Alestopetersius caudalis
Gelber Kongosalmler
Männlicher Gelber Kongosalmler

Männlicher Gelber Kongosalmler

Systematik
Ordnung: Salmlerartige (Characiformes)
Unterordnung: Characoidei
Überfamilie: Alestioidea
Familie: Afrikanische Salmler (Alestidae)
Gattung: Alestopetersius
Art: Gelber Kongosalmler
Wissenschaftlicher Name
Alestopetersius caudalis
(Boulenger, 1899)

Der Gelbe Kongosalmler (Alestopetersius caudalis, lat. cauda - Schwanz, hinweisend auf die auffällige Schwanzflosse) ist ein Süßwasserfisch aus Zentralafrika. Er ist seit seiner Ersteinführung in Europa 1954 als Zierfisch bekannt, wird aber relativ selten gehalten.

Häufige Synonyme: Phenacogrammus caudalis, Hemigrammopetersius caudalis

Inhaltsverzeichnis

Verbreitung

Der Gelbe Kongosalmer lebt im Unterlauf des Kongo und dessen Nebenflüssen.

Beschreibung

Mit einer Gesamtlänge von etwa sieben Zentimetern werden männliche Gelbe Kongosalmler etwas größer als ihre weiblichen Artgenossen. Der Körper ist gestreckt und seitlich stark abgeflacht. Mit zunehmenden Alter werden aber vor allem die Männchen relativ hochrückig. Die Art zeigt einen ausgeprägten Geschlechtsdimorphismus. Die Rücken- und Schwanzflosse der Männchen sind deutlich verlängert und enden in weißen Spitzen. In der schwarz gefärbten Mitte der Schwanzflosse ragen die Flossenstrahlen etwas über den Flossensaum heraus, darüber und darunter zeigt sich eine gelbe Färbung. Die Afterflosse ist in der Mitte lappenartig ausgezogen und weiß gesäumt. Weibliche Tiere tragen keine solchen auffälligen Merkmale und haben farblose Flossen. Der gelblich durchscheinende Körper zeigt blaugrünen bis violetten Glanz und gelegentlich einen braunen Längsstreifen der an der Schwanzwurzel in den schwarzen Streifen der Schwanzflosse übergeht. Die Färbung der Weibchen ist schlichter. Salmlertypisch trägt auch der Gelbe Kongosalmler eine Fettflosse.

Anzahl der Flossenstrahlen:

  • Dorsale 2/8
  • Anale 3-4/19-20

Lebensweise

Der friedfertige Schwarmfisch ernährt sich omnivor. Er betreibt keine Brutpflege und laicht nach heftigem Treiben über Pflanzenbewuchs. Je Paarung werden dabei drei bis zehn Eier ausgestoßen. Die Larven schlüpfen bei 25 Grad Celsius Wassertemperatur etwa eine Woche später.

Quellen

Literatur

  • Joseph S. Nelson: Fishes of the world, Fourth Edition, Wiley & Sons, Hoboken 2006, ISBN 978-0471250319
  • Claus Schaefer, Dr. Torsten Schröer: Das große Lexikon der Aquaristik, Ulmer Verlag, Stuttgart 2004, ISBN 3-8001-7497-9
  • Günther Sterba: Süßwasserfische der Welt, Weltbild Verlag, Augsburg 1998, ISBN 3-89350-991-7
  • Rüdiger Riehl, Hans Baensch: Aquarien Atlas Band 1, MERGUS Verlag, Melle 2002, ISBN 3-88244-065-1

Weblinks


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