Albrecht III. (Sachsen-Coburg)
Herzog Albrecht von Sachsen-Coburg
Prinzessin Marie Elisabeth von Braunschweig-Wolfenbüttel, spätere Herzogin von Sachsen-Coburg

Albrecht von Sachsen-Gotha-Altenburg (* 24. Mai 1648 in Gotha; † 15. August 1699 in Coburg) war vorübergehend Herzog von Sachsen-Saalfeld und seit 1680 Herzog von Sachsen-Coburg.

Leben

Albrecht war ein Sohn von Ernst dem Frommen und dessen Ehefrau Elisabeth Sophia von Sachsen-Altenburg. Nachdem die gemeinsame Hofhaltung mit seinen Brüdern auf Schloss Friedenstein in Gotha aufgegeben wurde, machte Albrecht Saalfeld zu seiner Residenz und erbaute ab 1676 dort ein Schloss an der Stelle eines ehemaligen Benediktinerklosters. Nach der endgültigen Erbteilung 1680 wurde Albrecht jedoch Herzog von Sachsen-Coburg, während Saalfeld seinem jüngsten Bruder Johann Ernst zufiel. Albrecht residierte von nun an in Coburg im dortigen Schloss Ehrenburg, das er nach einem Brand 1690 als barocke Schlossanlage wieder neu errichten ließ.

Albrecht war verheiratet mit Marie Elisabeth von Braunschweig-Wolfenbüttel (* 7. Januar 1638 in Braunschweig; † 15. Februar 1687 in Coburg) und Susanne Elisabeth, Gräfin Kempinsky von Schwisitz und Altenhofen (* 1643; † 2. Dezember 1717 in Coburg). Albrecht galt als musisch hochbegabt und vor allem seine erste Frau, Tochter des Gründers der berühmten Bibliothek, hatte erheblichen Einfluss auf ihn. Sein einziges Kind Ernst August starb im ersten Lebensjahr 1678. Um seine Nachfolge entbrannte ein Streit unter seinen ihn überlebenden Brüdern, den schließlich Johann Ernst weitestgehend für sich entscheiden konnte.

Literatur

Weblinks


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