Alberta Oilers
Edmonton Oilers
Logo der Edmonton Oilers
Gründung 1. November 1971
Geschichte Alberta Oilers
19721973
Edmonton Oilers
seit 1973
Stadion Rexall Place
Standort Edmonton, Alberta
Teamfarben mitternachtsblau, kupfer, rot, weiß
Liga National Hockey League
Conference Western Conference
Division Northwest Division
Cheftrainer vakant
Kapitän Kanada Ethan Moreau
General Manager Kanada Steve Tambellini
Besitzer Kanada Daryl Katz
Kooperationen Springfield Falcons {AHL}
Stockton Thunder (ECHL)
Odessa Jackalopes (CHL)
National Hockey League
Stanley Cups 1983/84, 1984/85, 1986/87,
1987/88, 1989/90
Conferencetitel 1982/83, 1983/84, 1984/85,
1986/87, 1987/88, 1989/90,
2005/06
Divisiontitel 1981/82, 1982/83, 1983/84,
1984/85, 1985/86, 1986/87
World Hockey Association
Avco World Trophies keine
Divisiontitel 1978/79

Die Edmonton Oilers sind ein kanadisches Eishockeyfranchise der National Hockey League aus Edmonton, Alberta. Es wurde am 1. November 1971 als Franchise der World Hockey Association unter dem Namen Alberta Oilers gegründet und nahm zum Beginn der Saison 1972/73 den Spielbetrieb auf. Im Jahr 1973 erfolgte die Umbenennung in den derzeitigen Namen. Nach der Auflösung der WHA im Jahr 1979 wurden die Oilers gemeinsam mit drei weiteren Teams in die NHL aufgenommen, wo sie zur Saison 1979/80 erstmals antraten. Die Teamfarben sind mitternachtsblau, kupfer, rot und weiß.

Die Oilers tragen ihre Heimspiele im Rexall Place aus und sind eines von nur sechs in Kanada beheimateten Franchises. Zudem sind sie das am nördlichsten gelegene aller 30 Teams. Nach Jahren im Mittelmaß in der WHA baute das Franchise nach dem Wechsel in die NHL eine starke Mannschaft um den jungen Wayne Gretzky auf, die in den 1980er Jahren bei insgesamt sechs Finalteilnahmen fünf Stanley Cups gewinnen konnte. Zu Beginn der 1990er Jahre versank das Team – inzwischen ohne seinen einstigen Star – wieder im Mittelmaß der Liga und ist seitdem ohne weiteren Titelgewinn.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Das erste Logo der Oilers (1972-1996)

WHA-Jahre

1972 schlossen sich die Alberta Oilers als Gründungsmitglied der World Hockey Association an. Besitzer war zu dem Zeitpunkt Bill Hunter, der eigentlich ein NHL-Franchise eröffnen wollte, aber nicht den Zuschlag bekam. Das Team hieß zunächst "Alberta Oilers", weil geplant war Spiele in Edmonton und Calgary auszutragen, doch am Ende fand nie ein Spiel in Calgary statt und so änderte man den Namen des Teams in Edmonton Oilers.

Die sportliche Leistung der Oilers in der WHA waren nur durchschnittlich, zweimal verpasste man die Playoffs, zweimal schied man schon in der ersten Runde aus. Erst 1978/79 wendete sich das Blatt, als der neue Teambesitzer Peter Pocklington einen der wichtigsten Transfers, wenn nicht sogar den wichtigsten in der Geschichte des Franchise vollzog. Die Oilers verpflichteten von den Indianapolis Racers neben Eddie Mio und Peter Driscoll einen erst 17 Jahre alten Stürmer namens Wayne Gretzky. Da die NHL-Teams nach ligainternen Regeln erst Spieler verpflichten durften, die 18 Jahre alt waren, konnte Indianapolis vorher zuschlagen. Allerdings deutete alles daraufhin, dass das Team in kurzer Zeit pleite sein würde und so verkaufte man Gretzky an Edmonton.

Die Oilers spielten ihre beste WHA-Saison und schlossen auf Platz eins ab. Sie zogen bis ins Finale um die AVCO World Trophy ein, scheiterten dort jedoch an den Winnipeg Jets. Gretzky wurde als bester Rookie mit der Lou Kaplan Trophy ausgezeichnet und war drittbester Scorer der Saison.

Im Sommer 1979 stellte die WHA ihre Geschäfte ein und neben den Oilers wurden die Québec Nordiques, die Winnipeg Jets und die Hartford Whalers in die NHL aufgenommen. Die Oilers sollten das einzige der ehemaligen WHA-Teams sein, das in der NHL weder umbenannt noch umgesiedelt wurde. Die Nordiques wurden 1995 die Colorado Avalanche, die Jets wurden 1996 zu den Phoenix Coyotes und die Whalers wurden schließlich 1997 in Carolina Hurricanes umbenannt.

Erfolgreicher Einstieg in die NHL

Zu Beginn ihrer ersten Saison 1979 hatten die Oilers mit Gretzky, Mark Messier und Kevin Lowe talentierte junge Spieler in ihren Reihen, die 1980 noch um Rookies, wie Jari Kurri, Glenn Anderson und Paul Coffey ergänzt wurden. 1981 kam mit Grant Fuhr auch noch ein junger Torhüter hinzu. Diese Jungstars sollten den Kern der Mannschaft bilden und entwickelten sich zu der besten Mannschaft der achtziger Jahre.

Gleich in ihrer ersten Saison schafften es die Oilers in die Playoffs, wo sie allerdings an den Philadelphia Flyers scheiterten. Wayne Gretzky erhielt nach der Saison mit der gerade einmal 19 Jahren die Hart Memorial Trophy als MVP der Liga. Um die Art Ross Trophy als bester Scorer der Liga kämpfte er bis zuletzt und erreichte durch 51 Tore und 86 Assists 137 Punkte. Marcel Dionne von den Los Angeles Kings erreichte ebenfalls 137 Punkte, schoss aber 53 Tore und gewann deshalb vor Gretzky diese Wertung.

1980/81 überraschten die Oilers, als sie die hocheingeschätzten Montréal Canadiens glatt mit 3-0 aus den Playoffs warfen. 1981/82 gehörten die Oilers zu den stärksten Teams der Liga, schieden jedoch in der ersten Runde der Playoffs aus. In der Saison stellte Gretzky einen unantastbaren Rekord mit 92 Toren und 212 Punkten auf.

Eine Statue von Wayne Gretzky mit dem Stanley Cup vor dem Eisstadion der Oilers

Stanley Cup-Jahre

1983 zogen die Oilers zum ersten Mal ins Stanley Cup-Finale ein. Dort scheiterten sie jedoch an den New York Islanders, die ihren vierten Erfolg in Folge feiern konnten. Im Jahr darauf revanchierten sie sich und schlugen die Islanders in der Finalserie mit 4-1 und gewannen ihren ersten Stanley Cup.

1985 konnte Edmonton den Erfolg wiederholen als sie gegen die Philadelphia Flyers mit Startorhüter Pelle Lindbergh, der wenige Monate später bei einem Autounfall starb, gewannen. 1985/86 verbesserte Gretzky den Rekord für meiste Assists in einer Saison auf 163 und den Rekord für die meisten Punkte in einer Saison auf 215. Er und die Oilers scheiterten aber daran den Stanley Cup zum dritten Mal in Folge zu gewinnen, als sie im Finale der Smythe Division ausschieden.

1987 kehrten die Oilers ins Stanley Cup-Finale zurück und gewannen dort die umkämpfte Serie gegen Philadelphia erst im siebten Spiel. In der Saison 1987/88 zeigten die Oilers ihre stärkste Leistung in den Playoffs und gewannen mit nur zwei Niederlagen in der gesamten Endrunde den vierten Stanley Cup. Die Oilers hatten bereits ihre zwei Heimspiele und das erste Auswärtsspiel bei den Boston Bruins gewonnen und mussten zum zweiten Spiel auf fremden Eis antreten. Beim Stande von 3-3 im zweiten Drittel kam es zu einem Stromausfall, der zum Abbruch des Spiels führte. Der Ligapräsident entschied, dass das Spiel neu angesetzt werden soll, aber erst nach dem nächsten Heimspiel der Oilers. Doch zur Neuansetzung kam es nicht mehr, da die Oilers das Heimspiel gewannen und somit uneinholbar mit 4-0 führten.

Der Transfer - Gretzky nach L.A.

Die Fans feierten den Stanley Cup-Sieg, doch wurden enttäuscht, als Wayne Gretzky am 9. August 1988 zu den Los Angeles Kings transferiert wurde. Mit zum Transfergeschäft gehörten außerdem noch die Publikumslieblinge Marty McSorley und Mike Krushelnyski. Edmonton erhielt dafür 15 Millionen US-Dollar, mit Martin Gélinas und Jimmy Carson zwei aufstrebende junge Spieler, sowie Erstrunden-Draftpicks für 1989, 1991 und 1993. Team-Besitzer Peter Pocklington machte sich bei den Fans dadurch keine Freunde, zudem sollte der Transfer die Oilers nicht besser stellen, eher das Gegenteil war der Fall. Carson spielte nur zwei Jahre in Edmonton, ehe er zu den Detroit Red Wings transferiert wurde. Gélinas spielte fünf Jahre für die Oilers, konnte aber nur einmal die Marke von 20 Toren in einer Saison erreichen. Der Erstrunden-Draftpick von 1989 wurde zu den New Jersey Devils transferiert, wofür Edmonton Corey Foster erhielten. Die beiden anderen Draftpicks wurden dafür verwendet 1991 Martin Ručínský und 1993 Nick Stajduhar in der ersten des NHL Entry Draft auszuwählen. Ručínský wurde bereits 1991 zu den Québec Nordiques tranferiert. Nick Stajduhar war einer der größten Fehlgriffe im Entry Draft, denn er konnte die Erwartungen nie erfüllen und spielte in seiner gesamten Karriere nur zwei Spiele in der NHL. Mit Gretzky hatte nun aber ein Spieler die Oilers verlassen, der von 1980 bis 1987 jedes Jahr als MVP der NHL ausgezeichnet wurde, der sieben Mal in Folge der beste Scorer der NHL war und fünf Mal von den Spielern der NHL zum besten Spieler der Liga gewählt wurde.

Eine Ära geht zu Ende

1989 schieden die Oilers bereits in der ersten Runde der Playoffs aus. Es blieb ein herber Nachgeschmack, da sie an Gretzky und den L.A. Kings scheiterten und ausgerechnet die Calgary Flames und damit der Lokalrivale den Stanley Cup gewann. Vor der Saison musste Jari Kurri bereits Kritik einstecken, weil viele Experten meinten, dass Kurri ohne Wayne Gretzky kein guter Spieler wäre. Doch Jari Kurri strafte sie Lügen und erreichte mit 44 Toren und 58 Assists immerhin 102 Punkte.

Die Saison 1989/90 schien so, als sollte sie genauso chaotisch verlaufen, wie die vorherige. Torhüter Grant Fuhr wurde wegen Drogenbesitz und -missbrauch verurteilt und schließlich 1991 nach Toronto transferiert. Doch die Mannschaft raufte sich zusammen und kämpfte sich durch die Playoffs bis ins Stanley Cup-Finale, wo sie auf die Boston Bruins trafen. Und wie schon 1988 gewannen die Oilers das Finale. Bill Ranford, der den Posten des Stammtorhüters von Fuhr übernommen hatte, wurde als wertvollster Spieler der Playoffs mit der Conn Smythe Trophy geehrt und Jari Kurri betonte, dass die Edmonton Oilers keine Ein-Mann-Show mehr sei, seitdem Gretzky weg ist.

Doch mit diesem Stanley Cup-Gewinn endete die große Ära der Oilers. Die Gehälter der Spieler stiegen rasend schnell in die Höhe und da die Oilers in einem Markt angesiedelt waren, der nicht genug Geld abwarf um mit den reichen Teams mitzuhalten, verließen in kurzer Zeit viele Stützen der letzten Jahre, wie Jari Kurri, Mark Messier und Glenn Anderson die Oilers.

Neuaufbau & Schwierigkeiten

Das Team bestand nun hauptsächlich aus jungen unerfahrenen Spielern. Zwar konnten sie noch 1991 und 1992 das Conference Finale erreichen, doch in der Saison 1992/93 verpassten sie zum ersten Mal seitdem sie der NHL angehörten die Playoffs. Trotz talentierter Spieler, wie Jason Arnott und Doug Weight konnten sie bis 1997 nicht mehr die Play Offs erreichen.

Zu den Schwierigkeiten im sportlichen Bereich kamen noch Probleme neben dem Eis hinzu, als das Fleischwarenunternehmen von Teambesitzer Pocklington in Skandale und Verfahren wegen Korruption verwickelt wurde. Die Edmonton Oilers kämpften in den neunziger Jahren hauptsächlich um ihr Fortbestehen. 1998 wäre das Team beinahe an Interessenten in Houston verkauft worden, die den Plan hatten das Team nach Houston umzusiedeln. Doch kurz vor dem Verkauf stieg die Edmonton Investors Group, ein Konsortium von 37 in Edmonton ansässigen Eigentümern, in die Verhandlungen ein und kaufte schließlich die Oilers und garantierte damit, dass das Team in Edmonton bleiben konnte.

Sportlich ging es bereits 1997 wieder bergauf. Sie erreichten wieder die Playoffs und konnten Dank guter Leistungen von Torhüter Curtis Joseph in die zweite Runde einziehen. Die erste Runde gegen die Dallas Stars hatte sich zu einem echten Krimi entwickelt. Im dritten Spiel lagen die Oilers fünf Minuten vor dem Ende des Spiels mit 0-3 zurück, konnten in den letzten drei Minuten noch den Ausgleich schaffen und gewann schließlich das Spiel in der Verlängerung. Nach sechs Spielen stand es 3-3 und es kam zum entscheidenden siebten Spiel. Charakteristisch für die Serie war, dass die Entscheidung für die Oilers erst in der Verlängerung herbeigeführt wurde. In der zweiten Runde trafen sie auf Titelverteidiger Colorado Avalanche, gegen die sie in fünf Spielen verloren. Trotzdem waren die Fans in Edmonton begeistert über die Rückkehr der Oilers in die Play Offs.

Im Jahr darauf trafen sie in der ersten Runde auf Colorado und konnten diesmal als Sieger hervorgehen. Schied man in der Vorsaison gegen Colorado aus und gewann zuvor gegen Dallas, so lief es diesmal umgekehrt. In der zweiten Runde musste man sich Dallas geschlagen geben. Es begann damit eine ungewöhnliche Playoff-Rivalität. Zwischen 1997 und 2003 trafen die Dallas Stars und die Edmonton Oilers sechs Mal aufeinander, fünf Mal davon in der ersten Runde. Nur 2002 begegnetten sie sich nicht, da beide Teams die Playoffs verpassten.

Am 22. Oktober 2003 veranstalteten die Edmonton Oilers das Heritage Classic, das erste Freiluft-Eishockeyspiel in der Geschichte der NHL. Die Oilers trafen in dem Spiel, das vor einer Rekordkulisse von 57.000 Zuschauern im Commonwealth Stadium stattfand, auf die Montréal Canadiens. Montréal gewann das Spiel am Ende mit 4-3.

Im Juli 2004 gaben die Edmonton Oilers bekannt, dass die Toronto Roadrunners, das Farmteam der Oilers in der AHL, ihre Heimspiele im Stadion der Oilers austragen werden. Dies war eine ungewöhnliche Entscheidung, aber sie ist darauf zurückzuführen, dass das Management bereits mit einer Absage der Saison 2004/05 wegen des Lockout spekuliert hatte. Das Team benannte sich in Edmonton Road Runners um und verbuchte gute Zuschauerzahlen mit über 8500 Fans im Durchschnitt am Ende der Saison, obwohl der sportliche Erfolg ausblieb. Die Road Runners stellten im Sommer 2005 schließlich ihren Spielbetrieb ein.

Die neue NHL

Der Lockout kam zustande, da sich die Teams, die Spieler und die Liga nicht über ein neues Collective Bargaining Agreement, eine Art Tarifvertrag, einigen konnten. Im Februar 2005 wurde die Saison endgültig abgesagt und eine neues CBA wurde er erst im Juli 2005 beschlossen. In dem neuen CBA wurde unter anderem eine Gehaltsobergrenze für alle Teams festgeschrieben. Dies kam den Oilers entgegen. Waren sie ein Team, das nur wenig Geld zur Verfügung hatte und fast nie die nun festgeschriebene Obergrenze überschritten hätte, konnten sich die reichen Teams nun keine Mannschaften mehr leisten, die hauptsächlich aus Superstars bestanden.

Noch vor der Saison 2005/06 konnten die Oilers ihren Kader durch Starverteidiger Chris Pronger und den zweifachen Frank J. Selke Trophy-Gewinner Michael Peca verstärken. Doch das Team konnte in den ersten Monaten nicht überzeugen. Speziell die Torhüter und die Stürmer enttäuschten. Torhüter Ty Conklin fehlte zu Beginn der Spielzeit und als er zurückkam, brachte er keine guten Leistungen. Jussi Markkanen zeigte sehr gute Leistungen im Tor, konnte diese aber noch nicht über eine große Zahl von Spielen durchhalten. Ryan Smyth und Raffi Torres schossen nicht genug Tore, Chris Pronger hatte mit den Einschränkungen, die durch die neuen Regelauslegungen resultierten, seine Probleme und Michael Peca hatte Mühe sich in das System der Oilers einzufügen. Schnell wurden Rufe laut den Trainer zu entlassen oder einen sogenannten "Blockbuster"-Transfer zu machen, doch Ende Dezember standen die Oilers auf dem ersten Platz der Northwest Division.

Das Spiel blieb aber weiterhin unsicher und Ende Januar wurden mit Jaroslav Spacek und Dick Tärnström zwei Verteidiger verpflichtet, die der Defensive mehr Stabilität geben sollten. Doch es blieb mit den schwächelnden Torhütern ein weiteres Problem offen, das erst kurz vor Transferschluss Anfang März gelöst wurde, als die Oilers Dwayne Roloson von den Minnesota Wild verpflichteten. Mit Sergei Samsonow wurde ein weiterer Stürmer verpflichtet.

Die Verpflichtungen zahlten sich aus und die Oilers erreichten noch den letzten Playoffplatz in der Western Conference. Die Jungstars Aleš Hemský, Shawn Horcoff und Jarret Stoll führten die Oilers in Punkten an.

Griff nach dem Stanley Cup

Mit den Detroit Red Wings wartete jedoch in der ersten Runde das beste Team der Regulären Saison und damit auch Topfavorit auf den Stanley Cup. Doch die Oilers schafften die Sensation und schlugen die Red Wings in sechs Spielen. In der zweiten Runde waren die San Jose Sharks der Gegner, die den Topscorer Joe Thornton und den Torschützenkönig Jonathan Cheechoo in ihren Reihen hatten. Und die Sharks spielten ihre Favoritenrolle aus und die Oilers lagen nach zwei Spielen mit 0-2 zurück. Doch sie kamen zurück und gewannen die nächsten vier Spiele und damit auch die Serie. Im Conference Finale ließen sie sich von den Mighty Ducks of Anaheim nicht lange aufhalten und zogen nach fünf Spielen in das Stanley Cup-Finale ein. Auf Platz acht gesetztes Team in der Western Conference waren sie nun das letzte Team aus dem Westen, das übrig geblieben war.

Im Finale trafen die Edmonton Oilers auf die Carolina Hurricanes. Es war das erste Stanley Cup-Finale, das zwischen zwei ehemaligen Teams der WHA ausgetragen wurde. Im ersten Spiel führten die Oilers zwischenzeitlich mit 3-0, doch im letzten Drittel stand es dann ausgeglichen 4-4. Fünf Minuten vor dem Ende des Spiels kollidierte Oilers-Verteidiger Marc-André Bergeron mit Carolinas Andrew Ladd, der mit Torhüter Dwayne Roloson zusammenprallte. Bei dieser Kollision verletzte sich Roloson und musste das Eis verlassen. Ersatztorhüter Ty Conklin vertendelte den Puck hinter seinem Tor 30 Sekunden vor Schluss und Carolinas Rod Brind'Amour traf ins leere Tor zum 5-4. Fast noch schlimmer als die Niederlage wog die Nachricht, dass Torhüter Roloson, der einer der besten Spieler von Edmonton in den Playoffs war, für den Rest der Serie ausfallen würde.

Nachdem die Oilers das zweite Spiele in Carolina mit 0-5 verloren, konnten sie im eigenen Stadion die Serie auf 1-2 verkürzen. Doch die Hurricanes schlugen zurück, gewannen das zweite Spiel in Edmonton, wodurch die Oilers nun mit dem Rücken zur Wand standen. Im fünften Spiel stand es nach 60 Minuten 3-3 und Hurricanes waren nur noch ein Tor vom Stanley Cup entfernt als es in die Verlängerung ging, doch die Oiler holten sich ihren zweiten Sieg und konnten in Edmonton die Serie durch einen 4-0 Shutout-Sieg ausgleichen. Doch im entscheidenden Spiel reichte es für die Oilers nicht und die Hurricanes konnten ihren ersten Stanley Cup-Sieg feiern.

Zwei Tage nach dem letzten Spiel bat Starverteidiger Chris Pronger das Management zu einem anderen Team transferiert zu werden und begründete dies damit, dass er persönliche Gründe dafür hätte. Pronger verließ das Team schließlich in Richtung Anaheim. Weitere nicht mal vor einem Jahr verpflichtete Spieler verließen das Team. Michel Peca ging nach Toronto, Jaroslav Spacek zu den Buffalo Sabres und Sergei Samsonow zu den Montréal Canadiens. Doch der Kern der Mannschaft blieb erhalten. Die Playoff-Helden Fernando Pisani und Dwayne Roloson unterschrieben neue Verträge, die Jungstars Stoll, Hemsky und Horcoff blieben ebenfalls. Hinzu kamen neue Spieler, wie Joffrey Lupul, Daniel Tjärnqvist und Petr Sýkora.

Rückfall in schwächere Jahre

Die Oilers starteten mit ihrer neu formierten Mannschaft gut in die Saison 2006/07 und hatten bis Anfang Dezember bereits 16 Siege in 28 Spielen. Es deutete alles auf eine erneute Playoff-Teilnahme und Ryan Smyth gehörte zu den besten Torschützen der Liga. Doch in den nächsten drei Wochen brach die Mannschaft ein und verlor acht von zehn Partien. Sie konnten sich zwar wieder etwas von der Krise erholen, doch sie zeigten weiterhin Schwächen und rutschten aus den Playoff-Rängen heraus. Mit der Verpflichtung von Petr Nedvěd und dem Tausch von Marc-André Bergeron, dem vor allem in der Defensive zu viele Fehler unterliefen, zu den New York Islanders sollte das Team stabilisiert werden, doch die Playoffs rückten trotzdem immer weiter in die Ferne.

Hinzu kamen die Vertragsverhandlungen mit Starstürmer Ryan Smyth, dessen Vertrag zum Saisonende auslief, die nur sehr schleppend voran gingen und bis zum Tag des Transferschlusses zu keinem Ergebnis kamen. Der Höhepunkt wurde dann 20 Minuten vor Transferschluss erreicht, als die Oilers Ryan Smyth, der sich in den letzten Jahren zum „Gesicht“ des Franchise entwickelte hatte und dienstältester Oiler war, zu den New York Islanders transferierten. General Manager Kevin Lowe verteidigte diesen Schritt mit der Begründung, dass man den Transfer mit Blick in die Zukunft getätigt habe. Die Oilers erhielten für Smyth die jungen Nachwuchsspieler Ryan O’Marra und Robert Nilsson, sowie einen Erstrunden-Draftpick für den NHL Entry Draft 2007. Bei den Fans stieß der Transfer der Identifikationfigur auf Unverständnis und auch sportlich ging es für die Oilers daraufhin weiter bergab, da sie nach dem Abgang von Smyth in den restlichen 19 Spielen der Saison gerade mal fünf Punkte (2 Siege, 1 OT-Niederlage) holten. Dies ist aber nicht nur auf das Fehlen von Smyth zurückzuführen, denn zeitweise hatte man bis zu elf Verletze Stammspieler gleichzeitig. So kamen in dieser Saison auch ingsgesamt 14 Rookies zu mindestens einem Spiel in der NHL.

Am Ende der Saison musste man die schlechteste Platzierung des Franchises in der NHL hinnehmen. Der zwölfte Platz in der Western Conference und damit insgesamt nur 25. Platz in der Liga sind trauriger Negativrekord.

Für die Saison 2007/08 wurde das Team umgestellt und mit neuen Spielern ausgestattet. Als Free Agent unterzeichnete Sheldon Souray einen Fünfjahres-Vertrag über 27 Millionen US-Dollar bei den Oilers. Aufsehen erregte das Mannagement Ende Juli, als Dustin Penner von den Edmonton Oilers ein Angebot über einen Fünf-Jahresvertrag von 21,5 Millionen US-Dollar erhielt. Petr Sýkora verließ die Oilers als Free Agent und ging zu den Pittsburgh Penguins. Jan Hedja, ebenfalls Free Agent wechselte zu den Columbus Blue Jackets. Im Sommer 2007 wurde der Vertrag von Torhüter Mathieu Garon bei den Kings nicht zu verlängert und so wechselte er als Ersatzmann zu den Oilers. Weiterhin wurde das Team durch den 18-jährigen Center Sam Gagner verstärkt, den man im NHL Entry Draft 2007 ausgewählt hatte. In einem Transfergeschäft mit den Philadelphia Flyers wurden Jason Smith und Joffrey Lupul für Joni Pitkänen, Geoff Sanderson und einem Drittrunden-Wahlrecht im NHL Entry Draft 2009 getauscht.

Die Saison begann zunächst verhalten, da Fernando Pisani, Aleš Hemský und Sheldon Souray verletzungsbedingt pausieren mussten. Dwayne Roloson konnte erneut nicht recht überzeugen und wurde immer öfter durch Mathieu Garon ersetzt. Nach der ersten Hälfte der Saison war man Divisionsletzter und lag in der Western Conference auf dem vorletzten Platz. Das Verletzungspech verfolgte die Oilers weiter, als Kapitän Ethan Moreau, der bis dahin Topscorer Shawn Horcoff, der zwischenzeitlich genesene Sheldon Souray, Raffi Torres, Kyle Brodziak und Mathieu Garon während der Aufholjagd auf die Playoff-Plätze verletzungsbedingt bis Saisonende ausfielen. Kurz vor dem Ende des Transferfenster verpflichtete das Team Curtis Glencross von den Columbus Blue Jackets im Tausch für Dick Tärnström. Glencross erzielte immerhin noch neun Tore und vier Assists für die Oilers.

Am Ende der Hauptrunde standen die Oilers auf den neunten Platz in der Western Conference, punktgleich mit Chicago und Vancouver und verpassten somit zum zweiten Mal in Folge die Playoffs. Allerdings nur drei Punkte hinter den Nashville Predators. Weiterhin wurden neue NHL-Rekorde aufgestellt, 13 Siege im Shootout in einer Saison und drei Siege in Overtime durch Andrew Cogliano in drei aufeinanderfolgenden Spielen. Darüber hinaus konnte zum ersten Mal seit fünf Jahren wieder acht Tore in einem Spiel erzielt werden.

Spielstätten

Der Rexall Place, 2001 noch mit altem Namen

Die Oilers tragen ihre Heimspiele seit November 1974 im Rexall Place, einer 16.839 Zuschauer fassenden Multifunktionsarena, aus. Nach Eröffnung lag die Sitzplatzkapazität bei 15.200, vorübergehend wurde diese bis auf 17.353 ausgebaut. Bis 1995 trug die Halle den Namen Northlands Coliseum. Nachdem sie für drei Jahre in Edmonton Coliseum umbenannt worden war, gingen die Namensrechte an Skyreach, die der Halle den Namen Skyreach Centre gaben. Derzeit hält die Namensrechte an der Arena die Drogeriekette Rexall, diese gelten noch bis 2014.

Von 1972 bis 1974 spielte der Klub im 1913 eröffneten Edmonton Gardens, der bei Eishockeyveranstaltungen eine Kapazität von 5.200 Plätzen hatte.

Farmteams

Zu den Oilers, wie zu allen anderen NHL-Teams, gehören auch Mannschaften in niederklassigeren Ligen, sogenannte Farmteams. Im Falle der Oilers sind dies seit 2007 die Springfield Falcons in der American Hockey League, seit 2002 die Odessa Jackalopes in der Central Hockey League und seit 2006 die Stockton Thunder in der East Coast Hockey League. Die Farmteams werden in der NHL oft dazu benutzt, die Nachwuchsspieler und Rookies auf die NHL-Spiele vorzubereiten. Den Nachwuchs beziehen die Oilers dabei, wie die anderen Franchises, vor allem über die NHL Entry Drafts, über die alljährlich die vielversprechendsten Nachwuchsspieler in die Liga gelangen.[1][2]

Zeitraum Mannschaft Liga
1973–1975 Winston-Salem Polar Twins SHL
1974–1975 Flint Generals IHL
1975–1976 Greensboro Generals SHL
1975–1977 Spokane Flyers WIHL
1976–1977 Beauce Jaros NAHL
1976–1977 Baltimore Clippers SHL
1977–1978 Hampton Gulls SHL
1978–1979 Springfiels Indians AHL
1978–1979 Dallas Black Hawks CHL
1979–1980 Houston Apollos CHL
1980–1982 Wichita Wind CHL
Zeitraum Mannschaft Liga
1980–1984 Milwaukee Admirals IHL
1982–1984 Moncton Alpines AHL
1984–1988 Nova Scotia Oilers AHL
1985–1987 Muskegon Lumberjacks IHL
1987–1988 Milwaukee Admirals IHL
1988–1996 Cape Breton Oilers AHL
1989–1990 Phoenix Roadrunners IHL
1990–1991 Kansas City Blades IHL
1994–1996 Wheeling Thunderbirds ECHL
1996–1998 Wheeling Nailers ECHL
1996–2003 Hamilton Bulldogs AHL
Zeitraum Mannschaft Liga
1998–1999 New Orleans Brass ECHL
1999–2001 Tallahassee Tiger Sharks ECHL
2001–2004 Columbus Cottonmouths ECHL
seit 2002 Odessa Jackalopes CHL
2003–2004 Toronto Roadrunners AHL
2004–2005 Edmonton Roadrunners AHL
2004–2006 Greenville Grrrowl ECHL
2005–2006 Hamilton Bulldogs AHL
2005–2006 Iowa Stars AHL
seit 2006 Stockton Thunder ECHL
seit 2007 Springfield Falcons AHL

Erfolge und Ehrungen

Sportliche Erfolge

Den ersten großen Erfolg in der NHL feierten die Edmonton Oilers in der Saison 1982/83 mit der ersten Finalteilnahme um den Stanley Cup und dem damit verbundenen Gewinn der Clarence S. Campbell Bowl. Ihr Gegner in den Finals waren die New York Islanders, die in diesem Jahr ihren vierten Titel in Folge gewinnen konnten. Kein einziges Spiel konnten die Oilers gewinnen. Ein Jahr später standen sich die beiden Teams erneut in den Finalspielen gegenüber. Dieses Mal entschied Edmonton die Serie mit 4:1 für sich und gewann so zum ersten Mal den Stanley Cup – gleichzeitig der Beginn einer Dynastie in den 1980er Jahren. Im Jahr darauf gelang den Oilers die Titelverteidigung. Gegner in den Finals waren diesmal mit den Philadelphia Flyers das beste Team der regulären Saison. Wie im Vorjahr setzten sich die Oilers mit 4:1 durch.

Mit 56 Siegen in 80 Saisonspielen gewann Edmonton in der Saison 1985/86 zum ersten mal die Presidents' Trophy. Das Team hatte neun Punkte Vorsprung auf die Philadelphia Flyers. Mit 50 Siegen in der darauf folgenden Saison verteidigten die Oilers die Presidents' Trophy und schafften es in diesem Jahr auch wieder in die Finals. Dort trafen sie wie zwei Jahre zuvor erneut auf die Philadelphia Flyers, die in der regulären Saison mit sechs Punkten Abstand das zweitbeste Team der Saison waren. Die Oilers mussten über die volle Distanz von sieben Spielen gehen, um ihren dritten Stanley Cup zu gewinnen. Ihren Titel verteidigten die Oilers in der Saison 1987/88. Das sie gegen die Boston Bruins fünf Spiele benötigten, lag an einem Stromausfall, der das vierte Spiel ohne Entscheidung beendete. Im fünften Spiel kamen die Oilers dann zum entscheidenden vierten Sieg.

Nach dem Abgang von Wayne Gretzky zählten die Oilers nicht mehr zum engeren Favoritenkreis, dennoch gewann das Team in der Saison 1989/90 seinen fünften und bislang letzten Stanley Cup. Gegner waren erneut die Boston Bruins, die mit 4:1 besiegt wurden.

In der Saison 2005/06 erreichten die Edmonton Oilers als auf den achten Platz der Western Conference gesetztes Team gerade noch die Playoffs. Mit einer starken Leistung gewannen sie ihre siebte Clarence S. Campbell Bowl, unterlagen in der Finalserie aber zum zweiten Mal in ihrer Geschichte. Mit 4:3 unterlagen sie den Carolina Hurricanes.

Sechs Mal beendeten die Oilers die reguläre Saison als bestes Team ihrer Division, zuletzt in der Spielzeit 1986/87.

Spielertrophäen


NHL All-Star Game-Nominierungen

Abkürzungen: GP = Spiele, G = Tore, A = Vorlagen,
Pts = Punkte

Name von – bis GP G A Pts
Wayne Gretzky 1980–1988 8 9 1 10
Mark Messier 1982–1991 8 2 5 7
Jari Kurri 1983–1990 6 1 3 4
Kevin Lowe 1984–1990 6 0 2 2
Grant Fuhr 1982–1989 6
Paul Coffey 1982–1986 5 0 4 4
Glenn Anderson 1984–1988 4 0 2 2
Doug Weight 1996–2001 3 1 3 4

Aus den Reihen der Oilers standen 21 Feldspieler und vier Torhüter im Kader bei einem NHL All-Star-Game. Die Feldspieler kamen zu 54 Einsätzen, bei denen ihnen 16 Tore und 31 Vorlagen gelangen. Die Torhüter bringen zusätzlich noch elf Einsätze mit ein. Sieben Rookies oder Sophomores der Oilers standen bisher im Kader des YoungStars Game, das seit 2002 ausgetragen wird.

Mit je acht Teilnahmen für die Oilers sind Wayne Gretzky und Mark Messier die Spieler, die auf die meisten Teilnahmen in der Geschichte des Teams zurückblicken können. Mit zehn Punkten ist Gretzky auch der erfolgreichste Spieler.

Das erste All-Star-Game nach Aufnahme der Oilers in die NHL fand 1980 statt. Mit Wayne Gretzky und Blair MacDonald standen zwei Spieler der Oilers im Kader. Ein Jahr darauf gelang Gretzky mit einer Vorlage der erste Scorerpunkt für einen Spieler der Oilers, ein weiteres Jahr später erzielte er das erste Tor.

Einige Rekorde im All-Star-Game stellte Wayne Gretzky während seiner Zeit in Edmonton auf. So gelangen Gretzky 25 Sorerpunte, zehn davon aus der Zeit in Edmonton. Auch neun seiner 13 Tore erzielte er in dieser Zeit. Nur Mario Lemieux schaffte ebenfalls 13. Beim All-Star Game 1983 gelangen Gretzky vier Tore in einem Spielabschnitt. Kein anderer erzielte mehr als vier Tore in einem Drittel. Einige Spieler stellten den Rekord von vier Toren in einem Spiel und vier Punkten in einem Drittel ein, konnten diesen aber nicht übertreffen.

Mit Wayne Gretzky (1983) und Grant Fuhr (1986) wurde zweimal ein Spieler der Oilers wertvollster Spieler des All-Star-Games. Fünfmal war Glen Sather Trainer beim All-Star-Game. Er wurde bei den Spielen 1984, 1985, 1986, 1988 und 1989 nominiert. 1991 betreute John Muckler das All-Star Team.

Beim 40. National Hockey League All-Star Game 1989 waren die Oliers Gastgeber des Events.

1987 wurde das All-Star-Game durch das Rendez-vous ’87 ersetzt, bei dem eine NHL-Auswahl gegen die sowjetische Nationalmannschaft spielte. Mit Grant Fuhr, Glenn Anderson, Mark Messier, Esa Tikkanen, Jari Kurri und Wayne Gretzky standen sechs Spieler der Oilers in der NHL-Auswahl. Von keinem anderen NHL-Team wurden so viele Spieler nominiert.

Franchiserekorde

Im folgenden werden ausgewählte Spielerrekorde des Franchise sowohl über die gesamte Karriere als auch über einzelne Spielzeiten aufgeführt.

Karriere

Wayne Gretzky hält zahlreiche Rekorde bei den Oilers
Name AnzahlAnzahl
Meiste Spiele Kevin Lowe 1.037 (in 15 Spielzeiten)
Meiste aufeinanderfolgende Spiele Craig MacTavish 519 (11. Oktober 1986 bis 2. Januar 1993)
Meiste Tore Wayne Gretzky 583
Meiste Vorlagen Wayne Gretzky 1.086
Meiste Punkte Wayne Gretzky 1.669 (583 Tore + 1.086 Vorlagen)
Meiste Strafminuten Kelly Buchberger 1.747
Meiste Shutouts Tommy Salo 23

* aktiver Spieler; Stand nach Ende Saison 2007/08

Saison

Name Anzahl Saison
Meiste Tore Wayne Gretzky 92 1981/82
Meiste Vorlagen Wayne Gretzky 163 1985/86
Meiste Punkte Wayne Gretzky 215 (52 Tore + 163 Vorlagen) 1985/86
Meiste Punkte als Rookie Jari Kurri 75 (32 Tore + 43 Vorlagen) 1980/81
Meiste Punkte als Verteidiger Paul Coffey 138 (48 Tore + 90 Vorlagen) 1985/86
Meiste Strafminuten Steve Smith 286 1987/88
Meiste Siege als Torhüter Grant Fuhr 40 1987/88

Trainer

WHA

Abkürzungen: GC = Spiele, W = Siege, L = Niederlagen, T = Unentschieden, OTL = Niederlagen nach
Overtime, Pts = Punkte, Win % = Siegquote

Name Saison Reguläre Saison Playoffs
GC W L T Pts Win % GC W L
Ray Kinasewich 1972/73 78 38 37 3 79 .487 1 0 1
Brian Shaw 1973/74*–1974/75* 137 68 63 6 142 .496 5 1 4
Bill Hunter 1974/75* 19 6 12 1 13 .316
Clare Drake 1975/76* 48 18 28 2 38 .375
Bill Hunter 1975/76* 33 9 21 3 21 .273 4 0 4
Bep Guidolin 1976/77* 63 25 36 2 52 .397
Glen Sather 1976/77*–1978/79 178 95 76 7 197 .534 10 2 8

* Wechsel während der laufenden Saison


NHL

Name Saison Reguläre Saison Playoffs
GC W L T OTL Pts Win % GC W L
Glen Sather 1979/80 80 28 39 13 61 .431 3 0 3
Bryan Watson 1980/81* 18 4 9 5 13 .361
Glen Sather 1980/81*–1988/89 702 414 202 86 922 .657 124 89 34
John Muckler 1989/90–1990/91 160 75 65 20 170 .531 40 25 15
Ted Green 1991/92–1993/94* 188 65 102 21 151 .402 16 8 8
Glen Sather 1993/94* 60 22 27 11 55 .458
George Burnett 1994/95* 35 12 20 3 27 .386
Ron Low 1994/95*–1998/99 341 139 162 40 318 .466 28 10 18
Kevin Lowe 1999/00 82 32 26 16 8 88 .537 5 1 4
Craig MacTavish 2000/01–2008/09 656 301 252 47 56 705 .537 30 17 13
seit 2009/10


General Manager

Name Saison
Larry Gordon 1979/80
Glen Sather 1980/81–1999/00
Kevin Lowe 2000/01–2007/08
Steve Tambellini seit 2008/09

Seit ihrem Wechsel von der World Hockey Association in die National Hockey League zur Saison 1979/80 beschäftigten die Edmonton Oilers lediglich vier verschiedene General Manager.

Nach der ersten Saison in der NHL löste Cheftrainer Glen Sather den damaligen General Manager Larry Gordon ab. Sather hatte diese Position für 20 Spielzeiten inne und leitete das Team in der erfolgreichen Zeit, als die Oilers in der zweiten Hälfte der 1980er Jahre viermal den Stanley Cup gewinnen konnten. Mit erfolgreichen Transfergeschäften und guten Wahlen in den NHL Entry Drafts hatte er großen Anteil am damaligen Erfolg des Teams. 2000 wechselte Sather zu den New York Rangers. Mit Kevin Lowe folgte ihm der bisherige Trainer und Rekordspieler als General Manager nach. Er beförderte in der Folge seinen Assistenztrainer und langjährigen Teamgefährten Craig MacTavish zum neuen Cheftrainer. Mit der Übernahme der Oilers durch Daryl Katz im Sommer 2008, wurde Lowe zum Präsidenten der Eishockeyangelegenheiten innerhalb der Organisation befördert. Als neuer General Manager wurde Steve Tambellini aus Vancouver verpflichtet.

Spieler

Aktueller Kader der Saison 2008/09

Stand: 4. März 2009

Torhüter
Nr. Name Geburtsdatum Geburtsort Im Team seit Letztes Team
35 Kanada Dwayne Roloson 12. Oktober 1969 Simcoe, Ontario, Kanada 2006 Minnesota Wild
38 Kanada Jeff Drouin-Deslauriers 15. Mai 1984 Saint-Jean-sur-Richelieu, Québec, Kanada 2008 Wilkes-Barre/Scr. Penguins
Verteidiger
Nr. Name Geburtsdatum Geburtsort Im Team seit Letztes Team
5 Tschechien Ladislav Šmíd 1. Februar 1986 Frýdlant v Čechách, Tschechoslowakei 2006 Portland Pirates
24 Kanada Steve StaiosA 28. Juli 1973 Hamilton, Ontario, Kanada 2001 Luleå HF
37 Russland Denis Grebeschkow 11. Oktober 1983 Jaroslawl, Russische SFSR 2007 Lokomotive Jaroslawl
43 Kanada Jason Strudwick 17. Juli 1975 Edmonton, Alberta, Kanada 2008 New York Rangers
44 Kanada Sheldon SourayA 13. Juli 1976 Elk Point, Alberta, Kanada 2007 Montréal Canadiens
71 Slowakei Ľubomír Višňovský 11. August 1976 Topoľčany, Tschechoslowakei 2008 Los Angeles Kings
77 USA Tom Gilbert 10. Januar 1983 Minneapolis, Minnesota, USA 2006 University of Wisconsin
Angreifer
Nr. Name Pos Geburtsdatum Geburtsort Im Team seit Letztes Team
10 Kanada Shawn HorcoffA C 17. September 1978 Trail, British Columbia, Kanada 2000 Mora IK
12 Schweden Robert Nilsson C 10. Januar 1985 Calgary, Alberta, Kanada 2006 New York Islanders
13 Kanada Andrew Cogliano C 14. Juni 1987 Toronto, Ontario, Kanada 2007 University of Michigan
18 Kanada Ethan MoreauC LW 22. September 1975 Huntsville, Ontario, Kanada 1999 EC VSV
19 USA Patrick O’Sullivan C 1. Februar 1985 Winston-Salem, North Carolina, USA 2009 Los Angeles Kings
21 Tschechien Aleš Kotalík RW 23. Dezember 1978 Jindřichův Hradec, Tschechoslowakei 2009 Buffalo Sabres
22 Kanada Jean-François Jacques LW 29. April 1985 Montreal, Québec, Kanada 2005 Baie-Comeau Drakkar
27 Kanada Dustin Penner LW 28. September 1982 Winkler, Manitoba, Kanada 2007 Anaheim Ducks
33 Kanada Steve MacIntyre LW 8. August 1980 Brock, Saskatchewan, Kanada 2008 Florida Panthers
34 Kanada Fernando Pisani RW 27. Dezember 1976 Edmonton, Alberta, Kanada 2002 HC Asiago
46 Kanada Zack Stortini RW 11. September 1985 Elliot Lake, Ontario, Kanada 2006 Milwaukee Admirals
51 Kanada Kyle Brodziak C 25. Mai 1984 St. Paul, Alberta, Kanada 2005 Edmonton Road Runners
78 Kanada Marc-Antoine Pouliot C 22. Mai 1985 Québec City, Québec, Kanada 2005 Rimouski Océanic
83 Tschechien Aleš HemskýA RW 13. August 1983 Pardubice, Tschechoslowakei 2002 HC Pardubice
85 Kanada Liam Reddox LW 27. Januar 1986 Whitby, Ontario, Kanada 2007 Springfield Falcons
89 Kanada Sam Gagner C 10. August 1989 London, Ontario, Kanada 2007 London Knights

Mannschaftskapitäne

Jahr Name
1972–1976 Al Hamilton
1976–1977 Glen Sather
1977–1979 Paul Shmyr
1979–1980 Ron Chipperfield
1980–1981 Blair MacDonald
1981–1983 Lee Fogolin
1983–1988 Wayne Gretzky
1988–1991 Mark Messier
Jahr Name
1991–1992 Kevin Lowe
1992–1994 Craig MacTavish
1994–1995 Shayne Corson
1995–1999 Kelly Buchberger
1999–2001 Doug Weight
2001–2007 Jason Smith
seit 2007 Ethan Moreau

In der Geschichte der Edmonton Oilers, sowohl in der World Hockey Association als auch in der National Hockey League, gab es bisher 15 verschiedene Spieler, die das Amt des Mannschaftskapitäns inne hatten.

Mitglieder der Hockey Hall of Fame

Name Aufnahmedatum Position
Glenn Anderson 10. November 2008 Spieler
Paul Coffey 8. November 2004 Spieler
Grant Fuhr 3. November 2003 Spieler
Wayne Gretzky 22. November 1999 Spieler
Jari Kurri 12. November 2001 Spieler
Mark Messier 12. November 2007 Spieler
Rod Phillips 3. November 2003 Sportjournalist
Jacques Plante 1978 Spieler
Glen Sather 17. November 1997 Spieler
Trainer
General Manager
Norm Ullman 1982 Spieler

Bisher sind acht Spieler und zwei Funktionäre der Edmonton Oilers in die Hockey Hall of Fame aufgenommen worden.

Gesperrte Trikotnummern

Nr. Name Sperrungsdatum
3 Al Hamilton 1980 (zeremoniell am 4. April 2001)
7 Paul Coffey 18. Oktober 2005
9 Glenn Anderson 18. Januar 2009
11 Mark Messier 27. Februar 2007
17 Jari Kurri 6. Oktober 2001
31 Grant Fuhr 9. Oktober 2003
99 Wayne Gretzky 1. Oktober 1999
6. Februar 2000 (ligaweit)

Diese Nummern hängen als Banner im Rexall Place und werden an keinen Spieler der Edmonton Oilers mehr vergeben. Die Nummer 99 von Wayne Gretzky wurde am 1. Oktober 1999 von den Edmonton Oilers und am 6. Februar 2000 von der NHL gesperrt.

Top-10-Wahlrechte im NHL Entry Draft

Name Jahr Draft-Position
Paul Coffey 1980 6.
Grant Fuhr 1981 8.
Jason Arnott 1993 7.
Jason Bonsignore 1994 4.
Ryan Smyth 6.
Name Jahr Draft-Position
Steve Kelly 1995 6.
Boyd Devereaux 1996 6.
Sam Gagner 2007 6.


Franchise-Top-Punktesammler

Die zehn besten Punktesammler in der Geschichte des Franchise bis zum Ende der regulären Saison 2007/08 und der Playoffs 2008.

Abkürzungen: Pos = Position, GP = Spiele, G = Tore, A = Vorlagen, Pts = Punkte, P/G = Punkte pro Spiel

Reguläre Saison

Name Pos Saison GP G A Pts P/G
Wayne Gretzky C 1979/80–1987/88 696 583 1086 1669 2,39
Jari Kurri RW 1980/81–1989/90 754 474 569 1043 1,38
Mark Messier C 1979/80–1990/91 851 392 642 1034 1,21
Glenn Anderson W 1980/81–1990/91 845 417 489 906 1,07
Paul Coffey D 1980/81–1986/87 532 209 460 669 1,25
Doug Weight C 1992/93–2000/01 588 157 420 577 0,98
Ryan Smyth LW 1994/95–2006/07 770 265 284 549 0,71
Esa Tikkanen LW 1985/86–1992/93 522 178 258 436 0,83
Kevin Lowe D 1979/80–1991/92
1996/97–1997/98
1037 74 309 383 0,37
Charlie Huddy D 1980/81–1990/91 694 81 287 368 0,53

Playoffs

Name Pos GP G A Pts P/G
Wayne Gretzky C 120 81 171 252 2,10
Mark Messier C 166 80 135 215 1,29
Jari Kurri RW 146 92 110 202 1,38
Glenn Anderson W 164 81 102 183 1,11
Paul Coffey D 94 36 67 103 1,09
Esa Tikkanen LW 114 51 46 97 0,85
Charlie Huddy D 138 16 61 77 0,55
Craig Simpson LW 67 36 32 68 1,01
Kevin Lowe D 172 9 43 52 0,30
Randy Gregg D 130 13 37 50 0,39

Weblinks

Einzelnachweise

  1. azhockey.com, Liste der Farmteams der Edmonton Oilers
  2. World Hockey Association (1972-1979), S. 414

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