) zustünden.

Städtebauliche Entwürfe für das „Dritte Reich“ und den Wiederaufbau

Das Reichsparteitagsgelände in Nürnberg um 1940

Albert Speer hatte sich in der Frühzeit des Regimes gegenüber Paul Schultze-Naumburg und dessen Heimatschutzarchitektur mit neoklassizistischen Konzepten durchsetzen können. Speer wurde zum führenden NS-Architekt in enger Kooperation mit seinem Bauherrn, Adolf Hitler. Dieser gab die programmatische Grundlinie für tiefgreifende städtebauliche Veränderungen vor, so sollte beispielsweise Hamburgs als „Welthandelszentrum“, Münchens als „Hauptstadt der Bewegung“, Nürnbergs als „Stadt der Reichsparteitage“ und Linz, wo Hitler begraben werden wollte, als „Patenstadt des Führers“ neuerrichtet werden. 1937 erteilte Hitler Speer den größten Auftrag, Planungen für den Umbau Berlins in die „Welthauptstadt“ Germania vorzulegen.

„Berlin ist eine Großstadt, aber keine Weltstadt. Sehen Sie Paris an, die schönste Stadt in der Welt! Oder selbst Wien! Das sind Städte mit einem großen Wurf. Berlin aber ist nichts als eine ungeregelte Anhäufung von Bauten. Wir müssen Paris und Wien übertrumpfen.“

Adolf Hitler

Siehe auch: Architektur im Nationalsozialismus

Bereits 1940/41 waren eine Vielzahl von Fachpublikationen zum Wiederaufbau vorgelegt worden. Ab 1943 richtete Speer einen zentralen „Arbeitsstab Wiederaufbau zerstörter Städte“ unter seiner Leitung ein.[3] Die hier vertretenen Architekten und ihre planerischen und baulichen Überlegungen spielten - mit Ausnahme von Speer selbst - noch Jahrzehnte nach Kriegsende eine wichtige Rolle[3]. Ihre modernistischen Planungen kamen unter Verzicht auf die NS-Symbolik fast ausnahmslos zum Tragen.[3] Wichtige Ausnahmen, die auch in der DDR Walter Ulbrichts eine Rolle spielten, waren einige, Elemente des Heimatstil wiederaufnehmende Wiederaufbauplanungen, in Westdeutschland die Innenstädte von Münster (Westfalen) und Freudenstadt.[3]

Minister ab 1942

Nach dem tödlichen Flugzeugabsturz von Fritz Todt (1942) ernannte Hitler Speer zum Reichsminister für Bewaffnung und Munition und zum Generalinspektor für das deutsche Straßenwesen, Festungsbau, Wasser und Energie. Spätestens zu diesem Zeitpunkt gehörte Speer zum engsten Kreis der nationalsozialistischen Machthaber. Er war in seiner neuen Position auch verantwortlich für die Zuteilung von Baumaterial an die Konzentrationslager. Zusätzlich berief ihn Hitler 1943 zum Reichsminister für Rüstung und Kriegsproduktion. Albert Speer gelang eine massive Erhöhung der Rüstungsproduktion durch den Einsatz von Millionen von Zwangsarbeitern, die vor allem von Fritz Sauckel und SS-Gruppenführer Dr.-Ing. Hans Kammler rekrutiert wurden und die unter anderem die zur Wehrmacht eingezogenen Arbeiter ersetzten. Das Konzept der „Selbstverantwortung der Industrie“ wurde von Speer umgesetzt und die handwerkliche Fertigung von Rüstungsgütern in den ersten Kriegsjahren wurde durch einen industriellen Fertigungsprozess abgelöst.

Das Ende der Zeit des Nationalsozialismus und Gefängnis

Albert Speer als Angeklagter bei den Nürnberger Prozessen, 1946

1945 widersetzte sich Speer nach eigenen Angaben Hitlers „Politik der verbrannten Erde“ (Nerobefehl). Er behauptete später, Anweisungen sabotiert zu haben, die auf die Zerstörung der Infrastruktur in Deutschland und in den teilweise noch besetzten westeuropäischen Ländern zielten. Speer wird vorgeworfen, dass er die Verhinderung des so genannten Nerobefehls nur mit einer Totalisierung des Krieges von Hitler „erkauft“ habe. Diese Totalisierung kostete trotz des absehbaren Kriegsendes noch Millionen Menschen, überwiegend Zivilisten, das Leben und führte dazu, dass zahlreiche deutsche Städte von alliierten Bombern in Schutt und Asche gelegt wurden. Weiterhin soll Speer befohlen haben, die Fabriken bis kurz vor der Eroberung Rüstungsgüter weiterproduzieren zu lassen und erst im allerletzten Moment „zu lähmen“.

Als Hitlers Rüstungsminister hatte er zunehmend Verantwortung für die Verbrechen der Nationalsozialisten übernommen. In steigendem Maße forderte er Zwangsarbeiter an, die ihm Heinrich Himmler und Fritz Sauckel verschafften. Die Arbeitsbedingungen der Zwangsarbeiter waren für Speer nicht von Bedeutung.

In einem Fernseh-Interview nach seiner Freilassung 1966 behauptete Speer, nichts von der massenhaften Ermordung der Juden und anderer Minderheiten während der deutschen Besatzung gewusst zu haben. Speer war jedoch am 6. Oktober 1943 in Posen bei den Reichs- und Gauleitern und hielt dort eine Rede. Dann sprach Himmler von 17:30 bis 19:00 Uhr in der zweiten seiner „Posener Reden“ offen über den Holocaust. Speers Einlassung, er sei zuvor abgereist und habe auch von befreundeten Teilnehmern nie etwas davon erfahren, wird von Gitta Sereny als „schlicht unmöglich“ bezeichnet.[4] Neu aufgefundene Dokumente legen nahe, dass Speer den Ausbau des Zwangsarbeits- und Vernichtungslagers Auschwitz nicht nur kannte, sondern auch aktiv vorantrieb[5]. Die Selektion der Häftlinge in Arbeitsfähige für die Rüstungsindustrie und in für die Vernichtung bestimmte Alte, Kranke und Kinder entsprach seinen Interessen. Als Rüstungsminister brauchte er Zwangsarbeiter und als Generalbauinspektor für die Reichshauptstadt hatte er für die Neugestaltung Berlins die Massendeportation der Berliner Juden betrieben. Die Recherchen und ihre Bewertung durch die Historiker sind auch auf diesen Gebieten noch nicht abgeschlossen.

Im Nürnberger Kriegsverbrecherprozess (1945–1946) wurde Speer wegen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu 20 Jahren Haft verurteilt, die er im alliierten Kriegsverbrechergefängnis Spandau verbrachte. Seine langjährige Sekretärin Annemarie Kempf hatte als Zeugin durch positive Aussagen und gesammeltes Entlastungsmaterial versucht, das Urteil zu mildern. (Der sowjetische Vertreter der Anklage hatte auf Tod durch den Strang plädiert.)

Während seiner Gefangenschaft unterstützten ehemalige Mitarbeiter auf Initiative von Rudolf Wolters seine Ehefrau Margarete Speer und die Kinder finanziell. Speer wurde erst nach vollständiger Verbüßung der Haftstrafe (1966) entlassen, da die Sowjetunion eine vorzeitige Begnadigung ablehnte. Seine in dieser Zeit heimlich erstellten Aufzeichnungen über die Haft, den immer gleichen Tagesablauf und die Konflikte unter den Mitgefangenen wurden hinausgeschmuggelt und später unter dem Titel „Spandauer Tagebücher“ veröffentlicht. 1981 starb Speer während einer Interviewreise in London an den Folgen eines Schlaganfalls. Speer wurde in seinem letzten Wohnort Heidelberg beigesetzt.

Speers Beziehung zu Hitler

Speer selbst war schon bei der ersten Teilnahme an einer Kundgebung mit Hitler von ihm und seinen Visionen, Idealen, seiner intuitiven Anpassungsfähigkeit und seinem Charme beeindruckt. Speer sagte später über sich und Hitler: „Wenn Hitler Freunde gehabt hätte, dann wäre ich bestimmt einer seiner engen Freunde gewesen“.[6]

Hitler wiederum fand in Speer den Architekten, der ihm in kürzester Zeit mit seinem organisatorischen Talent Großbauwerke erstellen und mit dem er über Kunst philosophieren konnte. Vor allem schätzte er Speers Loyalität. Hitler war an der Kunst im Allgemeinen, vor allem aber an Architektur interessiert und gewährte Speer alle möglichen Mittel für seine Bauten, was wohl der Traum vieler Architekten ist (Zitat Speer: „Für einen großen Bau hätte ich wie Faust meine Seele verkauft. Nun hatte ich meinen Mephisto gefunden.“).[7] Speer hatte durchaus eigene Interessen und Ziele, die er als Architekt von Hitlers Bauideen noch am ehesten verfolgen konnte, so etwa die gigantomane Umgestaltung von Berlin in „die Welthauptstadt Germania“, ein Über-Rom und Über-Paris zugleich. Speer verkörperte das, was Hitler immer so gern gewesen wäre: Künstler und Visionär.

Familie

Im Sommer 1922 hatte Speer die gleichaltrige Margarete („Margret“) Weber (1905–1987) kennengelernt, die aus einer Heidelberger Handwerkerfamilie stammte. Albert und Margret heirateten am 28. August 1928 in Berlin gegen den Willen von Speers Mutter, die die Schwiegertochter für „nicht standesgemäß“ hielt. Margret Speer brachte zwischen 1934 und 1942 sechs Kinder (Albert, Hilde, Margarete, Arnold, Fritz und Ernst) zur Welt. Einige von Albert Speers Kindern sind bekannte Persönlichkeiten. Sein Sohn Albert ist ebenfalls Architekt und wurde ein Stadtplaner von internationalem Rang. Seine Tochter Hilde Schramm ist Erziehungswissenschaftlerin und ehemalige Abgeordnete der Alternativen Liste im Berliner Abgeordnetenhaus, 1989/90 war sie ein Jahr lang dort Vizepräsidentin. 2004 erhielt sie für ihr Engagement in der Stiftung „Zurückgeben“ zugunsten künstlerischer und wissenschaftlicher Arbeiten noch unbekannter jüdischer Frauen den Moses-Mendelssohn-Preis.

Literatur

Monografien

  • Albert Speer: Erinnerungen, Berlin, Ullstein 1969, 610 S., ISBN 3-549-07184-1
    1969 erschien Speers Autobiografie, deren Schwerpunkt die Jahre 1933 bis 1945 bilden, und in der er ausführlich sein Verhältnis zu Hitler darstellt. Speer setzt sich mit seiner Rolle in der NS-Zeit kritisch auseinander und bestreitet auch nicht seine Mitverantwortung, verschweigt aber nach Heinrich Schwendemann Wesentliches. An der Autobiografie hat im Auftrag von Wolf Jobst Siedler, dem Geschäftsführer des Ullstein Verlags, Joachim C. Fest als Ghostwriter mitgewirkt.[8] Dieses Buch zementierte über lange Zeit die „Speer-Legende“ vom Gentleman-Nazi.
  • Albert Speer: Spandauer Tagebücher, Propyläen 2002 [1975], ISBN 3-549-07158-2
  • Albert Speer: Der Sklavenstaat. Meine Auseinandersetzung mit der SS, Ullstein 1981, ISBN 3-421-06059-2
  • Albert Speer: Die Kransberg-Protokolle 1945. Seine ersten Aussagen und Aufzeichnungen (Juni – September). Hrsg. von Ulrich Schlie. München, F. A. Herbig Verlagsbuchhandlung 2003, 480 S., ISBN 3-7766-2288-1

Biografie

  • Adelbert Reif: Albert Speer. Kontroversen um ein deutsches Phänomen, 1978
  • Matthias Schmidt: Albert Speer. Das Ende eines Mythos. Bern, München, Scherz 1982
    1. Neuauflage: Albert Speer. Das Ende eines Mythos. München, Goldmann 1983
    2. Neuauflage: Albert Speer: Das Ende eines Mythos - Speers wahre Rolle im Dritten Reich, Geleitwort von Heinrich Breloer, Berlin, Netzeitung 2005, ISBN 3-938941-00-6 [9]
  • Gitta Sereny: Albert Speer - Das Ringen mit der Wahrheit und das deutsche Trauma. München, Kindler 1995, ISBN 3-463-40258-0
  • Joachim Fest: Speer. Eine Biographie. Frankfurt a.M., Fischer 2001, ISBN 3-596-15093-0
  • Heinrich Schwendemann: Albert Speer. Architekt des Todes. "Im Herbst 1944 stand NS-Rüstungschef Albert Speer auf dem Höhepunkt seiner Macht. Auch heute noch gern zum »verführten Bürger« umgelogen, gehörte Speer tatsächlich zu den brutalsten Führern des Regimes."[10]
  • Margret Nissen unter Mitarbeit von Margit Knapp und Sabine Seifert: „Sind Sie die Tochter Speer?“ DVA, 2005, 250 S., ISBN 3-421-05844-X [11]
  • Joachim Fest: Die unbeantwortbaren Fragen. Notizen über Gespräche mit Albert Speer zwischen Ende 1966 und 1981, Reinbek, Rowohlt 2005, 268 S., zahlr. Abb., ISBN 3-498-02114-1
  • Heinrich Breloer: Unterwegs zur Familie Speer. Begegnungen, Gespräche, Interviews. Berlin, Propyläen 2005, 608 S., ISBN 3-549-07249-X
  • Adam Tooze & Yvonne Badal (Übers.): Ökonomie der Zerstörung. Die Geschichte der Wirtschaft im NS Siedler, München 2007 (zuerst engl. 2006) ISBN 978-3-88680-857-1, passim, insbes. S. 634 ff. Neuaufl. Bundeszentrale für politische Bildung BpB (Schriftenreihe der Bundeszentrale für politische Bildung ; Bd. 663) ISBN 978-3-89331-822-3. Neuaufl. Pantheon, München 2008 ISBN 3-570-55056-7 (Rezension bzw. zusammenfassendes Interview siehe unter Weblinks, DIE ZEIT & Netzeitung)

Architektur und Stadtplanung

  • Joachim Petsch: Baukunst und Städteplanung im Dritten Reich. München, Hanser 1976, ISBN 3-446-12279-6
  • Heinrich Schwendemann: "Drastic Measures to Defend the Reich at the Oder and the Rhine..." A forgotten Memorandum of Albert Speer of 18 March 1945, in: Journal of Contemporary History, 38. Jg., 2003, 597 - 614.
  • Susanne Willems[12]: Der entsiedelte Jude. Albert Speers Wohnungsmarktpolitik für den Berliner Hauptstadtbau. Berlin, Edition Hentrich 2002, ISBN 3-89468-259-0
  • Lars Olof Larsson: Die Neugestaltung der Reichshauptstadt. Albert Speers Generalbebauungsplan für Berlin. Stuttgart 1978, ISBN 3-7757-0127-3
  • Lars Olof Larsson, Ingolf Lamprecht: "Fröhliche Neugestaltung" oder: Die Gigantoplanie von Berlin 1937-1943. Albert Speers Generalbebauungsplan im Spiegel satirischer Zeichnungen von Hans Stephan. Kiel, Verlag Ludwig 2009, ISBN 978-3-937719-69-6

Film

Weblinks

Biografien

Einzelnachweise

  1. Ernst Klee: Das Personenlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945. Fischer Taschenbuch Verlag, Zweite aktualisierte Auflage, Frankfurt am Main 2005, ISBN 978-3-596-16048-8, S. 590.
  2. a b Dietmar Arnold: Neue Reichskanzlei und „Führerbunker“ - Legenden und Wirklichkeit. 1. Auflage, Berlin 2005, S. 69
  3. a b c d Werner Durth, Niels Gutschow: Träume in Trümmern. von Vieweg Friedr. + Sohn, 1988 ISBN 3528087064
  4. Gitta Sereny: Albert Speer: Sein Ringen mit der Wahrheit. Goldmann TB 15141, München 2001, ISBN 3-442-15141-4, S. S.484; zusammenfassend zur Kontroverse: Stefan Krebs/Werner Tschacher: Speer und Er. Und Wir? Deutsche Geschichte in gebrochener Erinnerung, In: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht 58 (2007) H.3, S. 163ff
  5. „Sonderprogramm Prof. Speer“, WDR
  6. Speer, Erinnerungen, Propyläen 1969 / Ullstein 2003, Seite 517
  7. Speer, Erinnerungen, Propyläen 1969 / Ullstein 2003, Seite 44
  8. Speers Erfindung: Wie die Legende um Hitlers Liebling entstand und welche Rolle Wolf Jobst Siedler und Joachim Fest dabei spielten Von Volker Ullrich | ZEIT online
  9. Informations- und Bestellseite zur Neuauflage
  10. Die Zeit, 28. Oktober 2004
  11. Rezension von Schwendemann
  12. Susanne Willems / Herzlich Willkommen!



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