Albrecht von Bonstetten

Albrecht von Bonstetten (* um 1442/43; † etwa 1504) war Dekan des Klosters Einsiedeln und Frühhumanist.

Aus der Schweizer Freiherrenfamilie von Bonstetten stammend, trat Albrecht von Bonstetten frühestens um 1454 in das Kloster Einsiedeln ein. Nach Studienaufenthalten in Freiburg und Basel wurde er 1469 Dekan des Klosters. In Pavia studierte er das kanonische Recht. 1474 wurde er zum Priester geweiht. 1498 wurde er von Maximilian zum Dr. utriusque iuris ernannt.

Bonstetten verfasste eine Reihe von historischen und religiösen Schriften, überwiegend auf Latein.

Literatur

  • Albert Büchi: Albrecht von Bonstetten. Ein Beitrag zur Geschichte des Humanismus in der Schweiz. Huber, Frauenfeld 1889, (Dissertation, München, 1889).
  • Hans Fueglister: in: Verfasserlexikon 2. Aufl. Band 1. (1978), Sp. 176–179.
  • Richard Newald: Bonstetten, Albert Freiherr von. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 2, Duncker & Humblot, Berlin 1955, S. 450.
  • Regine Schweers: Albrecht von Bonstetten und die vorländische Historiographie zwischen Burgunder- und Schwabenkriegen. Waxmann, Münster u. a. 2005, ISBN 3-8309-1453-9, (Studien und Texte zum Mittelalter und zur frühen Neuzeit 6), (Zugleich: Münster (Westfalen), Univ., Diss., 2002-2003).
  • Claudius Sieber-Lehmann: Albrecht von Bonstettens geographische Darstellung der Schweiz. In: Cartographica Helvetica Heft 16 (1997) S. 39–46, Volltext.
  • Georg von Wyß: Bonstetten, Albert Freiherr von. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 3, Duncker & Humblot, Leipzig 1876, S. 133–135.

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